"Der vielfach preisgekrönte Autor beginnt einen Reigen von Fabeln um die neugierige Katze, deren Lehre mitten hinein in den Zweifel an der Freiheit des Anderen führt. Moeyaert stromert entlang der Erfahrungen seiner Katze mit anderen Tieren. Wie in jeder Fabel sind es menschliche Typologien, die im Kostüm des Tiers ihresgleichen suchen. Mit dieser Fabel unterläuft ihr Autor aber jene klassischen Gesetze der Fabel, er fügt Sinnlosigkeiten hinzu, er zollt dem Wilden und Unberechenbaren Respekt, vor allem aber steht das Ideal des einen nicht über allem." Julia Franck, Die Welt, 03.12.11
"Bart Moeyaerts ungewöhnliches Bilderbuch spielt mit der Faszination am Andersartigen und anders Denkenden. Eine zusätzliche Interpretationsebene erhält die poetisch-philosophische Fabel durch die Illustrationen. Es sind klare, holzschnittartige Bilder in schwarz-weißer Negativoptik, die auf den Innenseiten der aufklappbaren Seiten sogar im Dunkeln leuchten wie Sterne über dem Kinderbett." Friederike Schröter, Literaturmagazin der Frankfurter Rundschau, Herbst 2011
"Ein wahrer Lichtblick ist dieses große Buch. Denn es erzählt nicht nur eine glänzende Geschichte. Seine Seiten leuchten auch noch im Dunkeln! […] Die Katze kommt zu lauter klugen Erkenntnissen, die - bei Licht besehen - auch für uns Menschen gelten." GEOlino, 10/11
"Eine weise, tiefgründige Fabel." Westdeutsche Allgemeine, 24.09.2011
"Eine großartig in Szene gesetzte Parabel über Freiheit und Autonomie, über Klugheit und Weisheit, Vertrauen und Fantasie. […] Moeyaert ermöglicht […] verschiedene Sichtweisen auf elementare Fragen des Daseins. […] Ein grandioser Wurf zweier großartiger Künstler für Wort- und Bildleser jeder Altersgruppe." Eselsohr, 10/11
"Ein Augenschmaus schon für kleinere Kinder und ein Buch zum Vorlesen und Philosophieren für alle anderen." Christine Tresch, Buch & Maus, 3/11"In Kinderbüchern kennt man die Bösen und die Guten, die Lustigen und die Dummen. Die Tiere jedoch, die sich hier begegnen, haben etwas Komplizierteres als Eigenschaften: Sie unterscheiden sich durch Haltungen, die in überraschenden Dialogen zum Vorschein kommen. […] Die kraftvollen Holzschnitt-Illustrationen spielen mit kniffligen Negativeffekten und ziehen einen doppelten Boden in diese philosophische Geschichte. Jedes Mal, wenn es Nacht wird, klappt man die Doppelseite aus und liest auf schwarzem Grund. Für Nachtleser leuchten die gelblich weißen Buchstaben sogar im Dunkeln." Sieglinde Geisel, NZZ, 07.09.2011
"Ein bezauberndes Kinderbuch.[…] Keine Frage: Es geht um die großen Fragen. Was kann ich wissen? Was darf ich hoffen? Was soll ich tun? Auf seine eigene Art, leise und ansteckend, ist "Wer ist hier der Chef" ein philosophisches Buch. Wer es mit Kindern liest, wird sie schnell im eigenen Denken versunken sehen und kann damit rechnen, es in einem ruhigen Moment mit ihren Gedanken zu Hund, Katze, Fuchs und Freiheit zu tun bekommen." Fridtjof Küchemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.12.11
"Mit Bart Moeyaerts Fabel verlässt die Philosophie als neue Modedisziplin im Windschatten von Richard David Precht die Nachtstudios, die Talkshows und die Coffeetable-Zeitschriftenablagen. Und kommt ins Kinderzimmer. Eine listige Geschichte. Eine listen- und lichtreiche. Für die Augen und den Kopf. […] Moeyaert sollte man lebenslang mit dem LaFontaine-Preis auszeichnen. So überzeugend, so doppel- und tripelbödig hat schon lange niemand mehr Fabeln erzählt. Man möchte so schnell nicht aufhören mit dem Vorlesen. Muss man auch nicht, selbst wenn die Lampe kaputtgeht. Dann leuchten die Buchstaben, die Bilder im Dunkeln. Das ist wahre Aufklärung im Kinderzimmer. Das ist ein Buch für viele Abende, es glüht lange nach." Elmar Krekeler, Welt am Sonntag, 04.12.11
"Für Philosophen jeden Alters!" 3sat Kulturzeit, 12/11