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Wer fürchtet sich vor Stephen King? [Broschiert]

Uwe Anton
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

11. August 2010
Dieses Buch ist auch ein kompetenter Werkführer, der den Zugang zu den bedeutendsten Romanen und Kurzgeschichten des Autors eröffnet. Im Wechsel mit biografischen Kapiteln gibt der Autor kurze Inhaltsanrisse bis hin zum aktuellen Bestseller »Die Arena«, die Lust auf die Lektüre machen. Bei den biografischen Kapiteln wird besonderer Wert auf Anekdoten und gut recherchierte Hintergrundfakten gelegt.»Meine Bücher sind das literarische Äquivalent eines Big Mac mit einer großen Portion Pommes«, hat Stephen King einmal selbstironisch über sein Werk gesagt. Eine glatte Untertreibung, was u.a. die Verleihung des prestigeträchtigsten amerikanischen Buchpreises, des NATIONAL BOOK AWARD (2003), belegt. Stephen King zählt zu den bekanntesten und meistverkauften Autoren der Welt: Weit über 50 Bücher hat er veröffentlicht, fast 40 abendfüllende Spielfilme entstanden nach seinen Romanen oder Drehbüchern, dazu zahlreiche Fortsetzungen oder Fernsehserien. Er notiert regelmäßig in der Forbes-Liste Celebrity 100, in der die einflussreichsten Prominenten aufgeführt sind, und auf der Forbes-Liste der bestverdienenden Amerikaner in der Literaturbranche. Aber wer verbirgt sich eigentlich hinter diesem literarischen Phänomen? Woher kommt Stephen King, wie hat er diesen unglaublichen Erfolg erreichen können? Diese Biografie zeichnet das Leben des vielleicht bekanntesten Schriftstellers der Welt von den bescheidenen Anfängen bis heute nach: die frühen Jahre, als er in einem Wohnwagen seinen ersten Roman schrieb; die ersten Verkäufe; Probleme mit Drogen und Alkohol; der schwere Unfall; schließlich die Auszeichnung durch die National Book Foundation. Was viele nicht wissen: Stephen King ist auch Musiker! Die 1992 gegründete Band Rock Bottom Remainders besteht nur aus Schriftstellern. Neben Gitarrist Stephen King spielen u.a. auch Matt Groening, Dave Barry und Scott Turow mit. Gemeinsam haben sie bereits Hunderte von Konzerten gegeben, meist auf Benefizveranstaltungen. Lakonischer Kommentar von Stephen King: »Diese Band spielt ungefähr so gut, wie Metallica Romane schreibt.«

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Wer fürchtet sich vor Stephen King? + Das Leben und das Schreiben: Memoiren
Preis für beide: EUR 28,94

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Produktinformation

  • Broschiert: 300 Seiten
  • Verlag: Hannibal; Auflage: 1 (11. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854453183
  • ISBN-13: 978-3854453185
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 443.036 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Uwe Anton, geboren 1956 in Remscheid, ist seit 1976 Schriftsteller und Übersetzer. Mehr als 200 Romane (historische Romane, Krimis, Science Fiction, u.a. Dean Koontz, David Baldacci, Marion Zimmer Bradley), mehr als 600 Comics (u.a. Rückkehr des Dunklen Ritters, V wie Vendetta, Watchmen) hat er seither übersetzt. Dazu ist er Autor von mehr als 30 Kurzgeschichten und über 600 Essays in Zeitschriften und Jahrbüchern. Uwe Anton hat zudem mehr als 20 eigene Bücher veröffentlicht, neben Romanen (zuletzt: Die Lebensboten, Die Schöpfungsmaschine, Die Medo-Nomaden, alle im Heyne Verlag) auch zahlreiche Sachbücher, u.a. über den amerikanischen SF-Autor Philip K. Dick, die Comic-Figur Donald Duck und bereits 1994 über Stephen King. Seit zehn Jahren ist er Autor im Perry Rhodan-Team.

