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Wer wenn nicht wir

August Diehl , Lena Lauzemis , Andres Veiel    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,34 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Wer wenn nicht wir + Die Stille nach dem Schuss / Edition Deutscher Film
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Produktinformation

  • Darsteller: August Diehl, Lena Lauzemis, Alexander Fehling
  • Regisseur(e): Andres Veiel
  • Komponist: Annette Focks
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)
  • Erscheinungstermin: 14. Oktober 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0058M71UC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.381 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Deutschland in den frühen Sechzigern: Bernward Vesper, Sohn des NS-Schriftstellers Will Vespers, lernt während des Studiums in Tübingen die Pfarrerstochter Gudrun Ensslin kennen: Beginn einer schmerzhaften und leidenschaftlichen Liebesgeschichte. Sie gründen einen gemeinsamen Verlag, gehen nach Berlin. Gudrun verlässt für den radikalen Andreas Baader Mann und Kind, driftet in die Terrorismusszene, während Vesper sich auf Drogentrips verliert.

Produktbeschreibungen

Deutschland in den frühen 60ern. Noch ist das Land ruhig. Doch Aufbruch liegt in der Luft. Auch Bernward Vesper (August Diehl), Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper, begehrt auf. Nachts hackt er wütende Sätze in die Schreibmaschine, die er der erstarrten Gesellschaft ins Gesicht schleudern will. Als er auf Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte: bedingungslos, maßlos, bis über die Schmerzgrenze hinaus. Gemeinsam brechen sie auf, um die Welt zu erobern. Keine zehn Jahre später verliert sich Bernward auf Drogentrips im Wahnsinn, und Gudrun katapultiert sich in den bewaffneten Untergrund. Für beide wird es kein Zurück

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packendes RAF-Drama... 15. Oktober 2011
Von Sebastian Janeck TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
Deutschland in den frühen 60ern. Noch zeigt sich das Land ganz ruhig und friedlich. Aber erste Anzeichen eines politischen Umbruchs liegen in der Luft. Frei nach dem Motto "Ich schreibe so, wie wenn man mit der Faust der Gesellschaft in die Fresse haut.", macht Bernward Vesper seinem angestauten Ärger Luft und versucht, die erstarrte bundesrepublikanische Gesellschaft mit Literatur wachzurütteln. Als er auf die Pädagogik-Studentin Gudrun Ensslin trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte...

Wer wenn nicht Andres Veiel hätte die Geschichte einer Generation, deren Träume von einer besseren Welt an der Wirklichkeit zerschellten so aufwühlend erzählen können? Der Regisseur begibt sich auf Spurensuche in die neuere deutsche Geschichte, stellt existenzielle Fragen. Dabei verzichtet er auf die üblichen Bilderschleifen vom Schah-Besuch am 2. Juni 1967 und den Schüssen auf den Studenten Benno Ohnesorg, beginnt schon in den frühen 1960ern. In der Republik herrscht Ruhe vor dem Sturm.

Andres Veiel ist einer, der furchtlos heikle Themen anpackt und sich hier an eine Ikone wagt, Gudrun Ensslin in ihren Schwächen und Unsicherheiten zeigt, im Zwiespalt von bürgerlicher Herkunft und in ihrer Selbstzerstörung - erst in der absoluten Liebe zu Bernward, dann in ihrer kalten Radikalität an der Seite Baaders. Die Zeichnung einer an der Seele beschädigten und orientierungslosen Generation, die neue Identitäten entwickelt, tut weh. Nicht nur inhaltlich in seinem Geflecht aus emotionalen Abhängigkeiten und inneren Widersprüchen, auch formal ist das Drama eine Offenbarung, vor allem durch die subtile 35mm-Kamera und ihr klares Farb- und Lichtkonzept. Die historische Ausstattung stimmt bis ins kleinste Detail, die Schauspieler - Lena Lauzemis, August Diehl und vor allem Alexander Fehling als schillernde Baader-Figur - überzeugen, die Musik ist genial platziert mit Evergreens wie "Summer in the City" als Konterkarierung der Szene mit prügelnden Jubelpersern.

