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Wer will die Wende?: Deckname: Karl Dangl, Codename: Oscar
 
 
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Wer will die Wende?: Deckname: Karl Dangl, Codename: Oscar [Taschenbuch]

Walter Egon Glöckel


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Produktbeschreibungen

BUCHKRITIK.at 20.11.03 (Auszug)

... Doch als er von zwei Männern aus dieser Szene erfuhr, die im Innenministerium saßen und diese Information weitergab, wurde er kurz darauf unter Angabe fadenscheiniger Gründe gekündigt. Gemachte Zusagen wurden nicht eingehalten und selbst von ihm während seines Einsatzes von ihm aus seiner privaten Kasse aufgewendete öS 184.000,- Spesen wurden ihm nicht zurückerstattet. Glöckels Gang an die Öffentlichkeit durch dieses Buch sorgte für Wirbel in Österreich. Aber die Aufregung war, wenn man das Ende der Ereignisse bedenkt, doch nicht so groß. Offensichtlich reichen derartige Ereignisse heute nicht mehr, um noch in der Öffentlichkeit als Skandal wahrgenommen zu werden. Sicher, Glöckel hat erst begonnen zu ermitteln, hat nicht wirklich tief in die Verbindungen der rechtsradikalen Szene eindringen können, bevor er von oben abserviert wurde. Aber gerade das Ende der Geschichte sollte eigentlich jeden Österreicher erschrecken. Die Darstellungen sind betont sachlich und mit zahlreichen Belegen, meist Briefen, untermauert.

BoD-Aktuell 3-4/03

Walter Egon Glöckel ermittelte als Wiener Polizist 1994 verdeckt in der rechten Szene. Als "Karl Dangl" erhielt er Zugang in Burschenschaften und Aktivistengruppen. Die Ermittlungen führten zwar zu Ergebnissen, doch die blieben folgenlos. Stattdessen endete Glöckels Karriere. Acht Jahre später brach er sein Schweigen im Buch "Wer will die Wende?". Die Nachrichtenmagazine FORMAT und NEWS berichteten inzwischen, die GRÜNEN brachten eine an den Innenminister gerichtete parlamentatische Anfrage ein. Glöckels Anschuldigungen betreffen insbesonderte den Chef der Asylabteilung im Innenministerium, Christian ROMANOSKI, und die Nationalratabgeordnete Barbara ROSENKRANZ (FPÖ)

SCHWEIZER WAFFENMAGAZIN 9.4.03 (Auszug)

... In Österreich lässt zur Zeit ein anderes Buch die Wogen hoch gehen. In "Wer will die Wende?" beschreibt der ehemalige Polizist Walter Egon Glöckel, wie er als undercover in der rechtsextremistischen Szene Österreichs unter dem Decknamen Karl Dangl ermittelte und schildert darin Vorfälle, die unter anderem eine Nationalratsabgeordnete mit antisemitischen Äusserungen arg in Bedrängnis brachte. Ein kurzes Kapitel widmet der Autor Scheinkäufen von Waffen, wobei die ersten Kontakte durch Kleininserate zustande kommen ...

FORMAT 7.12.02

Ein Enthüllungbuch eines ehemaligen Polizisten, der verdeckt in der rechtsextremen Szene ermittelte, wirbelt bereits vor dem Erscheinen Staub auf ... ROSENKRANZ bestätigt, gegenüber FORMAT bei dieser Veranstaltung anwesend gewesen zu sein ...

NEWS 6.12.02

Ein diese Woche erscheinendes Buch ("Wer will die Wende?" eines Ex-Angehörigen der Wiener Alarmabteilung dürfte dem "Büro für interne Angelegenheiten" von Innenminister Ernst Strasser reichlich Arbeit verschaffen. Der Autor beschreibt nicht nur seine verdeckten Ermittlungen in der rechten Szene, sondern druckt auch gleich seine Erhebungberichte und Schriftverkehr mit Spitzen der Stapo ab.

DEUTSCHES WAFFEN-JOURNAL, 10/2004 (Auszug)

... Glaubt man dem Verfasser, so schuf sich der Staatsschutz sein Beobachtungsobjekt teilweise selbst. Interessant sind auch die hier beschriebenen Verbindungen in die Bundesrepublik Deutschland. Hier versuchte der Agent unter anderem, Einfluss auf eine bekannte Berliner Wochenzeitung zu nehmen.

