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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 16. März 2013
Lord Mac MacKenzie, Maler und Lebemann, liebt seine von ihm getrennt lebende Ehefrau Isabella über alles. Sie hielt es vor drei Jahren mit dem Trunkenbold nicht mehr aus und verließ ihn. Nun, wo Mac trocken ist und nur noch Tee trinkt, überlegt er sich, wie er um seine Frau werben kann. Bevor er den ersten Schritt macht, ist sie es, die ihn besucht.
Sie hat einige Fälschungen seiner Bilder ausgemacht und will ihn darauf hinweisen. Natürlich lässt er sich diese Gelegenheit nicht entgehen und der Fall bietet eine gute Gelegenheit, in ihrer Nähe zu bleiben.

Das Werben des Lord MacKenzie ist ein angenehm zu lesender historischer, erotischer Roman mit einer selbstbewussten Lady und einem Lord, der erst erkennen musste, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als Suff und Glücksspiel. Geläutert, aber keineswegs zahm macht sich Lord Mac auf, seine Frau zurück zu gewinnen, Isabella bietet ihm ordentlich Kontra, ohne verstockt zu wirken und es entwickelt sich eine vergnügliche Handlung mit einem nicht allzu dominanten, aber trotzdem spannenden Krimiteil.

Darüber hinaus treffen wir Ian und Beth aus Kein Lord wie jeder andere wieder und auch Hart, Cam und Daniel haben ihre Auftritte. Wir lernen kurz Ainsley kennen, die im August 2013 Lord Camerons Versuchung sein wird.

Ich finde die Reihe um die MacKenzie-Brüder einfach gelungen, dieses Buch ist es auch. Fünf Punkte.
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Kurzbeschreibung:

Die Ehe zwischen Isabella Scranton und Lord Mac MacKenzie sorgt seit Jahren für Gesprächsstoff in der guten Gesellschaft. Erst brannte die Lady mit dem schottischen Lord durch, nur um sich drei Jahre später wieder von ihm zu trennen. Zu tief fühlte sie sich von Macs betrunkenen Eskapaden verletzt. Doch was keiner weiß: Die Leidenschaft, die sie einst verband, lodert so hell wie eh und je. Mac hat dem Alkohol inzwischen abgeschworen und ist fest entschlossen, seine Ehefrau zurückzugewinnen, koste es, was es wolle.

Fazit:

Nach "Kein Lord wie jeder andere" kauft man den zweiten Teil der MacKenzie Brüder.
Man muss den ersten Teil nicht zwangsläufig gelesen haben, ich würde es dennoch empfehlen.

Zum Inhalt möchte ich mich nicht weiter äußern, da man sonst schon zuviel verrät....

Man bekommt hier eine grundsolide Liebesgeschichte geboten, welche Liebesszenen gekonnt einsetzt, aber die Geschichte nicht dominieren. Die Liebesszenen sind sehr sinnlich beschrieben.

Man spürt, dass Mac und Isabella zusammengehören, aber ihre Vergangenheit & die damit verbundenen Probleme noch lösen müssen.
Der kleine Plot um die gefälschten Bilder und den "Doppelgänger" von Mac ist nett, aber die Hauptaugenmerk dieser Geschichte liegt in der Liebesgeschichte, die mir ans Herz ging....

Die Personen sind gut gezeichnet & im Laufe der Geschicht erfährt man immer mehr, warum es zur Trennung von den Beiden gekommen ist....

Das man die restlichen Familienmitglieder und ihre Entwicklung miterleben darf, ist ein weiterer Pluspunkt.

Der dritte Teil "Lord Camerons Versuchung" erscheint im August, wo Cameron und Ainsley ihre Geschichte erzählen dürfen.
Mich haben die MacKenzies auf jeden Fall in ihren Bann gezogen!
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am 31. Mai 2016
Isabella und Mac MacKenzie heirateten am Abend ihres Kennenlernens. So impulsiv und leidenschaftlich sind auch die ersten Jahre ihrer Ehe, doch dann kommt es zum Bruch zwischen beiden und beide verbrachten die letzten 3 Jahre getrennt, doch stets in unmittelbarer Nähe zueinander. Als ein Doppelgänger von Mac auftaucht, seine Bilder fälscht und schließlich sein Haus ansteckt, müssen Isabella und Mac wieder zusammenrücken...

