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TOP 500 REZENSENTam 4. April 2013
Kenzeichnend für Harlan Cobens Thriller ist, dass seine Personen ein ganz gewöhnliches Leben führen - zumindest sieht es auf den ersten Blick so aus. Wenn man dann aber genauer hinschaut, stellt man fest, dass es in deren Leben mindestens ein Ereignis gab, das tunlichst nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollte.

So auch bei Megan, der Protagonistin in Cobens neuem Thriller Wer einmal lügt". Sie lebt das perfekte amerikanische Upper Middle Class -Leben: Verheiratet mit einem beruflich erfolgreichen Mann, zwei Kinder, die keinen Anlass zur Klage geben, ein elegantes Haus in einem guten Viertel, ein tolles Auto. Eigentlich sollte sie glücklich sein und ihr Leben genießen können, aber sie manchmal trauert sie dann doch ihrem früheren Leben nach, in dem sie ihr Geld als Stripperin verdiente. Doch dann holt sie ihr Vorleben schneller ein als ihr lieb ist und die heile Welt gerät aus den Fugen.

Anfänglich dümpelt die Geschichte eher vor sich hin, nimmt aber nach knapp hundert Seiten spürbar an Fahrt auf und offenbart Cobens Stärke als Thriller-Autor. Diese liegt im Aufbau und der Charakterisierung seiner Figuren, die er nach und nach einführt, harmlos auf den ersten Blick, aber ausnahmslos alle mit einem dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit. Ob das nun der Fotograf Ray Levine oder aber Detective Broome ist, der Leser möchte schnellstmöglich erfahren, wie deren früheres Leben die Ereignisse der Gegenwart tangiert und beeinflusst.

Dazu kommt die Fähigkeit des Autors, unzählige kleine Geschichten zu erzählen, die für unerwartete Wendungen im Handlungsverlauf sorgen, und den Leser immer wieder auf falsche Fährten locken. Aber diese einzelnen Mosaiksteinchen fügen sich dann scheinbar mühelos in das Gesamtbild ein, sodass am Ende des spannenden Plots eine unerwartete Auflösung auf den Leser wartet, die alle offenen Fragen hinreichend und zufriedenstellend beantwortet.
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am 3. April 2013
"Wer einmal lügt" ist ein wendungsreicher Thriller, der ganz in der Manier des erfolgreichen amerikanischen Autors konstruiert ist. So bedient sich Harlan Coben eines komplex erdachten Plots, der auf einer guten Mischung aus alten Geheimnissen und neuen Verbrechen beruht, und lässt Figuren agieren, die mehr oder weniger in die geschickt verwobenen Ereignisse verstrickt sind. Noch bevor der Hörer glaubt das Ganze durchschauen zu können, ändert sich alles und nichts ist mehr so, wie es war. Neue Hinweise tauchen auf, Sichtweisen verändern sich und das unerklärliche Verschwinden eines Familienvaters entpuppt sich plötzlich als skrupellose Mordserie. Eine Achterbahnfahrt, deren temporeicher Verlauf durch Passagen aus dem Leben der Figuren unterbrochen wird und so ab und an Schwung verliert.

Gelesen wird der nervenaufreibende Thriller von Detlef Bierstedt, der unter anderen als Synchronstimme von George Cloney Bekanntheit erlangte. Mit einer angenehmen Stimme und geschickt gesetzten Nuancen versteht er es, die einzelnen Figuren gut voneinander abzugrenzen und ihren jeweilig vorherrschenden Gemütsverfassungen Ausdruck zu verleihen. So spricht er den heruntergekommen Fotografen Ray mit resigniertem Tonfall in der Stimme, wenn er als unechter Paparazzi zwielichtigen Aufträgen nachgeht, oder verleiht Detective Jack Broome eine tiefe Stimmlage und einen festen Klang, während er mit Nachdruck seine Ermittlungen führt. Eine Lesung, die mit viel Einfühlungsvermögen und spürbarem Engagement erfolgt.

