Im Großen und Ganzen kann ich mich der Meinung der anderen hier anschließen.
Das Buch ist allemal lesenswert, denn es hat mich gut unterhalten.
Nachdem ich jetzt weiß, dass man die Autorin, welche ja tatsächlich Beamtin ist/war, für dieses Buch sogar
suspendiert hat, ist es umso wichtiger, das Buch zu kaufen.
Wie so oft wird nämlich nicht das kranke System bestraft oder geändert, sondern die, die auf die Missstände aufmerksam machen.
Die Geschichte bedient natürlich auch das Klischee vom faulen Beamten. Das Buch erhebt dabei nicht den Anspruch einer
Dokumentation, sondern will in erster Linie unterhalten.
Zur Ehrenrettung der Beamten sei gesagt, dass es diese Unsitten und Sinnlosigkeiten, diesen Drang zur Selbstdarstellung natürlich in
allen Sparten gibt.
Wer kennt sie nicht, jene Kollegen und/oder Chefs die immer "ein ganz wichtiges Projekt haben" - gerade "überhaupt keine Zeit" grundstäzlich "total überlastet" sind. Wieviel Lebenszeit haben wir nicht alle schon in völlig sinnfreien Sitzungen verbracht?
Wie heißt es so schön: "Viel Lärm um nichts."
Danke Frau Aurelie Boullet für ihren Mut, ihren Arbeitsalltag aufzuschreiben.
Wäre ich des Französischen mächtig, würd ich ihr das auf ihr Facebookkonto schreiben.