Onlinemagazin CeiberWeiber 1.3.2005 (Auszug)

Bücher im Gedenkjahr: ist der Bericht eines einstigen Undercover-Ermittlers, der versuchte, in die rechtsradikale Szene in Österreich einzudringen. Dort fand er rasch Anschluss, erhielt auch gleich Kontakte nach Deutschland vermittelt und lernte, auf welchen Flohmärkten man NS-Devotionalien zwecks Absicherung der eigenen "Legende" erhalten kann. Glöckel eignete sich Neonazi-Jargon an und mietete sogar eine konspirative Wohnung an. Sein Cover bestand darin, dass er momentan auf Arbeitssuche sei, aber finanziell so gut gestellt, dass er es nicht so eilig hat und sich daher ehrenamtlich einbringen kann. Anzubieten hatte er reale Fertigkeiten etwa im Gestalten von Plakaten und Flugblättern. Als es jedoch zu laufen begann, er immer mehr Einblick gewann, wurde er aus dem Sicherheitsapparat entlassen. Von seinem geheimen Auftrag wollte niemand mehr etwas wissen, auch alle Auslagen, die er eigentlich nur vorfinanziert hatte, galten als "nicht gerechtfertigt". Glöckel hat das Buch kürzlich in Jerusalem pr! äsentiert, wo es einiges Aufsehen erregte. Undercover ist er immer noch manchmal unterwegs, beispielsweis, um Menschenhändler auffliegen zu lassen und dann auch darüber zu schreiben ...

SOS Mitmensch 24.3.2005 (Auszug)

"Wer will die Wende?" wurde noch vor der schwarz-blauen Wende publiziert. Dass die damalige Chiffre für die politischen Projekte Rechtsextremer sich nun als Bezeichnung der Transformation des politischen Systems Österreichs wiederfindet, unterstreicht die Hauptthese Glöckels: Als Exekutivbeamter direkt vom damaligen Chef der Staatspolizei mit geheimen Ermittlungen beauftragt, habe er Verflechtungen zwischen Rechtsextremen und dem Behördenapparat des Innenministeriums aufdecken können. Vorbei an Freiheitlichen Freundeskreisen, die sich über die AUF gewerkschaftlich organisierten. Deshalb sei er durch eine Intrige aus dem Spiel genommen worden. Glöckel dokumentiert Scheinkäufe von NS-Devotionalen, teilnehmende Beobachtung bei Burschenschafter-Treffen sowie bei Lesekreisen der "Jungen Freiheit". Die entscheidende Frage bleibt aber weitgehend unbeanwortet: Die Verbindungen von rechtsextremer Szene und Innenministerium wird nur als Aussage eines "Kameraden" widergegeben, es säßen zwei Gesinnungsgenossen bei den Fremdenbehörden. Hier enden die Recherchen, weil der Beamte vom Dienst suspendiert wird. Man kann an eine Verschwörung glauben oder nicht.

Kurzbeschreibung

Nach seinem Wiedereinstieg in den Polizeidienst 1994 geriet der nunmehrige Journalist und Autor Walter Egon Glöckel durch Zufall an ein bedenklich erscheinendes Zeitungsinserat. Die Republik Österreich stand damals im Schatten der Briefbombenattentate. Auf Grund rassistischen Verhaltens innerhalb seiner eigenen Dienststelle missachtete er den Dienstweg und kontaktierte den damaligen Leiter der Staatspolizei im Bundesministerium für Inneres. In Folge wurde Glöckel mit streng geheimen verdeckten Ermittlungen durch das Innenministerium abseits seiner eigenen Dienstbehörde beauftragt. Mit dem Decknamen Karl Dangl infiltrierte er schrittweise in die rechte Szene.

Akademische Burschenschaften, Aktivistengruppen in Österreich und Deutschland, PLO, FPÖ, verdeckt geführte Käufe von Materialien des 3. Reiches und rechtskundige Beamte selbst im eigenen Innenministerium sind nur einige Schlagwörter seiner Ermittlungsinhalte.

Glöckel geriet scheinbar in ein internes Netzwerk von Intrigen und Lügen innerhalb des österreichischen Sicherheitsapparates.

Nach 8 Jahren sollte der Ausspruch für ihn wahr werden, dass jeden seine Vergangenheit einmal einholt. Nun bricht er das Schweigen und dokumentiert an Hand von Originalberichten, Meldungen und Tonbandaufzeichnungen den Zeitraum der von ihm geführten verdeckten Ermittlungen.