Zugegebenermaßen hat es der zweite Teil nach dem herausragenden Debüt "Kein Lord wie jeder andere" von vorn herein wirklich schwer. Doch dank ihres Gastauftritts im ersten Teil sind mir Isabella und Mac auch direkt ans Herz gewachsen.

Isabella ist so eine herzensgute Protagonistin, die nach ihrem Durchbrennen mit Mac von ihrer Familie verstoßen wurde. Sie findet in ihn und seinen Brüdern allerdings eine neue Familie bis sich die Probleme in ihrer Ehe häufen und schließlich in einem schlimmen Schicksalschlag gipfeln.

Im ersten Teil konnten wir nur spekulieren, was zum Bruch zwischen beiden führte. Wie hier davon berichtet wurde, fand ich sehr überzeugend. Erstaunlich ist auch, welchen Wandel Mac durchmachen musste. Er ist ein sympatischer, charmanter Held im Schottenrock, welcher allerdings auch Unsicherheiten zeigt in den Bemühungen Isabella zurückzugewinnen.

Mir gefiel auch die Kunstthematik. Mac ist ein begabter Maler, der in seiner Trennung von Isabella mit einer Schaffenskrise kämpfen muss. Die Szenen im Atelier waren mal ein anderes Setting für einen Historical.

Warum ich "Das Werben des Lord MacKenzie" trotzdem nicht bestmöglich bewerten möchte, liegt an dem recht schwachen Nebenplot mit Macs Doppelgänger, der immer mal wieder herausgekramt wurde, aber nicht wirklich spannend daherkam.

Außerdem waren mir Isabellas Bedenken bzgl. der Wideraufhebung der Trennung ein wenig zu gewollt. Beide sind zu Beginn des Buches bereits wieder ein Herz und eine Seele, Isabellas Einwände waren da für mich eher nicht schlüssig.

Alles in allem ist der Roman von Jennifer Ashley trotzdem eine wundervolle, flüssige Unterhaltung, die ganz viel Lust auf die Folgebände macht. Wer Ians und Beth' Geschichte liebte, wird auch hier wieder auf seine Kosten kommen, denn beide haben auch im zweiten Teil einen großen Part inne.
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am 28. März 2013
Ich bin bekennender Fan dieser historischen Liebesromane und muss mich immer am Riemen reißen, nicht völlig haltlos alles einzukaufen, was es in dieser Richtung gibt.
DAS macht mir der Lyx-Verlag allerdings mit seiner Romantic-History Reihe echt schwer!

Nachdem ich den ersten Teil dieser Familie an einem Tag durchgelesen hatte, war zum Glück der folgende Teil schon bestellt und ich konnte direkt nachlegen.
Und auch Teil zwei der MacKenzie-Familie überzeugt.
Ein bisschen hatte man ja schon im ersten Buch gelesen und Isabella ins Herz geschlossen.
Doch in diesem Teil hat eindeutig Mac mein Herz gerührt. Mit welchen Geistern er sich in seiner Jugend und den ersten Jahren seiner Ehe herumgeschlagen hat - das hat die Autorin wieder unglaublich gut in Szene gesetzt. Und das kann man wörtlich nehmen.
Der Stil von Jennifer Ashley ist großartig!
Wie ein Kinofilm lief das Buch vor meinem Auge ab, allein durch die überaus gelungene Sprache hatte ich großen Spaß an der Story und seinen Charakteren.

Der eingestreute Krimi-Plot war gut und bot einige Aufhänger, doch das wahre Highlight waren eindeutig die fein aufeinander abgestimmten Protagonisten.
Mac und Isabelle sind ähnlich authentisch wie Ian und Beth, die Teil eins bestritten haben (und die in diesem Buch auch reichlich vertreten ware - zu meiner großen Freude!)
Beide mit Intelligenz/Charme und Geist gesegnet, blieb dem Leser auch in diesem Buch ein sinnloses umeinanderher rennen erspart. Die Interaktion zwischen den beiden ist nachvollziehbar und auf die Probleme bezogen, dämliche Eifersüchteleien gibt es nicht.
Extrem erfrischend und durchaus noch ungewöhnlich in diesem Genre.