Die blu ray erhält man, für Gegner der FSK-Logos, mit einem Wendecover ausgestattet. Zudem erhält man als Bonusmaterial u. a. einen Audiokommentar, verschiedenste Interviews, Deleted Scenes sowie, exlusiv auf der blu ray, der Dokunmentarfilm "Andreas Baader - Das Leben eines Staatsfeindes".

Fazit:

Ein packendes RAF-Drama. Unbedingt sehenswert!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Was man hasst, das bringt man um!" 5. November 2011
Format:DVD
Nach der Anti-Schah-Demo, bei der Benno Ohnesorg getötet wurde, erkannte Gudrun Ensslin(Lena Lauzemis) für sich, dass dieser Ausspruch die erste Direktive des Staates ist. Um ihn zu bekämpfen, machte sie sich genau diese Direktive zu eigen. In diesem Moment liegt die Geburtsstunde der ersten RAF-Generation. Ich habe mich in meinem Job seinerzeit noch mit der letzten RAF-Generation beschäftigen müssen; die Ansichten hatten sich in den Jahren nicht verändert. Gewalt mit Gewalt bekämpfen, Wind säen und Sturm ernten. Insofern bin ich mit der Geschichte der RAF einigermaßen vertraut. Was jedoch davor geschah; wie zum Beispiel die Geschichte um Bernward Vesper(August Diehl) und Gudrun Ensslin, darüber schweigt die Geschichtsschreibung weitgehend. Umso wichtiger sind Filme wie -Wer wenn nicht wir-. Man muss nicht verzeihen, aber man kann versuchen einiges zu verstehen...

Die Pfarrerstochter Gudrun Ensslin darf als einziges von sechs Kindern studieren. Sie lernt Bernward Vesper, den Sohn des anerkannten NS-Schriftstellers Will Vesper(Thomas Thieme) kennen. Bernward und Gudrun schwimmen auf einer Wellenlänge. Doch als Bernward die Schriften seines Vaters neu verlegen will; er hat es ihm kurz vor seinem Tod versprochen, gibt es erste Differenzen. Das Paar zieht nach Berlin. Dort folgt die Verlobung, das gemeinsame Kind, und nach ein paar Hungerjahren so etwas wie beruflicher Erfolg. Während Bernward sich mit der Black Panther Bewegung und Schriften gegen den Staat begnügt, will Gudrun mehr. Bernwards ständige Seitensprünge verstärken Gudruns Frustration noch mehr. Als sie auf der Anti-Schah-Demo verletzt wird, will sie handeln. Auslöser für ihr späteres Handeln ist vor allem Andreas Baader(Alexander Fehling), der gerade aus dem Knast gekommen ist und den Gudrun auf einem Treffen kennen lernt. Baader redet nicht, er handelt. Und Gudrun verfällt ihm. Bernward kann seine Frau nicht halten. Und so kommt, was kommen muss: Trennung, Leid, Haft und Wahnsinn. Nach der Abrechnung durch die Geschichte bleiben nur Verlierer übrig...

Andres Veiel hat nach Uli Edels -Baader Meinhof Komplex- seine Sicht der Dinge auf die Filmrolle gebannt. Das ist interessant und spannend gelungen. Es ist vor allem der Blick auf die unbekannte Zeit, bevor die RAF ins Bewusstsein der Bürger trat, die den Film so sehenswert macht. Lena Lauzemis und Alexander Fehling spielen hervorragend in ihren Rollen. Es ist aber August Diehl, der alle Register seines Könnens ziehen muss, um den relativ unbekannten Bernward Vesper zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte zu machen. Das ist ihm perfekt gelungen. Die Nebenrollen sind ebenfalls sehr gut besetzt.

-Wer wenn nicht wir- ist eine Bestandsaufnahme, ohne den moralisierenden Zeigefinger zu erheben. Verständnis, allein darum geht es. Ob gut oder schlecht, richtig oder falsch, dass dürfen die Zuschauer selbst entscheiden. Mit Originaleinspielern der Anti-Schah-Demo, der Kuba Krise, des Vietnam Krieges und der Atombombentests sorgt Veiel für ein Stückchen Zeitgeschichte in seinem Film. Die wird dann auch mit der passenden Musik unterlegt.