Der Verlag über das Buch

3. Auflage 2004

Der Autor über sein Buch

Dieses Buch ist allen Beamten, Beschäftigten in den staatlichen Sicherheitseinrichtungen, sowie den freien Mitarbeitern gewidmet, die mit einer inneren Überzeugung ihre Arbeit verrichten, die rechtsstaatlichen, humanitären und eigenen ideellen Vorgaben den Vorzug gegenüber sturem, blinden Gehorsam geben, der nicht ehrbare und rechtsstaatliche Ziele verfolgt.

Unter der Autorenwebsite befindet sich ein: Faksimile eines Zwischenberichtes zum Ermittlungsstand zu der VSÖ/VSB. Die im letzten Absatz angeführten Erkenntnisse über die Angehörigen der VAPO stammten von der staatspolizeilichen Abteilung des Bundesministerium für Inneres und wurden mir während eines Treffens von meinem Kontaktmann K., der Einsatzgruppe zur Bekämpfung des Terrorismus (EBT), mitgeteilt.

Klappentext

Nach seinem Wiedereinstieg in den Polizeidienst 1994 geriet der nunmehrige Journalist und Autor Walter Egon Glöckel durch Zufall an ein bedenklich erscheinendes Zeitungsinserat. Die Republik Österreich stand damals im Schatten der Briefbombenattentate. Auf Grund rassistischen Verhaltens innerhalb seiner eigenen Dienststelle missachtete er den Dienstweg und kontaktierte den damaligen Leiter der Staatspolizei im Bundesministerium für Inneres. In Folge wurde Glöckel mit streng geheimen verdeckten Ermittlungen durch das Innenministerium abseits seiner eigenen Dienstbehörde beauftragt. Mit dem Decknamen Karl Dangl infiltrierte er schrittweise in die rechte Szene.

Akademische Burschenschaften, Aktivistengruppen in Österreich und Deutschland, PLO, FPÖ, verdeckt geführte Käufe von Materialien des 3. Reiches und rechtskundige Beamte selbst im eigenen Innenministerium sind nur einige Schlagwörter seiner Ermittlungsinhalte.

Glöckel geriet scheinbar in ein internes Netzwerk von Intrigen und Lügen innerhalb des österreichischen Sicherheitsapparates.

Nach 8 Jahren sollte der Ausspruch für ihn wahr werden, dass jeden seine Vergangenheit einmal einholt. Nun bricht er das Schweigen und dokumentiert an Hand von Originalberichten, Meldungen und Tonbandaufzeichnungen den Zeitraum der von ihm geführten verdeckten Ermittlungen.

Über den Autor

Der Autor Walter Egon Glöckel, geb. 1963 in Wien, ist sowohl ausgeprägter Individualist wie auch ein Mann mit einem Sinn für alles zutiefst menschliche, das uns von der Geburt bis hin zum Tod begleitet.

Er war sowohl in unterschiedlichen sozialen Bereichen wie in der Umwelt- und politischen Arbeit engagiert, war Polizist und als Sonderermittler tätig, ist ausgebildeter Schwimmlehrer, um nur einige Bereiche zu nennen. Es gibt zahlreiche Tätigkeiten, in denen er sich ausbilden liess und in die er tieferen Einblick gesucht hat. In den Jahren 1991 bis 1994 war er als Unternehmer in unterschiedlichen Bereichen engagiert aktiv.

Das Erlebnis eigener Kinder in verschiedenen Lebensphasen sowie unterschiedliche Partnerschaftsmodelle sind ihm aus der Praxis ebenso vertraut wie das Aufgehen im Beruf und ein Leben in verantwortlicher Stellung.

Seine Interessen sind sehr breit gefächert und seine Persönlichkeit eine äusserst facettenreiche. Sämtliche Aktivitäten hat er aus innerer Überzeugung und jeweils mit seiner vollen Kraft ausgefüllt - für eine bestimmte Zeit, um danach weiter zu gehen.

Seit 1999 fand er zunehmend zu einem einfachen und zurückgezogenen Leben als Zentrum für seine schöpferischen Ideen, wobei die stetige Auseinandersetzung und Kommunikation mit der Aussenwelt für ihn essentiell ist. Sinn für Humor und Ernsthaftigkeit sind in gleicher Weise Teil von ihm.

Er vereint traditionelle Werte mit einem ausgeprägten Gespür für die innovativen Strömungen unserer Gesellschaft und ist seit 1988 journalistisch und seit 2001 schriftstellerisch tätig. Seit Sommer 2000 veröffentlicht er das Online-Magazin muenchnernotizen. Kommunikation (Medien, Kino) ist ebenso sein Thema wie das Kratzen an der Oberfläche unterschiedlicher gesellschaftlicher Phänomene und Auswüchse.

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