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Michael Pasiuk hat also eine sehr grosse Stephen King Sammlung, so steht es im Impressum dieses Sachbuches von 2010. Hätte Autor Uwe Anton dann nicht interessantere Abbildung zur Auflockerung seiner gut recherchierten King-Biografie finden können als ein King-Autogramm nach dem nächsten? Sicher, es finden sich auch einige Fotos von limitierten Editionen und Vorabveröffentlichungen sowie einige wenige Fotos des amerikanischen Bestseller-Autors (etwa eines mit Harry Potter Schöpferin J. K. Rowling, deren Werk er oft gelobt hat), aber die Abbildungen sind weit weniger interessant als der Rest des Buches.
Anton beleuchtet Leben und Werk Kings. Gut gefallen haben mir auch einige Worte zu Kings Sohn Joe Hill, der sich einen Namen mit seiner Comic-Reihe Locke & Key gemacht hat. Locke & Key 01: Willkommen in Lovecraft
Nach der Lektüre von Kings Autobiographie/Schreibratgeber Das Leben und das Schreiben Das Leben und das Schreiben wusste ich bereits einiges über den Misery/Christine/The Stand...-Autor, konnte allerdings durch Wer fürchtet sich vor Stephen King? viel Neues dazulernen. Die Alkohol- und Drogenprobleme, die Liebe für Rockmusik und Baseball, vor allem aber die grosse Leidenschaft für Bücher und Comics - Stephen Kings Werk und Leben sind ungemein inspirierend und faszinierend.
Schade ist, dass dieses Buch nicht als Hardcover erschienen ist, schliesslich handelt es von jemandem (und richtet sich an Leser, denen es genau so geht?), der eine grosse Leidenschaft für Bücher hegt.
Anfänge in ärmlichen Verhältnissen als Hilfsarbeiter und Englischlehrer, über das verpönte Horror-Genre, bis hin zum anerkannten Schriftsteller, grosser US-amerikanischer Romane.
Uwe Anton ist seit 1976 Schriftsteller und Übersetzer (etwa von V wie Vendetta und Watchmen), so steht es im Impressum und so liest sich auch sein Buch, sprachlich sehr ansprechend, mit kritischen, aber zumeist sehr wohlwollenden, lobenden Worten für das Werk des 1947 geborenen Stephen King.
Sehr amüsiert hat mich Kings Ablehung der Twilight-Saga, diese biedere und lauwarme, rückwärtsgewandte Vampir-Schmonzette.
Amüsant auch, dass King Green Mile (die mit Abstand kommerziell erfolgreichste Verfilmung seiner bisherigen Schaffens) als Fortsetzungsroman veröffentlichte, damit übereifrige Leser nicht einfach bis zum Ende der Geschichte vorblättern konnten, sondern sich gedulden und bis zum Schluss mitfiebern mussten.
Ganz besonders gefreut haben mich die Verweise auf King-Adaptionen ins Medium Comic. Empfehlenswert etwa: Stephen King: The Stand - Collectors Edition, Band 1: Captain Trips
Ohnehin weckt Antons Buch die Lust auf Stephen Kings Romane. Besonders empfohlen werden Es, In einer kleinen Stadt und Der dunkle Turm. Vom Autor abgeraten, oder zumindest mit sehr negativen Kritiken bedacht, werden Tommyknockers, die Computerspielerei F13 und Schlaflos.

301 Seiten, Softcover, s/w-Fotos, Bibliographie mit Kommentaren zu den Verfilmungen
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nichts wirklich Neues 27. Oktober 2010
Von Michaela
Format:Broschiert
Zu erst einmal: Wer hier eine vertiefende Biografie über Stephen King erwartet, wird enttäuscht werden. Uwe Anton beschränkt sich mehr auf die Bücher als auf den Lebenslauf des "King of Horror". Alles, was man erfährt, ist schon bekannt: Anfänge, Drogen, Alkoholprobleme, Unfall, etc. Ich habe hier nichts neues über King selbst erfahren. Interessant waren allerdings die vom Autor eingeschobenen Kurz-Infos über Kings Kinder, von denen ja immerhin Joe Hill auch ein echt guter Schriftsteller geworden ist.

Im Großen und Ganzen werden hier in ziemlicher Hast die Werke von King heruntergebetet. Dabei wiederholt sich Uwe Anton sehr oft. So beschreibt er in einem Kapitel schon kurz den Inhalt oder die Entstehung eines Romans, nur um das gleiche dann noch mal kürzer oder leicht ausführlicher im nächsten Kapitel wieder zu tun. Hat er nicht mehr zu den einzelnen Bücher von King zu sagen? Jedes Werk wird ' in meinen Augen ' recht lieblos zusammengefasst. So sind die Beschreibungen der Romane manchmal recht verwirrend, wenn man man die Bücher nicht gelesen hat. Die Zusammenfassung von Kings Hauptwerk "der Dunkle Turm" ist so krude und uminspiriert aneinander gereiht, dass man nicht wirklich auf die Idee kommen würde, dieses Werk zu lesen, sollte man nur Antons Zusammenfassung dazu kennen.

Die Abbildungen im Buch sind nicht wirklich interessant. Ein paar Fotos von King in jungen Jahren oder mit anderen bekannten Leuten und sonst zum Großteil Manuskript-Seiten, manchmal mit einer Unterschrift von King versehen - kann man auch drauf verzichten. Vor allem, wenn Anton über die tollen Bebilderungen und Illustrationen einiger Werke Kings schreibt oder hervorhebt, wie fantastisch das Cover einer US-Amerikanischen Ausgabe gewesen sei. Dann möchte man doch auch eher das sehen.

