Über den Autor
Der deutsche Philosoph und Logiker Hermann Cohen (1842-1918) ist einer der wichtigsten Vertreter des Neukantianismus und neben Ernst Cassirer und Paul Natorp Mit-Begründer der Marburger Schule. Nach dem Studium der Philosophie in Breslau und Berlin promovierte Cohen 1865 an der Universität Halle. Im Jahre 1871 veröffentlichte er sein Werk Kants Theorie der Erfahrung, durch das er sehr bald berühmt wurde. Von 1875 bis 1912 lehrte Cohen an der Universität Marburg, 1913 wechselte der Philosoph der jüdischer Abstammung war - an die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums nach Berlin. Er ist einer der bedeutendsten deutsch-jüdischen Denker des 20. Jahrhundert.Helmut Holzhey ist Ordinarius für Geschichte der Philosophie am Philosophischen Institut der Universität Zürich.Julius H. Schoeps, geb. 1942 in Schweden, ist mütterlicherseits ein Nachfahre der Familie Mendelssohn-Bartholdy. Er studierte in Erlangen und Berlin Geschichte, Geistesgeschichte, Politische Wissenschaft und Theaterwissenschaft. 1974-1992 Professor an der Universität Duisburg, seit 1992 Professor für Neuere Geschichte und Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam. Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen Geschichte.Christoph Schulte, geb. 1958, ist Professor für Philosophie und Jüdische Studien an der Universität Potsdam und forscht dort am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien. Er war Fellow und Gastprofessor in Jerusalem, Montreal, Paris, Chicago und Aix en Provence.