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Wer sich ein Bildnis macht: Ein Fall für Commissario Mariani [Taschenbuch]

Maria Masella , Birgitta Höpken
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

9. November 2009
Konkurrenz für Commissario Brunetti und Kurt Wallander: Antonio Mariani ist da!

Der Genueser Commissario Mariani atmet auf – endlich laufen die Fäden der brutalen Mordserie, in der er ermittelt, in der Wohnung eines vermeintlichen Selbstmörders in Cuneo zusammen. Die Aufklärung scheint zum Greifen nahe. Doch dann macht Mariani eine schockierende Entdeckung: In der Wohnung des Toten findet er ein Foto seiner Frau Francesca. Betrügt sie ihn? Von Zweifeln hin und her gerissen, stürzt er sich in die Ermittlungen. Dabei muss Mariani sich jedoch besonders vorsichtig verhalten, denn er will weder, dass Francesca von seinem Fund erfährt, noch, dass die Kollegen etwas von seinem ganz persönlichen Interesse an dem Fall bemerken ...

Der neue Roman aus der Krimi-Serie um den Genueser Commissario Antonio Mariani.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (9. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442469988
  • ISBN-13: 978-3442469987
  • Originaltitel: Il dubbio
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 611.703 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Maria Masella, 1948 geboren, lebt und arbeitet in Genua. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, war sie viele Jahre als Mathematiklehrerin tätig. Ihre Kurzgeschichten und Erzählungen wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. gewann sie den italienischen Krimipreis "Gran Giallo Città di Cattolica". Mit ihrer Krimiserie um den Genueser Commissario Antonio Mariani gelang Maria Masella der Durchbruch in Italien: Alle sechs Bände stehen auf den Bestsellerlisten und werden demnächst verfilmt.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Montag

Dass Anselmi angeschossen wurde, davon hat man mir sofort berichtet, als ich in die Questura kam. Ausgerechnet Anselmi wird von einer Kugel erwischt, Anselmi, der doch nie leichtsinnig gewesen ist. Und dann war es noch so ein asozialer Dilettant, der in einem Supermarkt einen Coup landet und einfach losballert, als er geschnappt wird. So die Kommentare derer, die viele Jahre mit Anselmi zusammengearbeitet haben.
Er hat noch einmal Glück gehabt: Es war kaum mehr als ein Streifschuss.
Doch ausgerechnet er, der schon seit Jahren in keine Schießerei mehr verwickelt war, der mit seinem Ischias und seiner Geduld immer nur am Schreibtisch gesessen hat. Vor knapp einem Jahr hat er sich dann nach Cuneo versetzen lassen, um näher bei seiner jüngsten Tochter sein zu können, die jemanden von dort geheiratet hat.
Und da schießt ihn unversehens so ein Verrückter, der mit gezogener Pistole mitten in der Innenstadt aus einem Standa gerannt kommt, über den Haufen.
Ich kenne Cuneo eigentlich kaum, doch an die Via Roma mit ihren Arkaden kann ich mich gut erinnern.
Anselmi spielt den Helden und fängt sich eine Kugel ein.
Schicksal, heißt es.
Das sagt sich so einfach.
Die Frage, ob jeder von uns einem Schicksal ausgeliefert ist, plagt mich die ganze Nacht, die ich in meiner Wohnung, zwei Zimmer, Küche, Bad, verbringe.
Ich werde seine Frau anrufen.
Nein, ich werde mir einen Tag Urlaub nehmen, das habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr getan, und ihn besuchen.