Umgemein geärgert haben mich allerdings die wahnsinnig vielen Rechtschreibfehler. Hier gewinnt man den Eindruck, nicht nur der Autor, wollte das hoch gesteckte Ziel, Kings Werke vorzustellen, schnell hinter sich bekommen. Auch die Lektoren waren wohl nicht sonderlich motiviert.

Ein Pluspunkt gibt es für die kritische Betrachtung von Kings Werken. So findet Anton nicht alle Romane sprachlich oder stilistisch gelungen - hier kann man ihm manchmal beipflichten, manchmal nicht, aber immerhin ist er hier etwas reflektiert. Wäre er es bei seinem eigenen Buch doch auch gewesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig Neues, viel Subjektives 1. Januar 2012
Format:Broschiert
Uwe Anton beginnt sein Sachbuch Wer fürchtet sich vor Stephen King? mit dem Hinweis darauf, dass mittlerweile mehr Bücher über als von King geschrieben wurde. Der Leser mag gespannt darauf sein, weshalb Anton also ein weiteres Buch verfasst hat ' die Antwort bleibt der Autor einem aber schuldig.
Was soll das Buch sein? Eine Inhaltsangabe sämtlicher Werke? Die fallen zu kurz aus, um wirklich informativ zu sein (dafür gibt's schließlich auch unsere King-Wiki Inhaltsangaben!). Eine Biografie? Die gibt's wie Sand am Meer ' und die meisten dürften viel detaillierter sein. Eine Interpretationshilfe? Das schon gar nicht; zumeist beschränkt Anton sich auf den Inhalt und die Publikumsreaktion.
So bietet das Buch wenig Neues; schon beim ersten Durchblättern fallen einem dieselben Fotos ins Auge, die man in ähnlichen Büchern schon gefühlte hundertmal gesehen hat. Für jemanden, der zum ersten Mal ein Sachbuch über King in den Händen hält, mag es sich lohnen, dann aber muss man sich vor Spoilern in Acht nehmen, da Anton die meisten Inhaltsangaben auch mit dem Ende der Geschichte abschließt.
Was mir besonders sauer aufstößt ist Antons Anmaßung, dem Leser seine eigene Meinung aufbürden zu wollen. Wenn er etwa Sie als unglaubwürdig oder Das Monstrum als langweilig und "dramaturgisch verkorkst" bezeichnet, ist das so formuliert, als setze er die Zustimmung des Lesers automatisch voraus. Gewagt, wenn man bedenkt, dass beide Romane einst die Nummer 1 der Bestsellerlisten innehatten ' Und von jedem Leser zu erwarten, dass auch er vom Ende von ES enttäuscht war, ist frech! Ans Ende stellt Anton eine kommentierte Filmliste ' aber was interessiert mich seine Meinung zu den Verfilmungen? Würde ich ihm glauben, hätte ich mir das Remake von Carrie etwa nicht angeschaut ' und es gefällt mir besser als das Original!
Der Laie mag dies verzeihen, nicht aber der King-Freund: Anton macht einige Fehler oder verliert sich in Halbwahrheiten. Er bezeichnet die Hauptfigur aus Todesmarsch (Ray Garraty) als Garraty Davis; weist darauf hin, dass der Shop außer in Feuerkind auch noch in der Serie Golden Years vorkommt und vergisst darüber die zahlreichen anderen Erwähnungen dieser Organisation; er behauptet, Das Spiel und Dolores kämen ohne übersinnliche Akzente aus, womit er die erstaunlichen und die Bücher unmittelbar verknüpfenden Geschehnisse während der Sonnenfinsternis völlig unter den Teppich kehrt; zitiert angeblich den Anfang von In einer kleinen Stadt, wobei aber lediglich der erste Satz auch tatsächlich so im Roman steht oder missversteht einen Handlungsstrang von The Plant: Antons Behauptung, die von Carlos Detweiller (den er falsch schreibt ...) eingeschickten Bilder seien Fälschungen, ist schlicht falsch. Dann nennt er den letzten Roman des Dunklen-Turm-Zyklus auch noch Der Dunkle Turm und so weiter ' Mich nervt so eine Nachlässigkeit, und die genannten Fälle sind nur Beispiele davon. Dass Anton häufig nur den englischen Titel eines Kingwerks nennt, mag den deutschen Leser auch stören.
Ist Anton mit seinem Buch voreilig? Ist es richtig, dass Anton in einem Kapitel vom Spätwerk des Autors spricht? Das letzte ausgiebig diskutierte Werk ist Die Arena, doch schon geht es ja mit Zwischen Nacht und Dunkel weiter - und einiges wird (hoffentlich!) noch folgen. Vielleicht plant Anton ja noch ein Folgewerk über das "echte" Spätwerk ...

Fazit:
Wenig Neues, viel Subjektives. Ein Buch, das nicht genau weiß, was es will und das wohl nur den mitreißen kann, der eh schon King-Fan ist.

Rezension © 2010 by Croaton für BookOla.de
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