"Wer ist eigentlich Paul" ist ein Buch für zwischendurch und schön zum Abschalten. Es ist in Tagebuchform geschrieben und erinnert an die Bücher von Ildiko von Kürthy, hat aber leider nicht ganz dieses Niveau.
Zum Inhalt: Marie hat Paul kennengelernt und ist hin und weg. Leider platzen die ersten Dates und auch danach macht sich Paul eher rar. Es ist klar, dass Marie das nicht kalt läßt und sie ihrem Tagebuch alles anvertraut und ihr Herz ausschüttet. Sie macht sich Gedanken, warum Paul sich nicht melden kann (Einsatz beim Geheimdienst), oder warum sie sich das überhaupt antut. Aber sobald sie eine SMS bekommt sind alle guten Vorsätze dahin, ihn auch mal warten zu lassen und sie treffen sich.
Es sind gute Ansätze im Buch und an einigen Stellen erkennt man sich bestimmt wieder. Auch gibt es lustige Stellen, bei denen es gar nicht anders geht als zu lachen.
Ich gebe dem Buch nur 3 Sterne, weil sich sehr vieles wiederholt und es teilweise langweilig wird (trotz nur 200 Seiten), und weil die guten Ansätze die drin sind, viel besser hätten herausgearbeitet werden können und man enttäuscht ist wenns das dann schon war...aber trotz allem lädt es zu ein paar schönen Stunden auf dem Sofa ein.