Résumé:
Wer Spaß an gut durchdachten historischen Liebesromanen hat, sollte bei dieser Familie unbedingt zugreifen.
Tolle Sprache, guter Plot, authentisches Buch!
5 Sterne, Leseempfehlung!
ICH freue mich auf Band No. 3 !!!!
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am 10. April 2014
.....und wem der 1. Teil schon gefallen hat, dem wird auch dieser hier mit absoluter Sicherheit mehr als nur gefallen.

Inhalt:

Isabella Landauer die sich dreieinhalb Jahren zuvor von ihrem Mann dem Maler Lord Mac MacKenzies, nach 3 Jahren Ehe wegen seiner Trunksucht und Eskapaden getrennt hat, steht jetzt wieder vor seiner Tür. Leider muss er feststellen dass sie nicht wegen ihm gekommen ist, sondern weil sie ihm nur mitteilen wollte, dass jemand ihn kopiert, und unter seinem Namen Bilder verkauft. Da es Mac nicht sonderlich interessiert wer sich da als er ausgibt, ist eher damit bemüht Isabella wieder näher zu kommen, die aber lässt ihn eiskalt abblitzen und stürmt aus seinem Haus. Am nächsten Tag bekommt sie von Lord Abercrombies eine Einladung zu einem Ball, überlegt aber ob sie hingehen soll, da sie Mac mit Sicherheit über den Weg laufen würde auf dem Ball. Während sie hin und her überlegt, beschließt sie sich nicht länger von Mac gängeln zu lassen, denn ein Aufeinandertreffen lässt sich nun mal in dieser Gesellschaft nicht vermeiden. Kaum auf dem Ball sticht ihr auch schon Macs Bruder Cameron ins Auge, und gerade als sie sich mit ihm unterhält, zerrt sie auch auch schon Mac auf die Tanzfläche. Unmissverständlich macht er ihr klar was er von ihr möchte, nur ist sie noch lange nicht soweit ihm zu verzeihen oder ihm wieder zu vertrauen, dafür hat er sie einfach zu sehr verletzt und enttäuscht. Nun muss sich Mac etwas einfallen lassen um seine Frau zurück zu bekommen, denn ohne sie kann er einfach nicht weiter machen.....

Mein Eindruck:

Auch dieser Teil hier gefiel mir ausgesprochen gut und er steht dem ersten Teil in nichts nach. Die zwei Hauptprotagonisten Mac & Isabella kennen wir ja schon aus dem ersten Teil und da machte Mac nicht unbedingt die beste Figur, aber hier kann man tief in seine Psyche eintauchen und es macht verdammt viel Spaß. Beide passen einfach zusammen wie Faust auf Auge. Toll fand ich dass wir auch wieder in den Genuss kommen die restlichen Familienmitglieder nicht entbehren zu müssen, vor allem Ian und Beth mischen hier fleißig mit. Ich hatte zwar etwas Bedenken, weil ja von vornherein feststeht dass sie sich lieben und sogar verheiratet miteinander sind, aber das Ganze tut der Geschichte keinen Abbruch, die Luft war da noch lange nicht draußen. Ich fand es sehr spannend das Ganze zu verfolgen, und besonders auch die ganzen Gründe in Erfahrung zu bringen warum sie Isabella von Mac getrennt hat. Der Schreibstil von Jennifer Ashley ist hier sehr erfrischend und erheiternd und wunderbar zu lesen. Ich kenne die Autorin schon von ihrer Immortal Reihe, die sie mit mehreren Autorinnen zusammen geschrieben hat, und auch da fand ich ihren Schreibstil schon sehr gut. Von mir gibt es hier wohl verdiente 4,7/5 Sterne und ich freue mich jetzt auf den nächsten Teil.