Fazit:
"Wer einmal lügt" ist ein gelungener Thriller, der durchgängig gut unterhält und dem der Hörer die eine oder andere Länge gewiss verzeihen kann.
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Vor siebzehn Jahren hat Cassie Hals über Kopf ihr Leben in Atlantic City hinter sich gelassen. Mit einer neuen Identität hat sie sich als Megan Pierce ein neues Leben aufgebaut. Mit ihrem Mann Dave ist sie seit fünfzehn Jahren verheiratet, hat zwei Kinder und lebt den amerikanischen Traum einer Vorstadtfamilie. Weder ihre Freunde, noch ihr Mann ahnen etwas von ihrer Vergangenheit als Stripperin in einem Nachtclub. Als in Atlantic City ein Verbrechen geschieht, ruft dies Detektive Broome auf den Plan, der schon vor siebzehn Jahren ermittelt hat und dem Cassies Verschwinden bis heute Kopfschmerzen verursacht. So gerät Megans Leben aus den Fugen, da scheinbar auch jemand aus ihrer Vergangenheit mit ihr noch eine alte Rechnung offen hat.

Der Amerikaner Harlan Coben gilt als einer der erfolgreichsten Thrillerautoren der USA. Mit Werken wie KEIN STERBENSWORT oder KEIN LEBENSZEICHEN erschrieb er sich eine große Fangemeinde. Seine Thriller zeichneten sich, wie die frühen Werke von James Patterson, durch ein hohes Tempo und zahlreiche überraschende Wendungen aus. Leider bleibt Harlan Coben bei diesem Werk jeglichen Beweis seines Könnens schuldig.

Neben der für meinen Geschmack komplett fehlenden Spannung sind es vor allem die hanebüchenen Zusammenhänge, die mich beim Lesen geärgert haben. Als in Atlantic City Carlton Flynn verschwindet, hat Detektive Broome sofort den Verdacht, das dies mit dem Verschwinden eines Mannes namens Stewart Green in Zusammenhang steht, der sich damals mit der Stripperin Cassie aus dem Staub gemacht hat. Wie Broome gerade auf diesen Fall kommt, wo in den USA, und insbesondere in Städten wie Atlantic City, tausende Menschen jährlich verschwinden, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Noch besser ist die Tatsache, das Megan zwar damals aus der Stadt der Sünde geflohen ist und alles hinter sich gelassen hat, jetzt aber den alten Kitzel nach Sex und Abwechslung vermisst und natürlich nichts Besseres zu tun hat, als in ihre alte Heimat zu fahren. Schon hier möchte man den Roman am liebsten auf den Stapel „Nicht Ausgelesen“ platzieren. In Anbetracht früherer Coben-Werke liest man weiter, muss jedoch erkennen, das es sich nicht zum Besseren wendet. Dem Thriller fehlt weiterhin jegliche Spannung und die Figuren tappen so motivationslos durch einen Plot, der so viele Logiklücken enthält, das jede Folge einer Telenovela grimmepreisverdächtig wirkt.

WER EINMAL LÜGT ist das erste richtige Buchärgernis des Jahres 2013. Ein nach Schema F konstruierter Reißbrettthriller, den selbst eingefleischte Coben-Fans nur bedingt gut finden können. Eine grausam konstruierte Handlung, farblose Figuren und das fehlen jeglicher Spannung machen diesen Thriller zu einem Anwärter für die Goldene Himbeere der Spannungsliteratur.
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Megan hat das perfekte Leben. Einen Mann, zwei Kinder, ein Haus, ein Auto - besser könnte es nicht laufen. Und doch sehnt sich Megan ab und an nach ihrem alten Leben, ein Leben, in dem sie als Stripperin arbeitete.
Aber damals passierte etwas, für das sie ihr Leben umkrempeln und eine neue Identität annehmen musste.
Nicht einmal ihr Mann weiß etwas von ihrer Vergangenheit, die sie jetzt einzuholen scheint...

Als nach 17 Jahren an gleicher Stelle ein weiterer Mord geschieht, ermittelt Detective Broome auch wieder an dem Fall von damals. Dieser bislang nicht abgeschlossene Fall ließ ihn all die Jahre nicht los, so dass sich ihm die Vermutung aufdrängt, dass es dort Zusammenhänge geben könnte...

Harlan Coben hat hier einen sehr komplexen Thriller vorgelegt. Für meinen Geschmack ein wenig zu komplex, denn er verliert sich stellenweise in Nebenhandlungen. Viele Protagonisten mit ihren eigenen kleinen Geschichten machen die Sache nicht besser.

