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Werkausgabe in sechs Bänden in der edition suhrkamp: Band 5: Gesammelte Gedichte. Anna Livia Plurabelle. Englisch und deutsch
 
 
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Werkausgabe in sechs Bänden in der edition suhrkamp: Band 5: Gesammelte Gedichte. Anna Livia Plurabelle. Englisch und deutsch [Taschenbuch]

James Joyce , Wolfgang Hildesheimer , Hans Wollschläger
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (23. Februar 1987)
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • ISBN-10: 3518114387
  • ISBN-13: 978-3518114384
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,9 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 842.332 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieser Band enthält alle in Buchform erschienenen Gedichte: die Sammlungen Kammermusik (1907) und Pöme Pennysstück (1927); die Verstreuten Gedichte, darunter die Fragmentarische Jugendlyrik (1900-1904); die Verssatiren Das heilige Offizium und Gas von einem Brenner; die Gelegenheitsverse (1902-1937). Aufgenommen wurde in diesen Band außerdem das einzige übersetzte Kapitel aus Finnegans Wake, "Anna Livia Plurabelle", im Originaltext und in zwei Übertragungen, der von Wolfgang Hildesheimer und der von Hans Wollschläger.

Über den Autor

Wolfgang Hildesheimer wurde am 9. Dezember 1916 als Sohn jüdischer Eltern in Hamburg geboren und starb am 21. August 1991 in Poschiavo in der Schweiz. Seine Kindheit verbrachte er in Hamburg, Berlin, Nijmegen (Niederlande) und Mannheim. Nach einer Schreinerlehre in Palästina, wohin seine Eltern emigriert waren, studierte er von 1937 bis 1939 Malerei, Textilentwurf und Bühnenbildnerei an der Central School of Arts and Crafts in London. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Palästina zurück und arbeitete in Tel Aviv und Jerusalem als freier Grafiker und Maler. 1946 begann er eine Tätigkeit als Simultandolmetscher und Gerichtsschreiber bei den Nürnberger Prozessen. Er arbeitete danach als Schriftsteller und war Mitglied der Gruppe 47. Für Aufsehen sorgte eine Rede, die Hildesheimer 1960 anlässlich der Internationalen Theaterwoche der Studentenbühnen in Erlangen unter dem Titel Über das absurde Theater hielt. 1980 hielt Hildesheimer die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele Was sagt Musik aus. Neben seinen literarischen Werken verfertigte Hildesheimer auch Collagen, die er in mehreren Bänden sammelte.



James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuß fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. Er schrieb Kurzgeschichten und überarbeitete seinen ersten Roman Stephen Hero, der später als A Portrait of the Artist as a Young Man (Porträt des Künstlers als junger Mann) veröffentlicht wurde. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung Dubliners. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich, wo sein bekanntestes Werk Ulysses entstand. Der Roman wurde 1918-1920 in Auszügen in der amerikanischen Zeitschrift »The Little Review« abgedruckt; 1921 wurde er wegen obszöner Inhalte verboten. 1922 erschien Ulysses schließlich in (zensierter) Buchform in der Pariser Buchhandlung »Shakespeare and Company«. 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. Dort entstand sein letzter Roman Finnegan’s Wake (Finnegans Totenwache), der 1939 veröffentlicht wurde. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.



Hans Wollschläger, geboren am 17. März 1935 in Minden, war Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer, Musiker und Literaturkritiker. Er starb am 19. Mai 2007 in Bamberg.
http://de.wikipedia.org

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Opfer der Übersetzung 4. Januar 2003
Um es sofort auf den Punkt zu bringen: Dieser Lyrikband bedeutet mir wirklich sehr viel. Ursprünglich nur gekauft, um meine Sammlung von Joyce-Texten zu komplettieren, zogen mich die Gedichte sofort tief in ihren Bann - und haben mich bis heute nicht daraus entlassen...
Es sind besonders die 36 Gedichte aus "Chamber Music" und die "Pomes Penyeach", die in ihrer schlichten Schönheit wie Edelsteine funkeln: Joyce gelingt es hier, in wenigen Versen sehr eindringliche Stimmungsbilder zu generieren, die noch lange im Gemüt des Lesers bzw. Hörers nachwirken.
Die in diesem Band ebenfalls enthaltene fragmentarische Jugendlyrik sowie die Spott- und Gelegenheitsgedichte heben sich von den oben erwähnten Gedichtsammlungen sehr negativ ab und sind eigentlich kaum der Rede wert.
Eine Bereicherung des Gedichtbandes ist dagegen die "Anna Livia Plurabelle". Sie stellt das Eingangskapitel von Joyce's Spätwerk "Finnegans Wake" dar und ist eigentlich ein Prosatext; aufgrund ihrer ausgeprägten Melodik und ihres Bilderreichtums kann man sie aber durchaus als eine gelungene Abrundung dieses Buches verstehen.
Sämtliche Gedichte des Bandes liegen im englischen Original und in deutscher Übersetzung vor. Während die beiden Übersetzungen der "Anna Livia Plurabelle" sicherlich sinnvoll und gelungen sind (und das Werk einem nur durchschnittlich der englischen Sprache mächtigen Leser überhaupt erst zugänglich machen), so sind die Übersetzungen aller übrigen Gedichte eine einzige Katastrophe: Krampfhaft nach Reimen suchend, versetzt der Übersetzer dem Versmaß und dem Bilderreichtum der englischen Originale den Todesstoß - das Ergebnis ist absolut indiskutabel.
Fazit: Hätte man auf die Gelegenheitslyrik und die grausigen Übersetzungsversuche verzichtet, so wäre ein Band von faszinierender Schönheit herausgekommen, der mit Sicherheit 5 Sterne verdient hätte. So sind es aber leider nur 4...
Schade!
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Für Sammler 9. Januar 2006
Das Taschenbuch der kommentierten Werkausgabe. In der Tat, das Buch ist eher etwas für Sammler und Komplettisten. Der Band enthält nahezu alle veröffentlichten Gedichte von James Joyce in Englisch und Deutsch, ferner interessante biographische Anmerkungen und ein, von Joyce in mehrere Sprachen übersetztes Gedicht sowie zwei verschiedene Übertragungen von Anna Livia Plurabelle aus Finnegans Wake. Alles in allem ein wahres Sammelsurium. Vom Inhalt her ist es erstaunlich, zu sehen, dass Joyce in jungen Jahren dem verklärenden Stil eines W.B. Yeats huldigte und sonst eigentlich nur Zynisches über irgendwelche missliebigen Personen zustande brachte, mithin weit hinter seinen Prosafähigkeiten zurück blieb. Versöhnlich und geläutert still liest sich sein letztes Gedicht „Ecce Puer", in welchem er am Schluss in übertragenem und vieldeutigem Sinn seinen verlassenen Vater um Vergebung bittet.
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