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Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht?: Ein Aufruf gegen Gewalt in Fernsehen, Film und Videospielen
 
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Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht?: Ein Aufruf gegen Gewalt in Fernsehen, Film und Videospielen [Taschenbuch]

Dave Grossman , Gloria DeGaetano
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 180 Seiten
  • Verlag: Freies Geistesleben (August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3772522254
  • ISBN-13: 978-3772522253
  • Originaltitel: Stop Teaching Our Kids to Kill Crown Publishers
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 14,9 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 558.373 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der amerikanische Militärpsychologe Dave Grossman und die Erziehungsberaterin Gloria DeGaetano zeigen die erschreckenden Parallelen zwischen den bei der Ausbildung von Soldaten benutzten Videosimilatoren und so genannten "Ego-Shooter"-Videospielen auf. Diese Spiele bildeten bei den Massakern an amerikanischen Schulen und zuletzt auch in Erfurt einen deutlichen Tathintergrund. Grossmans Anliegen ist es, die Hersteller solcher "Spiele" und die Medienverantwortlichen zur Verantwortung aufzurufen. Den Eltern geben die Autoren wichtige Hilfen im pädagogischen Umgang mit gewalthaltigen Medien und ihren Kindern. Die deutsche Ausgabe wird ergänzt durch einen Beitrag des Medienpädagogen Prof.Werner Glogauer zum Zusammenhang von Mediennutzung und Gewalttaten von Jugendlichen sowie einer Reportage der "Spiegel"-Redakteurin Barbara Supp zu den Amokläufen von Bad Reichenhall und Erfurt. Das Nachwort des Übersetzers Bruno Sandkühler weist auf pädagogische Konsequenzen hin: Was können wir tun, um dem Medienkonsum, insbesondere gewalthaltiger Medien, von Kindern vorzubeugen?

Nach den furchtbaren Amokläufen von Schülern, wie zuletzt am 26. April 2002 in Erfurt, wird immer wieder auf den Einfluss von gewaltverherrlichenden Medien und Videospielen hingewiesen. In diesem Zusammenhang wurden häufig auch die Forschungsergebnisse des amerikanischen Militärpsychologen Dave Grossman erwähnt, die mit dem vorliegenden Buch nun endlich auf Deutsch erscheinen. Dave Grossman wurde auf den fatalen Zusammenhang von häufiger Nutzung bestimmter Videospiele und Amokläufen an amerikanischen Schulen durch verschiedene merkwürdige Umstände aufmerksam: Wie konnte es passieren, dass der 14-jährige Michael Carneal bei seiner Bluttat im US-Bundesstaat Kentucky eine Pistole stahl und dann in eine Gruppe von Schülern schoss, wobei er mit acht Schüssen achtmal traf, darunter fünf Kopfschüsse? Er hatte jedoch zuvor noch nie mit einer echten Handfeuerwaffe geschossen. Die Antwort lautet: Im zarten Alter von 14 Jahren hatte er das Töten buchstäblich tausendmal geübt. Sein Übungsplatz waren so genannte «Ego-Shooter»- Videospiele. Grossman, der an der US-Militärakademie in Westpoint verantwortlich für die Kampf­ausbildung der Soldaten war, erkannte hier einen erschreckenden Zusammenhang: «Ego-Shooter»-Spiele ähneln auf grausame Weise den Videosimulatoren, die bei Polizei und Armee dazu dienen, die Zielfähigkeit und die Bereitschaft zum Töten zu erhöhen, und zwar mit durchschlagendem Erfolg. Seither hat Grossman seine Tätigkeit an der Militärakademie aufgegeben und sich ganz der Aufklärung der Bevölkerung über die von ihm nachgewiesenen Wirkungen von Gewaltdarstellungen in Medien und Videospielen gewidmet. Stimmen zur amerikanischen Originalausgabe: «Eine hervorragende Arbeit! Als Vorsitzender der größten und erfolgreichsten Medienpädagogik-Organisation in den USA werde ich dieses Buch für die Ausbildung in unseren Einrichtungen einsetzen. Wenn mehr Eltern dieses enorm lesenswerte und wertvolle Buch lesen, werden wir weniger Gewalt an unseren Schulen haben.» Bob McCannon, Director, New Mexico Media Literacy Project «Lesen Sie dieses Buch, gemeinsam mit Ihren Freunden, vor allem denen mit Kindern. Wenn Sie es zu Ende gelesen haben, bestehen Sie auf Veränderung – für unsere Kinder und für unsere Kultur.» Jeff Kemp, Director, Washington Family Council «Die Ausbeutung unserer Kinder durch die Medien zu stoppen, das ist eine der wichtigsten sozialen Herausforderungen unserer Zeit. DeGaetano und Grossman leisten dazu einen kräftigen und provozierenden Beitrag.» Charles M. Johnston, Director, The Institute for Creative Development

Über den Autor

Lt.Col. Dave Grossman, 46, ist Militärpsychologe und unterrichtete an der Militärakademie in Westpoint. Seit den Massakern an Schulen in Amerika hat er sich aus dem Militärdienst verabschiedet und die «Killology Research Group» begründet, um auf die dramatischen Folgen von gewaltverherrlichenden Medien und Computerspielen aufmerksam zu machen. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter sein erstes Buch: On killing.

