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Werbung aus der Flimmerkiste - Die Wunderwelt ..
 
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Ulrich Wünsch    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Ulrich Wünsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 5. April 2004
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00009OTE6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.284 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"DIE WIRTSCHAFTSWUNDERJAHRE Fernsehwerbung ist fast so alt wie das Fernsehen selbst. Schon 1956 geht der erste Spot über den Sender. Die gute RAMA ist wieder da und BAUKNECHT weiß, was Frauen wünschen. MECKI, SAROTTI-MOHR und BÄRENMARKE-BÄR toben in trolligen Trickfilmen über die Mattscheibe und auch die ersten Fernsehstars preisen Produkte an. " Als die Werbung flimmern lernte " ist ein witziger Streifzug durch das frühe Werbefernsehen - mit einigen Seitenblicken auf die bunte Kinowerbung. SIXTIES PUR In den 60ern weht den Deutschen der Duft der grossen weiten Welt um die Nase - NECKERMANN macht's möglich und der WEISSE WIRBELWIND bläst die Wohnungen blitzblank. KLEMENTINE fummelt an Waschmaschinen herum und AFRI-COLA entfacht zum Ausklang der Sechziger den Flower-Power Rausch. 1968 wird das Fernsehen farbig - grellbunt umgarnen moderne Synthetics die Konsumenten. Die Geschichte der Fernsehwerbung - ein kurioses Spiegelbild der deutschen Alltagskultur. Ein Film von Ulrich Wünsch."

Produktbeschreibungen

Deutsch, Farbe, 110 Minuten, 4:3, Werbespots der 50er und 60er Jahre Deutsch, Farbe, 110 Minuten, 4:3, Werbespots der 50er und 60er Jahre

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86 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von eophone TOP 500 REZENSENT
Wenn Sie sich eine CD mit Schlagern aus den 50er und 60er Jahren kaufen, erwarten Sie sicher ein Wiedersehen mit vielen alten bekannten Liedern. Und es dürfen natürlich auch ein paar persönliche Neuentdeckungen dabei sein. Was Sie sicher nicht so gerne hätten, wären sekundenlange Ausschnitte aus irgendwelchen Musikstücken: Aus dem Zusammenhang gerissene Zitate sind immer fragwürdig.

Wenn Sie sich eine DVD mit alten Werbespots kaufen, hegen Sie bestimmt ähnliche Erwartungen. In diesem Falle dürfte Sie die vorliegende DVD teilweise enttäuschen - auch wenn sie insgesamt famous unterhalten werden. Der Film versammelt zwar Dutzende von Werbespots aus den ersten 20 TV-Jahren in Deutschland, die jedoch ohne erkennbares Konzept aneinandergereiht wurden. Dabei wurde großzügig mit der Cutter-Schere umgegangen. Welche Funktion sollen die vielen Drei- oder Fünfsekundenschnipsel haben?

Die DVD gliedert sich in zwei große Abschnitte (50er und 60er Jahre) mit jeweils 10 Kapiteln. 110 Minuten lang werden "werbale" Blitzlichter aus den Jahren des Wirtschaftswunders präsentiert. Das geht Schlag auf Schlag und chronolgisch bunt durcheinander. Manchmal vermittelt ein Kommentator etwas Hintergrundwissen, bisweilen wird auch eine Jahreszahl eingeblendet. Aber all das wirkt nicht wirklich seriös, sondern effektheischend. So gibt es auch im Menü ein separates Kapitel mit den "peinlichsten" Spots. Das ist aber weniger als zwei Minuten lang. Was soll das denn?

Ich habe, wahrscheinlich irrtümlich, das Gefühl, als wollte Ulrich Wünsch, der Autor des Filmes, der heutigen Generation beweisen, wie blöd und naiv doch die Generation unserer Eltern und Großeltern gewesen sein muß, wenn sie solch peinliche Werbefilme produzierte und konsumierte. In der Tat wirkt das meiste für heutige Augen und Ohren unfreiwillig komisch, ja lächerlich.

Diese DVD ist Unterhaltung pur. Langeweile kommt keine Sekunde auf. Das ist durchaus positiv. Aber gezielte Schnitte und sinnverstümmelnde Auszüge entlarven den Filmemacher nach meinem Gefühl als jemanden, der die vermeintliche Dummheit früherer Generationen genüßlich vorführt. Vielleicht liegt dies auch daran, daß den kurzen Werbespots die Fleischfüllung fehlt, nämlich das eigentlich Kino- bzw. TV-Programm. Es werden die einstigen Pausenfüller zum Hauptgegenstand der Unterhaltung selbst.

Resümee: Langwierige Ausgrabungsarbeiten in Firmenarchiven haben hochinteressante Blitzlichter aus den Anfängen der deutschen Kino- und TV-Werbung zutage gefördert, die Unterhaltung am laufenden Band garantieren. Ich hätte mir aber doch ein Minimum an historischer Akkuratesse gewünscht. Insgesamt empfehlenswert!

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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von pm
Im Prinzip ist das alles wirklich, zumindest sehr lieblos, gemacht. Da ist keine Ordnung und kein Struktur drin und schon gar keine Liebe zum Detail bzw. zum Gegenstand. Da sitzt man und denkt jetzt kommt endlich das, woran man sich gerne erinnert und dann kommt wirklich nur, woran der Autor bzw. Verlag, wohl die Rechte hat. Massenweise aneinandergereihtes Material. Das HB-Männchen z.B. kommt gerade mal 5 oder 10 Sekunden vor und auch hier nur als Fragment. Wirklich enttäuschend. Würde gerne mal wissen, wieso das so ist bzw. so sein muss. Und wenn es so sein muss, dann sollte man das auch erwähnen - in der Artikelbeschreibung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nicht informativ 2. Februar 2009
Die Werbesendungen sind konzeptlos aneinander gereiht. Da ich selbst kein Zeitgenosse bin (Baujahr End-70er), kann ich es zwar nicht beurteilen, aber die Sendungen scheinen keinen Überblick über das damals übliche Werberepertoire zu geben.

Die Spots sind oft komisch bis peinlich aus heutiger Sicht. Ich hätte es aber gerne mit mehr Informationen gehabt. Denn die Gesellschaft spiegelt sich bedingt auch in ihren Werbespots wieder. Da hätte man mehr machen können, mehr Infos geben können.

Völlig unverständlich sind mir die Kurzeinblendungen aus ursprünglich längeren Werbeblöcken. Für manche vielleicht ein Wiedererkennungseffekt, für mich aussagelos.
Die Motivation zur DVD-Erstellen war wohl nur Belustigung über die damals recht unerfahrerene Werbeindustrie und ein Hauch Nostalgie. So gesehen gelungen, aber ansonsten - wie gesagt - nicht informativ.
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