Auf der Ebene hinter Mondovì liegt unberührter Schnee, durchsetzt mit nackten Baumskeletten, die Straßen sind gesäumt von schmutzigen Schneehaufen. Ich hasse Schnee. Cuneo liegt grau und still in der weißen Landschaft.
Auch Anselmi in seinem Krankenhausbett wirkt grau unter dem weißen umgeschlagenen Laken. Er ist offenbar nicht erstaunt, mich zu sehen, ich aber staune darüber, es wirklich hierher geschafft zu haben.
Nachdem wir die üblichen Floskeln ausgetauscht haben, sagt er: "Wissen Sie, Commissario, eigentlich wollte ich Sie anrufen ..."
Er stockt, was gar nicht zu ihm passt, vielleicht hat er durch die Verletzung einen Schock bekommen.
"Ende des Jahres ist etwas Seltsames passiert."
Jetzt haben wir Anfang Februar, es ist also mehr als ein Monat vergangen, doch Anselmis innere Uhr hat schon immer langsamer getickt. Auch davon, dass er sich versetzen lassen wollte, hat er schon Jahre vorher gesprochen.
"Aber, wissen Sie, Commissario, ich habe versucht, mehr in Erfahrung zu bringen. Wissen Sie, ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. Eine heikle Angelegenheit, wissen Sie, ich wollte nicht indiskret erscheinen oder etwas aufwühlen, was ... na ja ..."
Wenn er noch einmal "wissen Sie" sagt, dann kriege ich einen Schreianfall. Er soll endlich zur Sache kommen, dieses blöde Taktgefühl ... Seit ich ihn kenne, hat ihn noch nie etwas aus dem Gleichgewicht gebracht.
"Es war kein Mord. Niemand hat auch nur den geringsten Zweifel gehabt. Wenn das kein Selbstmord war, dann weiß ich auch nicht ..."
Ich sitze neben seinem Bett und warte darauf, dass er auf den Punkt kommt. Mord, das Wort allein, auch in negierter Form, reicht aus, dass ich mich anders fühle. Ich nicke, wenn ich auch nicht weiß, wozu.
"Wissen Sie, Commissario, die Haushaltshilfe hat ihn gefunden, zwischen Weihnachten und Neujahr. Es war Selbstmord, das hat niemand je in Zweifel gezogen."
"Natürlich, Anselmi, das habe ich schon kapiert."
"Splitternackt in der Badewanne, das Wasser war schon kalt, mit aufgeschnittenen Pulsadern."
Ich habe zwar nichts verstanden, nicke aber trotzdem. Wie auch immer, ich kann mir die Szene vorstellen. Das vom Blut verfärbte Wasser und die kreischende Putzfrau.
Die Nachbarn. Die Polizei. Aber warum zum Teufel wollte Anselmi mich anrufen?
"Ich habe das ganze Material für die Ermittlungen gesichtet und geprüft." Er hält inne und sieht mich an: spitze Nase und vorstehender Unterkiefer.
Meinen Scalfaro habe ich ihn genannt und mir gesagt: "Einen habe ich über mir und einen unter mir." Jetzt habe ich keinen von beiden mehr. "Ja, Anselmi, ich weiß doch, wie gut Sie bei der Auswertung von Material sind."
"Das Motiv dieser Verzweiflungstat blieb unklar, und deswegen war es wichtig zu versuchen, ihn besser zu verstehen. Da habe ich das Foto gefunden."
Das scheint mir logisch. Aber was denn für ein Foto?
"Schluss jetzt, Schluss!" Ich drehe mich um. Die Schwester kommt mit energischen Schritten ins Zimmer gerauscht und klatscht wie eine Hühner scheuchende Bäuerin in die Hände. "Für heute ist es genug, Sie haben meinen Patienten schon viel zu sehr angestrengt. Jetzt braucht er Ruhe."
"Die Signora, Commissario. Ein Foto von ihr."
Die Schwester wird energisch: "Jetzt aber raus hier!"
Schon fast draußen kann ich gerade noch fragen: "War er denn verheiratet?"
"Nein, nein, Commissario. Ein Foto von Ihrer Frau, von der Signora Francesca."
Da schiebt mich die Schwester auf den Flur und schließt die Tür hinter mir.
Wie ein Schlafwandler wanke ich zum Ausgang. In einer Nische zwei Plastikstühle, ein Automat mit Heißgetränken und einer mit Mineralwasser, ein überquellender Aschenbecher unter einem Rauchverbotsschild.
Ich suche nach Kleingeld und ziehe mir einen Espresso, stark und bitter. Der schale Geschmack im Mund kommt nicht von dieser Brühe, die hier als Kaffee ausgegeben wird, sondern ist meiner Frau Francesca geschuldet. Ein Bild von ihr im Besitz eines Selbstmörders. In einer anderen Stadt. Gewiss gibt es viele einleuchtende Erklärungen, doch ich habe jetzt nur den einen Gedanken: Sie muss in irgendeine üble Geschichte verwickelt sein.
Und Anselmi in seinem Krankenhauszimmer ist unerreichbar!
Wenn die Beziehung zu meiner Frau normal wäre, könnte ich sie einfach anrufen und fragen, ob sie den Toten kannte.
Den Toten.
Nicht einmal seinen Namen weiß ich.
Ich ziehe den Stadtplan von Cuneo hervor; vom Krankenhaus zur Questura scheint es nicht weit zu sein, doch ich weiß, wie tückisch manche Städte sind, die in der Ebene liegen, und nehme mir ein Taxi.
"Commissario Antonio Mariani, Questura von Genua."
Ich will mich gerade ausweisen, da kommt ein Polizist vorbei und erkennt in mir einen ehemaligen Kollegen Anselmis. Er stellt sich als Torielli vor und erklärt: "Er hat so oft von Ihnen geredet, Commissario. Darüber, wie Sie Ihre Ermittlungen geführt haben."

