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Wer ein Leben rettet...: Die Geschichte einer Liebe in Auschwitz [Gebundene Ausgabe]

Jerzy Bielecki
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

Januar 2009
»Der Weg in die Freiheit führt von hier nur durch den Schornstein!« Mit diesen Worten werden die ersten 759 polnischen Häftlinge empfangen, die im Juni 1940 nach Auschwitz kommen. Unter ihnen befindet sich der 19-jährige Jerzy Bielecki, der die Häftlingsnummer 243 erhält. Schon unmittelbar nach seiner Ankunft weiß er, dass er im Vorhof der Hölle gelandet ist, denn gleich in den ersten Wochen fallen zahllose Gefangene den Quälereien und Grausamkeiten der Wachmannschaften zum Opfer. Dennoch gelingt es Bielecki, die Torturen zu überstehen. Er lernt die Tricks, sich in der Welt des KZs zu behaupten, wird in verschiedenen Lagerbereichen und schließlich in einem Arbeitskommando in der Getreidemühle unweit des Lagers eingesetzt. Dort begegnet er der jungen Cyla, der einzige Überlebenden einer wohlhabenden polnisch-judischen Familie. Zwischen den beiden entsteht eine zarte Liasion. Doch als Judin hat Cyla kaum Aussichten, lebend davonzukommen. Denn ungeachtet der näher rückenden Roten Armee läuft die Vernichtungsmaschinerie der SS im Sommer 1944 auf Hochtouren. Da beschließt Jerzy, gemeinsam mit ihr die Flucht zu wagen.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Wjs; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937989447
  • ISBN-13: 978-3937989440
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 400.538 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Jerzy Bielecki, geboren 1921, wollte sich nach dem Einmarsch der Deutschen in Polen der polnischen Exilarmee anschließen und wurde schon im Sommer 1940 von der Gestapo verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Nach seiner Flucht im Juli 1944 schloss er sich den Partisanen an und war nach dem Krieg Lehrer in Nowy Targ, wo er bis heute lebt.

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5.0 von 5 Sternen Ein Schicksal im Konzentrationslager Auschwitz 3. März 2010
Von Gromperekaefer TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Lebensgeschichte des Polen Jerzy Bielecki, welcher 1940 von der Gestapo verhaftet wurde als er in den Untergrund abtauchen wollte. Jerzy gelangt später ins KZ Auschwitz, wo er unter erniedrigenden Bedingungen, manchmal durch List und Glück überleben kann. Im Lager lernt er die Jüdin Cyla kennen und verliebt sich in sie. Gemeinsam gelingt es beiden 1944 zu fliehen.

Der Autor schildert die unmenschlichen Bedingungen in den Lagern während des Kriegew. Sadismus und Gewalt, Hunger und Durst fordern einen hohen Tribut unter den Häftlingen. Das Lagerleben hängt für viele an einem seidenen Faden, wo Krankheit, Hass oder einfach nur die Tatsache zur schlechtesten Zeit am falschen Ort zu sein tödliche Folgen haben können. Trotzdem sind einige Wärter weniger brutal und lassen etwas Menschlichkeit durchblicken.

Bielecki ist es hoch anzurechnen, diese Erfahrungen an seine Mitmenschen mitzuteilen. Hierdurch trägt er dazu bei, dass diese Verbrechen an der Menschheit nicht in Vergessenheit geraten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd... 6. April 2011
Von eishaus
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
...wie alle Berichte über Auschwitz und unglaublich, wie es diesen beiden jungen Menschen gelungen ist zu flüchten. Schade, dass sie sich danach so lange verloren haben. Man liest dieses Buch und weiß, dass es die Wahrheit ist - aber man kann es sich weder vorstellen noch erklären, wieviel Grausamkeit und Unmenschlichkeit über so viele Jahre möglich war. Das Grauen hat einen Namen: Auschwitz, unauslöschbar.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Häftling Nr. 243 26. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
1943. In einem Getreidespeicher außerhalb des Lagers treffen sich ein junger Mann und eine noch jüngere Frau. Er ist ein katholischer Pole namens Jerzy Bielecki; sie heißt Cyla Cybulska und entstammt einer wohlhabenden jüdischen Familie. Bielecki, dem die Nr. 243 auf den linken Unterarm tätowiert wurde, traf bereits im Sommer 1940 mit dem ersten Transport politischer Häftlinge in Auschwitz ein. Er wurde durch Verrat von der Gestapo gefaßt, als er sich mit Freunden dem polnischen Widerstand anschließen wollte. Cybulska ist in Birkenau tagtäglich vom Tod bedroht, ihre Eltern und Geschwister sind dort bereits ermordet worden. Bald lieben sich die jungen Leute. Unglaublich, aber wahr: Ihnen gelingt auf abenteuerlich-spektakuläre Weise die gemeinsame Flucht. Wie es mit ihnen weitergeht, sei hier nicht verraten.

Jerzy Bielecki, der nach dem Krieg Lehrer in Nowy Targ wurde, hat seine Erinnerungen als sachlichen, distanzierten, mitunter lakonischen Bericht angelegt, der die Darstellung des Schrecklichen im Konzentrationslager besonders eindringlich auf den Leser wirken läßt. Auch dieses Buch wirft wieder die Frage nach dem Bösen im Menschen auf, wenn man zum Beispiel liest, daß unter dem in der Mitte des Lagers stehenden Weihnachtsbaum keine Geschenke, sondern Leichen lagen.

Bleibt die Frage, warum dieses notwendige Buch erst 20 Jahre nach der Veröffentlichung des polnischen Originals in die deutsche Sprache übersetzt wurde.
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