Hallo Krimifreunde! Hier kommt ein Leckerbissen für Euch: Michael Lewins Roman "Wer viel fragt" wartet nicht mit sensationellen Effekten auf, sondern entwickelt die Spannung durch mehrere geschickt aufgebaute Verwicklungen und Überraschungen. Ein arbeitsloser, am Rande des Existenzminimums dahinsiechender Detektiv erhält einen Aufragt von Lolita-Verschnitt. Auf der Suche nach deren biologischem Vater entdeckt der Held einige Leichen im Keller der reichen und angesehenen Familie. Außerdem knistert es gewaltig zwischen ihm und seiner Auftraggeberin. Schließlich deckt er einen gut ausgeklügelten Betrug auf, die Frua ist aber somit auch wieder weg. Lewins Romane sind besonders wegen ihrer Mischung aus tragischen und komischen Elementen so ungemein lesens- und liebenswert. Unvergleichlich ist sein trockener Humor, der einen umwirft! Wer könnte je der Exkurs über Beschattungen vergessen? Achtung: Suchtgefahr! Für bereits Infizierte gibt es auch noch "Der stumme Handlungsreisende" und "Anruf vom Panther" vom selben Autor. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)