Ein kleines Manko hat Veiels Film allerdings; jedenfalls wenn sie mich fragen: Hier und da "rüstet" er die Geschichte ein wenig auf. Es gibt Handlungssequenzen, bei denen man bis heute nicht weiß, ob sie so tatsächlich stattgefunden haben. Das ist bei Geschichte, die tatsächlich passiert ist, immer ein Problem. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte von Gudrun Ensslin, die sich in ihre Rebellentraumwelt verabschiedet, und Bernward Vesper, der komplett zerstört zurückbleibt, überaus sehenswert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
eines gleich mal vornweg, die Besetzung der Schauspieler hätte besser nicht sein können. August Diehl in einer seiner besten rolle wie Ich finde. Vorallem lernt man in diesem Film auch endlich mal mehr die Vorgeschichte kennen. Wie es sich alles ereignet hat, obwohl hier auch sehr Gesprungen wird. Man wird schnell von der Geschichte mitgenommen und sieht auch wie sehr eigentlich ein Mensch oder dessen Beziehung zerstört werden kann - durch falsche Ideale & Gesellschaft. Ein Film der später wie harter Tobak wirkt und sehr zum Nachdenken anregt, aber auch verdeutlicht in welchen verkümmert Gesellschaft wir JETZT Leben. Diese Zeit scheint schon für viele vergessen, und Heute fast nicht mehr vorstellbar, aber damals haben Menschen für eine Sache gelebt, jedoch den falschen Kurs genommen. Zeitloses Meisterwerk in allem. Anschauen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk
'Wer wenn nicht wir' ist nicht vergleichbar mit Filmen wie 'Der Baader-Meinhof-Komplex'. Es geht vor allem um Gefühle, es handelt sich um einen sehr ruhigen Film, der (soweit... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von widerstandspoesie veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Andres Veiel hat den besseren Baader Meinhof Komplex gedreht.
Angereichert mit Archivmaterial zum zeitgeschichtlichen Hintergrund, entwirft der Spielfilm ein Porträt, das vor allem auf die intellektuellen Spannungen fokussiert. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Al veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Spannendes Thema, gute Schauspieler, nur leider ohne Tempo und...
Die Schauspieler spielen exzellent. Zum einen August Diehl, zum anderen auch die fantastische Lena Lauzemis, die bislang nur Theater spielt und von der man zukünftig... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Jürgen Osterberg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wer Wenn Nicht Wir - Etwas muss sich ändern
Da ich mich sehr für das Thema RAF interessiere, sowie das Buch und den Film "Der Baader-Meinhof-Komplex" gelesen habe, bestellte ich diesen Film. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Patrick Busch veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweilig
Ich habe schon einiges über die RAF gelesen und den Film Baader Meinhof Komplex gesehen. Dagegen ist dieser sehr langweilig.
Vor 12 Monaten von Meine Meinung veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen WER WENN NICHT WIR
Ist einer der besten Filme über das Thema RAF. Tolle Umsetzung der Thematik, die immer noch sehr interessant ist! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von 84 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Guter Spielfilm, aber überwiegend tragische Liebesgeschichte...
Leider kann ich mich meinen Vorrednern nur teilweise anschliessen, der Film hat mir nicht ganz so zugesagt wie wohl den anderen Kunden. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Nickmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Realistisch & respektvoll
Bei mit steht sonst der französische Film (Truffaut etc.) auf "Platz 1". Deutsche Regisseure & Filme? Eher selten ... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Jochen Pöhlert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sackgassen
Unsere Geschichte. Die dumpfen Fünfziger, der heftige Aufbruch in den späteren sechzigern.Die Geschichte gibt den Protestierern Recht, nicht ihren Methoden. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Sagittarius veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen klug und intensiv
ein kluger,ruhiger film über die ausgangssituation,die die handelnden personen-insbesondere gudrun e. und andreas b.-zur raf geführt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von wolfgang veröffentlicht
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