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Wer tötete Helmut Daube ?: Der bestialische Sexualmord an dem Schüler Helmut Daube im Ruhrgebiet 1928
 
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Wer tötete Helmut Daube ?: Der bestialische Sexualmord an dem Schüler Helmut Daube im Ruhrgebiet 1928 [Taschenbuch]

Sabine Kettler , Franz Wegener , Eva-Maria Stuckel
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 148 Seiten
  • Verlag: Kulturfoerderverein Ruhrg (1. Juli 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393130003X
  • ISBN-13: 978-3931300036
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 999.717 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Schon lange vor dem Geiseldrama machte die kleine Ruhrgebietsstadt Gladbeck von sich reden: 1928 erregt ein bestialischer Sexualmord weltweit Aufsehen. Der Abiturient Helmut Daube wird mit durchschnittener Kehle und ohne Genitalien tot aufgefunden. Die Tat, die in eine Reihe gestellt wird mit den Taten der Serienkiller Kürten und Haarmann, konnte bis heute nicht aufgeklärt werden. Der Daube-Mord stellt eine einzigartige, detailreiche Quelle für die Erforschung der Mentalitäten der ersten Dekaden unseres Jahrhunderts dar. Seine historische Dimension - in seiner schulpolitischen Bedeutung für die Richertsche Schulreform für ganz Preußen, in seiner politischen Bedeutung angesichts der reichsweiten, antijüdischen "Der Stürmer"-Kampagne zum Daube-Mord, als sozialhistorisches Fallbeispiel für die Geschichte der Auswanderung nach Übersee, als reichsweit in Fachkreisen diskutiertes kriminologisches Exempel für die Fortschritte der Blutgruppenuntersuchung und in seiner sexualpolitischen Bedeutung für die reichsweit geführte Sexualstrafrechtsreformdebatte (Artikel u.a. von Dr. Magnus Hirschfeld und dem Philosophen Theodor Lessing zum Daube-Mord) - ist kaum abschätzbar.

Der Verlag über das Buch

10 Jahre Recherche: Spannung ab der ersten Seite!
Schon lange vor dem Geiseldrama machte die kleine Ruhrgebietsstadt Gladbeck von sich reden: 1928 erregt ein bestialischer Sexualmord weltweit Aufsehen. Der Abiturient Helmut Daube wird mit durchschnittener Kehle und ohne Genitalien tot aufgefunden. Die Tat, die in eine Reihe gestellt wird mit den Taten der Serienkiller Kürten und Haarmann, konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.

Der Daube-Mord stellt eine einzigartige, detailreiche Quelle für die Erforschung der Mentalitäten der ersten Dekaden unseres Jahrhunderts dar. Seine historische Dimension - in seiner schulpolitischen Bedeutung für die Richertsche Schulreform für ganz Preußen, in seiner politischen Bedeutung angesichts der reichsweiten, antijüdischen "Der Stürmer"-Kampagne zum Daube-Mord, als sozialhistorisches Fallbeispiel für die Geschichte der Auswanderung nach Übersee, als reichsweit in Fachkreisen diskutiertes kriminologisches Exempel für die Fortschritte der Blutgruppenuntersuchung und in seiner sexualpolitischen Bedeutung für die reichsweit geführte Sexualstrafrechtsreformdebatte (Artikel u.a. von Dr. Magnus Hirschfeld und dem Philosophen Theodor Lessing zum Daube-Mord) - ist kaum abschätzbar.

Dieses Buch gibt Ihnen die Möglichkeit mit Hilfe der dokumentierten Verhör- und Gerichtsszenen, dem Obduktionsbericht und sieben neuen Mordtheorien in das Jahr 1928 abzutauchen und mitzukombinieren: Wer tötete Helmut Daube? Wir wünschen Ihnen viel Spannung beim Lesen!


