Es ist nun schon etwas her das ich dieses Buch gelesen Habe, doch aufgrund der vielen üblen Nachreden zu diesen Buch fühle ich mich dazu verpflichtet meine eigene Meinung dazu abzugeben.
Zu aller erst möchte ich schildern wie ich überhaupt zu dem Buch gekommen bin. Es war 1994, als ich immer mehr zu lesen begonnen habe. Zuerst waren das anspruchslose Romane zu eine bekannten Trilogie. Mein Bruder zog mich immer damit auf das ich nichts ernstes lesen würde, so entschied ich mich dazu einen Kriminalroman zu kaufen. Das meine Wahl auf P.D. James "Wer sein Haus auf Sünden baut" fiel, lag nur daran, weil es damals neu herrauskam und der Inhalt seehr interessant klang. Ich habe das Buch über mehrere tage verteilt gelesen, hatte jedoch nie Schwierigkeiten, mir die Personen zu merken. Die Handlung spielt sich überwiegend in einem Verlagshaus ab,in dem es durch den Mord zu erheblichen behinderungen kommt. Wenn es Rückblenden gibt, so beschränken diese sich auf entweder Fall-Relevante oder Motiv-Gebende Tatsachen. Auser bei den Haupt-Charakteren wird auf private Vorgeschichten verzichtet, wenn diese nicht relevant sind.
Der Stil der Autorin war keineswegs Anspruchslos und die Nebenerzählungen halfen meiner Meinung nach die Charaktere zu verstehen. Was ich aber besonders gut fand, war das der Hauptdarsteller kein aufgezwängtes Äuseres hat, jeder wird den Commander anders im Kopf sehen. Dies gilt auch für die Nebendarsteller, man bekommt wenig Anhaltspunkte zum aussehen von z.B. Kate Miskin und dies bleibt auch so. Nachdem ich das Buch fertig hatte suchte ich mir sofort andere Bücher der Autorin und bin noch von keinem dieser enttäuscht worden. Wer gern liest und KEINEN 0815-Roman mit vorhersehbaren Ende sowie KEINEN Straight-to-the-End-Roman sucht, ist bei P.D. James genau richtig.