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Krimi-Unterhaltung 2. Juli 2010
Format:Taschenbuch
Commissario Mariani ist ein neuer Typ von Ermittler. Ohne draufgängerische Härte, actionfrei und ohne zähe Verbissenheit, dennoch lassen ihm seine Fälle keine Ruhe. Aus der Ich-Perspektive erfahren wir viel vom Innenleben des Commissarios, seinen Ängsten und Zweifeln. Ein bisschen schade, dass es letztlich die Hilfe seiner Frau ist, die zur Lösung des Falles führt -- warum dann nicht gleich ein weiblicher Commissario?

Das Buch ist als Krimi unspektakulär und nicht zu blutrünstig. Der Schreibstil ist trotz der Perspektive angenehm zu lesen ohne viel Tiefgang, der Ermittler sympathisch menschlich und die Ehefrau des Commissario erfreulich emanzipiert und geradlinig. Die Geschichte wirkt ein wenig konstruiert, ist aber logisch aufgebaut.

Einige Szenen und den Schluss fand ich persönlich unnötig rührseelig...

Fazit: Nettes Krimifutter ohne besonderen Anspruch.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von kritare
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Die Autorin bedient sich einer angenehmen Sprachmelodie. Die Handlung ist abwechselnd spannend und bleibt immer praesent.
Ich kann die Lektüre empfehlen.kritare
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen der 2.Fall für Commissario Antonio Mariani aus Genua 25. Februar 2010
Von :-)
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
fängt vielversprechend an: der introvertierte Philosophieprofessor Airoldi wird mit aufgeschnittenen Pulsadern in der Badewanne gefunden.Ist es Selbstmord? Oder ist es vielleicht Mord? Diesen Fragen geht Mariani nach, zumal er in der Wohnung des Toten ein Bild seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau sieht. Betrog sie ihn mit dem Professor? Mariani leidet Höllenqualen der Eifersucht. Er liebt seine Frau nämlich noch sehr, obwohl er sie in der Vergangenheit oft betrogen hat und seine Ehe deshalb heftig kriselt; er muss bei der Ermittlung vorsichtig vorgehen, denn seine Frau und seine Kripo-Kollegen sollen nichts von seinen persönlichen Problemen mibekommen...

Dieser Roman ist durchweg kurzweilig, denn die Autorin, die insgesamt schon sechs Bände um den Genueser Commissario Mariani geschrieben hat, verfügt über einen flotten, gut zu lesenden Schreibstil; alle Bände, so las ich im Klappentext, sollen sogar verfilmt werden.
Wer also Ermittler mit persönlichem Hintergrund, italienisches Flair, unverwechselbare Charaktere und eine recht spannende Ermittlungsarbeit bevorzugt, der liegt bei diesem Krimi goldrichtig!
Viel Spaß beim Lesen!
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