Als sich Detective Broome an die Ermittlungen eines neuen Falls macht, kommen ihm Parallelen zu einem noch ungelösten in den Sinn, der ihm nie aus dem Kopf ging. Durch seine Ermittlungen dringt er auch in die Leben verschiedener Protagonisten ein, die für sich mit diesem Fall abgeschlossen hatten. Megan, die eine neue Identität angenommen hatte und der Fotograf Ray Levine, der vom Topfotograf, der er einst war, inzwischen weit entfernt ist.

Dem Autor Harlan Coben gelingt es mühelos, Verwirrungen zu stiften.
Durch kleine Nebenhandlungen lenkt er vom eigentlichen Fall ab und versucht auch, den Leser in die Irre zu führen. Das gelingt ihm sehr gut, macht die Handlung aber leider nicht besser.

Mit diesem Thriller konnte mich Harlan Coben leider nicht überzeugen. Es gab zuviel Zufälle, die passierten, so dass die Story unglaubwürdig erschien.
Selbst die Protagonisten waren nur oberflächlich gezeichnet, so dass ich als Leser nicht wirklich den Wunsch verspürte, diese näher kennenlernen zu wollen.
Auch dauerte es eine ganze Zeit lang, bis ich in den Roman hineinkam und mich festhielt, dass ich ihn auch weiterlesen mochte.

Ich tat mich echt schwer mit dem Thriller, denn ich weiß, Harlan Coben kann es besser.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. April 2014
Auf der Innenseite des Frontcovers plärrt einem ein namenloser Rezensent von irgendeinem ›BookReporter‹ entgegen, dies sei »unzweifelhaft Cobens bisher bestes Buch«. Nun, wenn dem so wäre, könnte man Cobens Gesamtwerk getrost in die Tonne treten. Doch das sollte man nicht tun, denn Harlan Coben hat gute Thriller geschrieben. Dieses Buch gehört definitiv nicht dazu.

Gewiss, Cobens Bücher hinterlassen eigentlich immer einen etwas zweispältigen Eindruck. Auf der Positivseite stehen clevere Plotkonstruktionen und ein süffiger Stil. Beides zusammen führt schon mal dazu, dass man eine Nacht durchliest und sich dann, wenn man das Buch durchhat, schläfrig, aber zufrieden durch den Folgetag schleppt.

Auf der Negativseite steht vor allem Cobens Hang zu klaustrophobischen Plotkonstruktionen: Zufälle darf es im Coben-Universum nicht geben. Jedes noch so kleine Vorkommnis muss am Ende in den Handlungsabsichten einer Figur verankert werden. Das macht die Auflösungen am Schluss der Bücher oftmals zäh und unglaubwürdig (man wünscht sich dann, der Autor hätte einfach zwanzig oder dreißig Seiten vor Schluss aufgehört). Unangenehm ist auch Cobens Neigung zum Schlaumeiern nach dem Muster ›Die meisten Leute glauben ja blablabla, ich aber sage euch blablabla.‹ Coben, der Wanderprediger. Zudem darf man bei der Figurenzeichnung nicht allzu strenge Maßstäbe anlegen: Mindestens die Hauptfiguren scheinen in der Regel irgendwelchen neoliberalen Beratungsfibeln zum Selbstmanagement entsprungen zu sein (Motto: ›Wenn man nur wirklich will und sich anstrengt, kann man alles im Leben erreichen.‹). Und schließlich kann einem Coben auch mit seinen Anfällen breitbeiniger Witzigkeit auf die Nerven gehen. Aber, wie gesagt, in seinen besten Büchern liest man gerne darüber hinweg, sofern man nicht allzu zart besaitet ist.

»Wer einmal lügt« ist schwach konstruiert und schlecht geschrieben. Im Mittelpunkt: einer der üblichen Serienmorde mit zunächst rätselhaftem Muster. Das Motiv hat der aufmerksame Leser schnell erraten. Wer der Täter ist, wird offiziell erst ganz am Ende enthüllt, aber wer Coben-Romane kennt, weiß längst vorher Bescheid: Weil es immer die Figur ist, mit der der Durchschnittsleser am wenigsten gerechnet hätte, weiß der Durchschnittsleser ganz genau, womit er zu rechnen hat. Um den Roman zusätzlich mit Blut und Sadismus zu würzen, fügt Coben eine ganz und gar überflüssige Nebenhandlung mit einem Psychopathenpärchen hinzu.