Hier die chronologische Reihenfolge der Highland Pleasures Reihe:

01. Kein Lord wie jeder andere
02. Das Werben des Lord MacKenzie
03. Lord Camerons Versuchung
04. Der dunkle Herzog
05. Die Verführung des Elliot McBride
06. The Life and Love of Daniel MacKenzie
07. A Mackenzie Family Christmas - The Perfect Gift
08. The Untamed Mackenzie
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am 1. November 2015
Das Buich schließt sich nahtlos an den ersten teil der Reieh an. In diesem durften wir Mac und Isabelle ja schon kennenlernen.
Isabelle wurde auf ihrem Debütantinnenball von Mac auf den Balkon gelockt, geküsst und am selben Abend noch geheiratet. Die beiden hatten eine Ehe mit vielen Höhen und Tiefen, aber keum einer Zeit des Normalzustandes. Als Isabelle dies alles nicht mehr aushielt, hat sie Mac verlassen. So haben die beiden die letzten drei Jahre damit verbracht sich aus dem Weg zu gehen. Aber Mac hat dennoch ständig über Isabelle gewacht, denn die beiden lieben sich noch immer, haben nie damit aufgehört.
Jetzt will Mac Isabelle wieder an seiner Seite haben, aht er sich doch extra für sie geändert.
Und Isabelle kommt sogar freiwillig zu ihm, ist sie doch einem Fälscher auf der Spur, der sich für Mac ausgibt...

Das Buch ist aus Sicht der beiden Protagonisten geschrieben. Dabei werden immer wieder erinnerungen an die Ehe eingeblendet, so dass man sich ein Bild der Gesamtsituation machen kann.
Ein schöner Liebesroman über die Bewältigung der Vergangenheit und gemachter Fehler.
Wie im ersten teil gibt es auch hier einen Krimianteil, auf den ich aber auch verzichten könnte.

Obwohl man viel über die beiden Protagonisten und ihre gemeinsame Vergangenheit erfährt, habe ich hier nicht wirklichg mitgefiebert, bin mit den beiden nicht richtig warm geworden. Allerdings weiß ich nicht woran das liegt.
Das Buch ist wirlich gelungen und empfehlenswert für Fans der historischen Liebesromane.
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am 11. November 2015
Nach dem ersten Band eine Enttäuschung. Isabellas und Macs Geschichte haben mich nicht gefesselt sondern gelangweilt. Wenn die sich so abgöttisch und übertrieben lieben und können nicht die Finger von einander lassen dann verstehe ich nicht, warum die sich getrennt haben. Die Sexszenen waren nur nervig. Isabella mag ich nicht.
Der Schreibstill der Autorin ist gut zum lesen. Mac und seine Brüder sind immer noch interessant.
Für EUR, 8,99 nicht empfehlenswert.

1. Kein Lord wie jeder andere
2. Das Werben des Lord MacKenzie
3. Lord Camerons Versuchung
4. Der dunkle Herzog
5. Die Verführung des Elliot McBride
6. Das Schönste Geschenk Von Allen: Eine Mackenzie-Weihnachtsgeschichte
7. Das verruchte Spiel des Daniel MacKenzie
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am 3. Juli 2014
Liebe auf den ersten Blick und Heirat ohne Erlaubnis der Eltern am gleichen Tag. Daraus wird eine stürmische Ehe mit viel Hoch- und Tiefgang, viel Streit und Versöhnung. Die Geschichte greift ein, nachdem das stürmische Liebespaar bereits seit über drei Jahren getrennte Wege geht. Lord Mac MacKenzie setzt jetzt alles daran, seine geliebte Frau Isabella zurückzugewinnen. Diese jedoch hat Angst davor, dass ihr temperamentvoller Mann bald wieder in alte Muster fällt und will ihn nicht zurück, es sei denn ausschliesslich im Bett.

Die Geschichte ist etwas lang, einzig auf die schwierige Beziehung der Zwei fokusiert. Sie ist schön geschrieben, allerdings etwas simpel, was an der deutschen Übersetzung liegen kann. Im Rahmen der Reihe ein Muss.
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am 18. März 2013
Neben historischen Liebesromanen verfasst die Autorin Jennifer Ashley unter anderem auch Urban Fantasy. Teilweise erscheinen ihre in 12 Sprachen übersetzten Bücher auch unter ihren Pseudonymen Allyson James oder Ashley Gardner.

Das Werben des Lord MacKenzie ist der erste Roman, den ich von ihr lese. Das Buch ist der zweite Band der Highland-Pleasures-Serie um die MacKenzies. Der erste Band erschien im September 2012 in deutscher Übersetzung ebenfalls bei LYX (Kein Lord wie jeder andere). Der dritte Band (Lord Camerons Versuchung) soll im August 2013 folgen. Ein Blick auf die Autorenseite wiederum verrät, dass noch sechs weitere Bände (noch nicht übersetzt) dazu erhältlich sind. Der Verlag weist darauf hin, dass die Buchreihe auch etwas für Leserinnen von Loretta Chase, Liz Carlyle oder Lisa Kleypas ist.