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert!, 17. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wer tötete Helmut Daube ?: Der bestialische Sexualmord an dem Schüler Helmut Daube im Ruhrgebiet 1928 (Taschenbuch)
„Wer tötete Helmut Daube?“ ist ein richtiger, kleiner Schatz: Alleine die über 50 Fotos und Grafiken sind es wert, bestaunt zu werden. Neben Originalaufnahmen der Finca Westfalia in Guatemala, zeitgenössischen Schüler- und Kinderfotos finden sich die Originaltatort- und Obduktionsfotos. Nichts für schwache Gemüter, aber so noch nie gesehen. Die dokumentierte Privatpost des SS-Arztes Hussmann und die unglaublichen Prozessaktenauszüge aus dem Bundesarchiv im Volksverratsprozess gegen Rolf vom Busch tun ein übriges das ganze Buch zu einer unwiederholbaren Entdeckung werden zu lassen. Eintauchen und bei einer guten Tasse Tee geniessen. So habe ich es gemacht. Empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Reißerisch, 20. Januar 2010
Von 
Konrad Zankl (Blindenmarkt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wer tötete Helmut Daube ?: Der bestialische Sexualmord an dem Schüler Helmut Daube im Ruhrgebiet 1928 (Taschenbuch)
"bestialischer Sexualmord", "Serienkiller", solchen Wortschatz benötigt man nicht für ein seriös und gut recherchiertes Buch. Zudem werden immer wieder "Geschichten" eingebaut wie "Es ist mucksmäuschenstill in der Klasse, als Rektor Daube um zehn Uhr die sechste Klasse der Gladbecker Lutherschule betritt. Die Jungen sitzen in Reih und Glied, die Hände der Kinder liegen gefaltet auf ihren Holzpulten, dessen Tischplatten ergonomisch angewinkelt sind." Ist das Buch ein Roman, ein Tatsachenbericht? Haarsträubende Theorien werden angeboten, um die 148 Seiten zu füllen. Fotos werden gezeigt, teilweise ohne sie beziehnungsweise die darauf gezeigten Personen zu beschreiben. Auf der Rückseite noch ein Bild Daubes mit durschnittener Kehle und fertig ist ein völlig überteuertes, schwach geschriebenes, reißerisches Buch, welches sich auf dem Niveau der "Bild" Zeitung in Deutschland oder der "Kronen Zeitung" in Österreich befindet...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein neuer Blick in die Zeitschichte, 11. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Wer tötete Helmut Daube ?: Der bestialische Sexualmord an dem Schüler Helmut Daube im Ruhrgebiet 1928 (Taschenbuch)
Das Buch ist nicht nur wegen des Mordfalls Helmut Daube sehr interessant, sondern auch wegen eines Einblicks den inneren Zusammenhalt der nationalsozialistischen Führungsclique sehr wichtig.

Hier werden nämlich die erhalten gebliebenen Prozessakten des Landesverratprozesses gegen Rolf vom Busch zitiert, die bisher nicht bekannt waren.

Der Hotelpage Rolf vom Busch war wegen eines Mordes an dem Stricher Kurt Schönig zu Haft und Entmannung verurteilt, als er sich entschloss Rache zu üben. Und zwar an den führenden Männern des Nationalsozialistischen Regimes, die diese Strafe bei Sittlichkeitsdelikten verfügt hatten.

Deshalb wollte er folgenden Sachverhalt an die ausländische Presse bringen, was ihm eine Anklage wegen Landesverrats, nicht wegen Verleumdung einbachte.

Er gab an Stabschef Ernst Röhm aus der Pfadfinderbewegung zu kennen, ebenso Obergruppenführer Edmund Heines und SA-Gruppenführer Karl Ernst. Röhm habe ihn im Hotel Kaiserhof in Berlin im Beisein der anderen oben genannten Männer dem Führer Adolf Hitler zugeführt, mit dem er dann nähere Bekanntschaft machte. Er war in der Lage das Genital des Führers zu beschreiben, um seine Glaubwürdigkeit zu erhärten und behauptete Briefe von Stabschef Ernst Röhm zu besitzen, mit dem er häufiger Kontakt hatte.

Zu seiner Gesinnung sagte er aus, wie die von ihm Beschuldigten national zu denken und nur aus Rache für die Entmannung an die Öffentlichkeit gehen zu wollen.

Rolf vom Busch wurde auf Grund dieser Aussagen vom Volksgerichtshof 3.Senat in der Sitzung vom 4.8.1936 Richter Senatspräsident Dr. Springmann wegen Landesverrat zu zwei Jahren Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust verurteilt, da seine Aussagen über den Führer dessen Ansehen im Ausland hätten herabsetzen können, nicht weil sie unglaubwürdig waren.

In dem Buch sind die erhaltenen Prozessakten zitiert und geben Einblick in das Verhalten der damaligen Führungsschicht. Die meisten Akten und Aussagen, die sich auf diesen Verhaltenskomplex der frühen NSDAP Mitglieder beziehen, wurden dagegen vernichtet.

Neben dem vorzüglichen und gut dokumentierten Buch Hitlers Geheimnis. Das Doppelleben eines Diktators

von Lothar Machtan, dass dieses Buch über den Mord an Helmut Daube aus einer neuen Quelle ergänzt, sind zum gleichen Thema auch die Memoiren von Josef Neckermann interessant, der beschreibt, dass der Führer mit dem er wegen der Lieferung von Uniformen verhandeln musste, geschminkt war.

Aber auch abgesehen von diesem wichtigen Teilaspekt verführt das Buches als solches zum Denken. Es gibt einen Einblick in die Zeit, regt zum Nachdenken an und liest sich spannend, so dass ich die Lektüre jedem Erwachsenen, der nicht zu zart besaitet ist, ohne Einschränkung empfehlen kann.
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