Sprachlich holpert das Buch mehr schlecht als recht voran. Klischees beherrschen die Szene. Ein Beispiel: Auf Seite 18 heißt es: »Er […] sah dann aber zwei Dinge, die ihm das Blut in den Adern gefrieren ließen.« Eine Metapher, die abgedroschener kaum sein könnte. Das hindert den Autor (und seinen deutschen Übersetzer) aber nicht daran, auf Seite 32 abermals zu schreiben: »Und bei seinen nächsten Worten gefror Megan fast das Blut in den Adern.« Und so zieht sich das durch den ganzen Roman. Interessanterweise scheint auch Coben die Klischeehäufung aufgefallen zu sein. Denn in etlichen Dialogen lässt er seine Figuren in bemüht ironischer Weise über die Klischeehaftigkeit ihrer Worte reflektieren. Das mag beim ersten Mal noch ganz witzig sein, macht die Sache im Wiederholungsfall aber nur noch schlimmer. Vielleicht sollte Coben dann und wann mal zu einem Roman seines Kollegen Elmore Leonard greifen, um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie man es – gerade bei Dialogen – richtig macht.

In Kapitel 33 liefert Coben schließlich unfreiwillig so etwas wie die ultimative Coben-Parodie. Eine der Hauptfiguren, Megan, wird mit einem Messer angegriffen. Diese für die Gesamthandlung unerhebliche Szene wird von Coben in epischer Breite ausgewalzt. Nicht nur schildert er in genussvoller Ausführlichkeit die unglaublichsten blutigen Details, sondern er fügt dem Ganzen auch noch ausführliche Exkurse zu Neurophysiologie und Evolutionsbiologie hinzu. Coben, der Schlaumeier. Der eigentlich ganz kurze Vorfall wird dadurch auf eine bizarre Weise zerdehnt. Was Coben über Neurophysiologie und Evolutionsbiologie zu verkünden hat, ist schlichtweg lachhaft. Da heißt es etwa: »Irgendwo tief unten in ihrem Gehirn nahm Megan das Knirschen des Metalls auf dem Knochen wahr, doch das interessierte sie nicht.« (S. 364) Aha, Megan beobachtet also neben all dem, was sie sonst gerade zu tun hat (Messerkampf usw.), auch noch die Vorgänge in ihrem Klein- und Stammhirn, bewertet sie und entscheidet sich dann dafür, ihnen keine Vordringlichkeit zuzumessen. Nicht schlecht. Aus neurowissenschaftlicher Sicht kann man dazu nur sagen: Wäre die ganze Welt von Harlan-Coben-Figuren bevölkert, bräuchte die Hirnforschung keine bildgebenden Verfahren.

Fazit: Die Plotkonstruktion und der Coben-Stil tragen den Leser dieses Mal nicht über die Coben-typischen Mängel hinweg. Zum ersten Mal seit langem musste ich mich zum Weiterlesen zwingen.
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am 26. Oktober 2014
Nachdem mir “Ich finde dich” von Harlan Coben so gut gefallen hatte, wollte ich unbedingt ein weiteres Buch von ihm lesen. “Wer einmal lügt” aus dem Goldmann Verlag war hier ein willkommenes Neu-Opfer ;)

Ein elegantes Haus, ein teures Auto, zwei wohlgeratene Kinder: Megan lebt den perfekten amerikanischen Traum. Und nicht einmal ihr Ehemann ahnt, wer sie wirklich ist. Denn einst verdiente sie sich ihr Geld als Stripperin. Bis etwas Schreckliches geschah und die junge Frau in einer Nacht voller Blut und Grausamkeit die Flucht in ein anderes Leben ergriff. 17 lange Jahre vermochte sie alle um sich herum zu täuschen – doch dann geschieht an ihrer alten Arbeitsstätte ein neuer Mord, ein einsamer Detective rollt einen alten Fall auf, und Megans heile Welt zerbirst in tausend scharfe Splitter …

Der Klappentext verspricht erneut Nervenkitzel pur – etwas anderes hatte ich von diesem Autor aber auch nicht erwartet. Man könnte nun sagen, dass ich vorbelastet gewesen bin und bereits vorab recht viel von dem Buch erwartet habe. Das möchte ich an dieser Stelle auch nicht abstreiten, denn wer nicht immer nur ein Buch eines Autors lesen möchte ist unweigerlich vorbelastet.