Doch zurück zum gerade vor mir liegenden Roman. Der wartet mit Hauptfiguren auf, die ich so nicht erwartet hätte. Da gibt es Isabella, die zuerst mit ihrer überaus überraschenden Eheschließung für Aufsehen sorgte und dann mit ihrer Trennung von ihrem Mann nachlegte. Sie offenbart sich als ernsthafte Frau, selbstbewusst. Von der oberflächlich anmutenden Hilflosigkeit, die andere weibliche Romanfiguren in diesem Genre oft anhaftet, ist hier nichts zu spüren. Mac wiederum ist kein Gentleman, wie man ihn aus anderen Romanen kennt, sondern hat einige nicht sehr liebenswerte Eigenschaften. Wie überhaupt auch die übrigen MacKenzies nicht ganz ohne sein dürften, immerhin soll auch Ian aus dem ersten Band der Reihe einen Teil seines Lebens in einer Nervenheilanstalt verbracht. Mac MacKenzie jedenfalls ist Maler, der es mit der Treue nicht so genau nimmt, seinen Freiraum schamlos ausnutzt und wesentlich mehr trinkt als ihm gut tut. Jedenfalls bis Isabella sich von ihm trennt. Die eigentliche Geschichte setzt jetzt erst an. Isabellas und Macs Wege kreuzen sich wieder und schnell wird klar, dass da noch etwas zwischen ihnen ist. Doch die gemeinsame Vergangenheit hat Isabella vorsichtig gemacht.

Eingangs der Kapitel können Ashleys LeserInnen jeweils kurz etwas aus dem früheren Leben der beiden in Form von Artikeln im Gesellschaftsteil einer Gazette aus der Sicht Dritter erfahren. Ansonsten offenbart sich das gegenwärtige Geschehen zusammen mit Rückblicken einmal aus Isabellas und dann wieder aus Macs Sicht. Die Beziehung der beiden erwacht zu neuem Leben, während man den Grund dafür erfährt, warum diese überhaupt im ersten Anlauf gescheitert ist.

Mit diesen beiden Figuren, wie auch mit den übrigen, konnte ich mich sehr schnell anfreunden. Sie wirken in die damalige Zeit passend und doch zeitlos modern. Sie sind aufgeschlossen und trotz Fehlern sympathisch. Menschlich echt versuchen sie zu retten, was zu retten ist, ohne sich ein zweites Mal die Finger zu verbrennen.

In diesem Genre scheint es nicht ohne Geheimnisse und gefährliche Situationen zu gehen. Auch Ashley bedient sich dieser Gestaltungselemente, scheint es doch jemand darauf abgesehen zu haben, Mac zu schaden. Doch speziell dieser Part scheint lediglich aus dem Bedürfnis entstanden zu sein, eine Gelegenheit für ein schnelleres Zusammenkommen von Isabella und Mac zu schaffen. Womöglich geht Ashley ja in einem weiteren Band der Reihe nochmals darauf ein, doch so wie dieser Handlungsfaden in Das Werben des Lord MacKenzie verarbeitet ist, erscheint er unbefriedigend offen oder schlicht überflüssig.

Als ich den Booklist-Kommentar zu dem Roman las (Ashley fesselt ihre Leser mit einer erotischen Geschichte voller komplexer Figuren), schwante mir Schlimmes. Denn, wie bereits in anderen Besprechungen erwähnt, sind mir in historischen Romanen erotische Andeutungen wesentlich lieber als explizite Beschreibungen. Doch obwohl Ashley tatsächlich wesentlich mehr als bloße Andeutungen in ihrer Geschichte verarbeitet, haben diese erfreulicherweise nicht störend auf mich gewirkt. So widersprüchlich sich das vielleicht auch lesen mag, sie dominieren trotz ihrer Häufigkeit den Roman glücklicherweise nicht und sind trotz aller Ausführlichkeit größtenteils wohltuend dezent.

