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5.0 von 5 Sternen
Mister Bogdanovich, wie haben sie das gemacht?, 13. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Wer hat denn den gedreht? (Gebundene Ausgabe)
Wunderbares Buch für jeden Filminteressierten. Besonders das Hitchcock-Interview ist zum Teil sogar besser als der bekannte Truffaut-Band " Mister Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?", der ebenfalls zum Pflichtprogramm gehört und natürlich detaillierter und länger auf jeden einzelnen Film eingeht.
Hier merkt man eben die Qualität der Fragestellung, ohne Sprachbarriere zum Französischen. Für Englischleser empfiehlt sich ohnehin die Originalausgabe "Who the Devil Made it?" die auch billiger ist.
Die vollständige Liste der Interviewpartner:
Gespräche mit
Robert Adrich
George Cukor
Allan Dwan
Howard Hawks
Alfred Hitchcock
Chuck Jones
Fritz Lang
Joseph H. Lewis
Sidney Lumet
Leo McCarey
Otto Preminger
Don Siegel
Frank Tashlin
Edgar G. Ulmer
Raoul Walsh
Josef von Sternberg
Wenn man die Namen nicht kennt, macht das nichts, die Interviews sind trotzdem interessant zu lesen (oder haben Sie jeden der Namen auf der Liste gekannt?), manche ausführlicher, manche kürzer, immer brilliant. Wenn man die Regisseure und die Filme kennt, umso besser und aufschlußreicher. Man muß aufpassen, es packt einen die Lust alle diese besprochenen Filme zu kaufen und sofort anzuschauen, um die erwähnten Details der Filme zu sehen.
Empfehlung: Muß man lesen! Alleine schon wegen der Anekdoten!
1023 Seiten mit 32 Seiten Abbildungen
arte Edition im Haffmanns Verlag.
Peter Bogdanovich (geb. 1939 in Kingston/NY) war zuerst wie auch François Truffaut Filmkritiker, später wurde er selbst Regisseur "Targets" (1967) Boris Karloff schuldete Roger Corman noch 2 Drehtage, "The Last Picture Show" (1971) mit seiner späteren Ehefrau Cybill Shepherd, "What`s up, Doc?" (1972) Barbra Streisand und Ryan O'Neal geben eine Srewball-Comedy, "Paper Moon" (1973) ein Schmalspurganove und eine kleine Göre Vater und Tochter O'Neal, oder "Nickelodeon" (1976), eine Hommage an die Dreharbeiten zur Stummfilmzeit.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Katastrophale, zum Teil sinnentstellende deutsche Übersetzung, 3. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Wer hat denn den gedreht? (Gebundene Ausgabe)
Ein im Original hervorragendes Buch in miserabler Übersetzung! Schade, wenn der Übersetzer keine Ahnung von der Materie und der deutschen Rechtschreibung hat!
Im Original heißt es z. B. im Interview mit Leo McCarey zum Film "Duck Soup" mit den Marx-Brothers:
"A lot of people think it's their best picture: there's no harp or piano playing, no interludes, no love interest - those things slowed up their other comedies terribly; you purposely avoided all that?"
Daraus wird in der Übersetzung (S.495):
"Eine Menge Leute halten ihn für I h r e n besten Film: kein Harfen- oder Klavierspiel, keine Intermezzi, keine Liebesgeschichte. Diese Dinge verlangsamten das Tempo I h r e r anderen Komödien schrecklich. Das haben Sie wahrscheinlich absichtlich gemacht, oder?"
Gibt es eine dümmere Übersetzung, ein größeres Armutszeugnis für den Übersetzer oder Lektor?
Bitte, wenn möglich, das Buch nicht in der deutschen Übersetzung lesen: Derartige Fehler gibt es zuhauf!
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