Der Schreibstil Cobens ist wie gewohnt prägnant. Es gibt keine Schnörkeleien oder großen Ausschweifungen. Er konzentriert sich in Handlung wie Stil auf das Wesentliche wodurch seine Thriller zu einem entspannten Lesevergnügen werden. Ich habe “Wer einmal lügt” in einem Rutsch gelesen und war überrascht als es plötzlich vorbei gewesen ist. Ähnlich ging es mir schon mit “Ich finde dich”, sodass ich auch hier wieder begeistert wurde.

Einziges Manko: Mitunter ist die Handlung etwas umständlich. Der Lesefluss wird dadurch allerdings nicht gestört weshalb ich gute 4 Sterne vergebe. Ihr sucht spannende Unterhaltung? Mit “Wer einmal lügt” habt ihr sie gefunden.
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am 13. Oktober 2013
Dem Leser bietet sich ein Verwirrspiel, bei dem es erst um einen seit 17 Jahren vermissten Ehemann geht, später um einen weiteren Vermissten, dann um einen Toten und plötzlich sind es ganz viele Tote. Verwickelt in diesen Fall bzw. diese Serienmorde ist eine anscheinend biedere Hausfrau und Mutter Megan Pierce, die ein dunkles Geheimnis vor ihrer Familie verbirgt. Und deren ehemalige große Liebe, der abgehalfterte Fotograf Ray Levine. Beides lässt sie nicht los und sie macht noch einmal eine Reise in ihre Vergangenheit, doch damit erscheint sie wieder auf dem Radar der Polizei und anderer Verfolger.
Detective Broome, der zuständige Beamte in diesem Fall, bekommt eine Menge falscher Spuren serviert und es kostet ihn und seine Ex-Frau einiges an Spürsinn, um im Netz von Lügen und Morden ein Muster und später auch den Täter zu finden. Das im Auftrag des Vaters eines Vermissten brutal mordende Auftragskiller-Pärchen macht den Roman leider nicht spannender, sondern wirkt eher als überflüssiges Beiwerk.

Der Autor Harlan Corben lotst seine Ermittler und den Leser immer wieder in Sackgassen, präsentiert mögliche Täter und bietet letzten Endes eine ganz andere Lösung als erwartet zur Aufdeckung dieses Falles an. Leider hat die Geschichte nicht die Qualität, die man von diesem Autor sonst kennt, da besonders zum Ende hin doch alles etwas konstruiert wirkt!
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am 29. Dezember 2013
Da habe ich von Harlan Coben aber schon bessere Bücher gelesen. Bücher, die mich gepackt und nicht eher losgelassen haben bis ich die Auflösung der Geschichte kannte und die letzte Seite gelesen war.
"Wer einmal lügt" ist nur Durchschnittsware. Unterhaltsam, aber nicht wirklich spannend.
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am 13. Dezember 2013
Genug Leute schreiben hier schon über die Geschichte in diesem Buch.
Ich möchte lediglich meine Meinung dazu sagen.
Wie immer ein sehr gelungenes Buch, welches ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe.

Harlan Coben ist in dem Genre für mich einer Der Besten
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am 22. April 2014
Ich gebe es ganz offen zu - ich bin süchtig nach den Krimis von Harlan Coben, nach seinen verschlungenen Plots und den immer logisch folgenden Auflösungen. Coben ist, da kann es kaum zwei Meinungen geben, einer der besten amerikanischen Thrillerautoren, dessen Talent Weltklassebücher wie "Das Grab im Wald" und "Kein Sterbenswort" hervorgebracht hat.

Dieser Coben hat grundsätzlich auch all das, was die anderen Bücher auszeichnet - und dennoch überzeugt es nicht. Die Handlungsweisen der Protagonisten (insbesondere der von Megan, Ray und Detectiv Broome) sind wenig glaubhaft, der Plot hat ungewöhnlich viele Längen, es zieht sich, bis die Story an Fahrt aufnimmt. Selbst die Enttarnung des Täters ist diesmal nicht gelungen: Zum ersten Mal bei einem Buch von Coben wusste ich bereits ab der Hälfte, wer dahintersteckt und weiche Motive den Täter/die Täterin antreiben.

Hätte irgendein x-beliebiger Autor dieses Buch geschrieben, wäre es immer noch mittelprächtig und hätte sich drei gute Sterne verdient. Bei Coben allerdings hängen die Trauben höher, gerade, weil er schon oft gezeigt hat, dass er es deutlich besser kann: Für mich eines seiner schlechtesten Bücher!
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