Fazit:

Wohltuend anders und überraschend gut empfand ich Das Werben des Lord MacKenzie. Leider war die letzte Seite viel zu schnell erreicht. Der zweite Band der Highland-Pleasures-Serie hat mir eindeutig Lust auf den Vorgänger gemacht. Und den Nachfolger werde ich mir sicherlich auch holen, da mir der flüssige, leicht lesbare Schreibstil der Autorin ebenso gefällt wie ihre ungewöhnlichen Charaktere.

2013 Antje Jürgens (AJ)
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Mit Lady Isabella’s Scandalous Marriage haben wir Teil 2 der Highland Pleasures Reihe vor uns und ich freue mich schon jetzt auf all die Fortsetzungen, die es hier geben wird. Die Charaktere kennen wir nämlich schon aus dem Vorgängerband und dort konnte man bereits einen ersten Eindruck gewinnen. Und was ich dort von ihnen sah machte sie mir sehr sympathisch. Sie sind bei weitem nicht perfekt, aber das suche ich auch gar nicht den Charakteren, denn das würde auf Dauer schnell langweilig werden. Dann gäbe es noch das Gegenteil, nämlich, dass die Charaktere zu sehr ins klischeehafte abfallen, aber Jennifer Ashley umschifft diese Möglichkeit gekonnt und lässt ihre Charaktere facettenreich und einen Hauch anders sein, als man es von der Londoner Gesellschaft gewohnt ist.

Mac ist Ians älterer Bruder, der in Band 1 Beth Zeichenunterricht gab. Dass ihm die Kunst liegt war sofort zu sehen, auch wenn er mit sich und seinen Werken zu kämpfen hat. Seit Isabella ihn verlassen hat kann er sich nicht mehr in der Kunst verlieren und da er sie immer als etwas sah, das ihm Freude bereitete und nicht als etwas mit dem er Geld verdienen konnte, ist er auch nichts besonders verärgert, als er von Isabella erfährt, dass jemand seinen Stil kopiert und Bilder unter seinem Namen verkauft. Macs Bilder haben für ihn selbst einen anderen Stellenwert als für Isabella und so ist sie die treibende Kraft wenn es darum geht herauszufinden, wer unter Macs Namen gefälschte Bilder verkauft. Mac zu beobachten wie er seine Kunst betrachtet und wie er über Isabella einen neuen Zugang dazu findet hat mir sehr gut gefallen. Mac geht dabei selbstkritisch mit sich um, gesteht sich ein, dass er Fehler in der Vergangenheit gemacht hat, bemüht sich aber darum für Isabella nun ein besserer Mann zu sein, der ihr von nun an zur Seite steht.

Seit drei Jahren sind die beiden nun getrennt, aber als man den Grund dafür erfährt möchte man die Charaktere einfach nur durchschütteln nachdem man sie einmal getröstet hat. Fehlende Kommunikation liegt wohl ihren Problemen zugrunde und es hätte so viel leichter für sie sein können, hätten sie nur mal den Mund aufgemacht. Stattdessen sind sie beide stur und ihr erneutes Zueinanderfinden ist damit von so mancher Herausforderung begleitet.

The Madness of Lord Ian MacKenzie konnte mich begeistern wie kaum ein anderer historischer Liebesroman. Mittlerweile habe ich bereits einen Reread von diesem Buch gemacht, weil ich nicht genug bekommen konnte. Ian und Beth sind tolle Charaktere, wie man sie kaum ein zweites Mal findet und Jennifer Ashley ist mit ihrem Buch durchaus ein Wagnis eingegangen. Denn diese Art von Held konnte nicht jeden Leser erreichen, aber ich finde das Risiko hat sich absolut gelohnt. Denn so bleibt Ian jedem in Erinnerung und seine Art mit Beth umzugehen, sich auf sie zu konzentrieren und ihr in die Augen sehen zu können, lässt jedes Leserherz aufblühen. Nun ist es da natürlich schwierig mit dem Nachfolger in diese Fußstapfen zu treten und obwohl auch die Charaktere hier durchaus liebenswert waren kamen sie für mich doch nicht an Band 1 heran. Die Autorin selbst hat meine Erwartungen mit dem ersten Band hochgesteckt, da fühlt sich der Fall zu einem Durchschnittsbuch, das zwar immer noch gut ist, aber im Vergleich eben nicht genial, noch höher an.
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