Gloria DeGaetano ist Erziehungsberaterin für Schulen, Elternvereinigungen und Sozialeinrichtungen und beschäftigt sich vor allem mit der Auswirkung von Fernsehen und Videofilmen auf die Entwicklung von Kindern. Sie sucht seit vielen Jahren nach Möglichkeiten, die Konditionierung von Kindern durch Gewalt in den Medien zu verhindern.


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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Unwissenschaftlich, 30. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht?: Ein Aufruf gegen Gewalt in Fernsehen, Film und Videospielen (Taschenbuch)
Ich finde, dass Grossman selbst sehr gewagte Thesen aufstellt, die er nicht oder nur sehr lückenhaft "untermauert". Eine Korrelation (ein Zusammenhang zwischen zB Computerspielen und Gewalt) ist NICHT eine Ursache-Wirkungs-Beziehung (wie zB zu viel Computerspielen führt zu Gewalt). Beim Lesen kommt es einem vor, als würden diese Dinge verwechselt. Bei manchen zitierten Studien stellt sich die Frage, wie die "Aggressionsbereitschaft" eigentlich erhoben wurde und auch Aggressivität (als ein überdauerndes Merkmal) wird teilweise mit "Aggression" (als eine situationsabhängige Emotion) verwechselt.

Was diese Kriminalstatistiken zu Beginn des Buches belegen sollen, war mir persönlich nicht ganz klar.

Meines Erachtens nach ist der wertvollste Teil an diesem Buch das Kapitel "Stehen Sie nicht tatenlos herum ... tun Sie etwas!" - quasi ein Erziehungsberater für Eltern. Und auch Glogauers Artikel ganz am Ende des Buches scheint wichtiger für Deutschland und Österreich zu sein - da hatte ich beim Lesen nicht das Gefühl, dass jeder Jugendliche, der Computerspiele spielt, ein potentieller Killer ist. Es scheint eine feinfühligere, präzisere Analyse des Phänomens zu sein als Grossmans Teil.

Meiner Meinung nach ist es ein Buch, das mit allergrößter Vorsicht zu genießen ist - vor allem in Hinblick auf wissenschaftliche Nachweise, die nicht in korrekter Form erbracht wurden, und somit ist fraglich, inwiefern Grossmans Thesen belegt wurden.
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25 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Kurzschluss, 13. Juni 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht?: Ein Aufruf gegen Gewalt in Fernsehen, Film und Videospielen (Taschenbuch)
Grossman konstruiert den von vielen Leuten sehentlichst herbeigewünschten Zusammenhang zwischen virtueller und realer Gewalt. Doch nur weil etwas so schön passen würde, ist es noch lange nicht so. Der Ex-Offizier schreckt nicht davor zurück, Kriminalstatistiken für seine Argumentation zu Recht zu biegen und unterschlägt dabei, dass sich ausgerechnet seit der Geburtsstunde der von ihm gegeisselten Ego-Shooter-Spielen (1992) die Gewalttaten in den USA eine rückläufige Tendenz aufweisen. Hinzu kommt, dass man den Eindruck nicht los wird, dass Grossman kein Wort mit den Spielerinnen und Spielern gewechselt hat, die er immerhin zu potentiellen Killern stempelt. Dieses Buch ist mit grösster Vorsicht zu geniessen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Plump und verkürzt, 28. Oktober 2009
Von 
Einck (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wer hat unseren Kindern das Töten beigebracht?: Ein Aufruf gegen Gewalt in Fernsehen, Film und Videospielen (Taschenbuch)
Dieses Buch kann einen wirklich auf die Palme bringen. Allein die These des Autors, dass er "beobachtet" hat, dass ein jugendlicher Mörder präzise schießen kann, weil er sich an Ego-Shootern ausgebildet hat, ist einfach nur lächerlich. Das wäre ja wunderschön wenn dieses Muster funktionieren würde. Dann wäre ich Torschützenkönig, Pilot, Taucher, Formel 1 Rennfahrer, Wirtschaftsmagnat, Geheimagent usw.

So was kann nur jemand behaupten, der sich gar nicht oder nur sehr unzureichend mit dem Medium befasst hat. Die These (auf der weiterhin alles aufbaut) zeigt wunderbar wie inkompetent der Herr ist (immerhin war er bei der Amry...). Es gibt viele gute Bücher zu diesem wichtigen Thema. Dieses Exemplar gehört gewiss nicht dazu. Es verhindert mit seinen plakativen und reißerischen Aussagen eine fruchtbare Diskussion zum Thema.
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