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Wer die Nachtigall stört ... Gebundene Ausgabe – 1962

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 383 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: [2. Aufl.], 12. - 21. Tsd. (1962)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0000BKSCK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.733.842 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Harper Lee wurde 1926 in Monroeville/Alabama geboren. Sie studierte ab 1945 Jura an der Universität von Alabama, ging aber vor dem Abschluss nach New York und arbeitete bei einer internationalen Luftverkehrsgesellschaft. Für das 1960 veröffentlichte Debüt und ihr bisher einziges Buch "Wer die Nachtigall stört" erhielt sie mehrere Preise u.a. den Pulitzer-Preis. Der Roman zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Romanen des 20. Jahrhunderts, wurde in 40 Sprachen übersetzt und hat sich international rund 40 Millionen Mal verkauft. "Gehe hin, stelle einen Wächter" wurde von Harper Lee vor ihrem Weltbestseller "Wer die Nachtigall stört" geschrieben. Der Roman galt bisher als verschollen und erscheint nun, fast sechzig Jahre später, weltweit zeitgleich. Harper Lee, 2007 mit der amerikanischen Freiheitsmedaille des Präsidenten ausgezeichnet, lebt heute zurückgezogen in ihrem Heimatort Monroeville/Alabama.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Absolut genial." (The New Yorker)

Harper Lee beschwört den Zauber und die Poesie einer Kindheit im tiefen Süden der Vereinigten Staaten: Die Geschwister Scout und Jem wachsen im Alabama der 1930er Jahre auf. Jäh bricht die Wirklichkeit des Rassenhasses in ihre behütete Welt ein, als ihr Vater, der Anwalt Atticus Finch, einen wegen Vergewaltigung angeklagten Schwarzen verteidigt. Finch lehrt seine Kinder Verständnis und Toleranz, allen Anfeindungen und Angriffen ihrer "ehrbaren" Mitbürger zum Trotz. Unvergessliche Figuren, menschliche Güte und stiller Humor zeichnen den Roman aus, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde und Millionen von Lesern in seinen Bann zog.
"Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast. Du hast Harper Lee gelesen." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Harper Lee, geboren 1926 in Monroeville, studierte Jura an der University of Alabama, zog nach New York und begann zu schreiben. Sie war befreundet mit Truman Capote, der ihr Kindheitsfreund war und dem sie bei den Recherchen für «Kaltblütig» half. Nach dem Welterfolg ihres in 40 Sprachen übersetzten Romans «Wer die Nachtigall stört…», für den sie 1961 den Pulitzerpreis erhielt, zog sie sich aus dem literarischen Leben und weitgehend auch aus der Öffentlichkeit zurück. Sie lebt heute wieder in ihrer Heimatstadt. 2015 wurde eine frühe Manuskriptfassung von «Wer die Nachtigall stört …» gefunden und publiziert, die 50 Jahre lang als verschollen galt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

88 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan C. Limbrunner am 22. April 2005
Format: Taschenbuch
"Wer die Nachtigall stört", die einzige Buchveröffentlichung der heute zurückgezogenen Autorin Harper Lee, ist mehr als nur ein klassisches "One Book Wonder", es ist eines der eindrucksvollsten Werke der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. In diesem hinreißend erzählten Panoptikum einer Kindheit im tiefen Süden der USA erleben wir die Welt der sechsjährigen Jean Louise "Scout" Finch, die zusammen mit ihrem Bruder Jem und ihrem verwitweten Vater Atticus Finch in der Kleinstadt Monroeville heranwächst: Sie findet Freunde wie den zugereisten Dill Harris, fürchtet sich vor der bösartigen, zänkischen Nachbarin Mrs.Dubose, und muß doch gerade von ihr eine Lektion über wahre innere Stärke lernen, hat Streitereien mit ihrem pubertiierenden Bruder, entdeckt die zarte Seite hinter der strengen Haushälterin Calpurnia, und findet schließlich heraus daß sie und Jem einen unbekannten Freund haben, der ihnen heimlich Geschenke macht. Und über allem schwebt das Schreckgespenst ihrer Kindheit - Boo Radley, ein Nachbar den Scout nie gesehen hat - für sie der sprichwörtliche schwarze Mann. Als Scout in die Schule kommt und ihr Vater die Verteidigung eines der Vergewaltigung angeklagten Farbigen übernimmt, zerbricht die heile Welt der Kinder: Hass, Vorurteile und Agression brechen sich in der Kleinstadt Bahn, aber Atticus versucht verzweifelt seine Kinder durch die schwere Zeit zu bringen, sie zu verantwortungsvollen, tolerant denkenden Menschen zu erziehen. Erst spät versteht Scout die tiefe Vaterliebe dieses scheuen Mannes, der allein gegen eine ganze Stadt, ja ein Gesellschaftssystem aufsteht....Lesen Sie weiter... ›
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Nowak am 22. Oktober 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das vorliegende Buch hat mich sehr beeindruckt und nicht mehr losgelassen. In der Tradition von Mark Twain behandelt dieser Südstaaten-Klassiker das gesellschaftliche Leben in den USA im Jahre 1935, also zur Zeit von Präsident Roosevelt. Rassenhass und Vorurteile bestimmen das Leben in Maycomb City (Alabama). Dort wächst die neunjährige "Scout", eigentlich Jean-Louise Fink, zusammen mit ihrem Bruder Jem wohlbehütet als Tochter eines Rechtsanwaltes auf. Doch die Idylle wird getrübt, als ihr Vater, Atticus, eines Tages einen Neger, Tom Robinson, aus Überzeugung verteidigt. Tom Robinson soll eine Weiße vergewaltigt haben. Da Atticus die Verteidigung nicht nur als Pflicht ansieht, sondern von der Unschuld Toms überzeugt ist, ziehen sich die Finks den Hass einiger Leute in dem Dorf zu. Die Ereignisse eskalieren, als Tom, der trotz Atticus Verteidigung verurteilt wird - ein offenkundiger Justizirrtum - bei der Flucht aus dem Gefängnis erschossen wird. Der Vater der Weißen, der unsympathisch gezeichnete Bob Ewell, überfällt aus Rache die beiden Kinder und kommt dabei ums Leben. Unversehens endet die bislang idyllische Kindheit der Finks und Jem - der seine Schwester bei dem Überfall verteidigt hat, muss fortan mit einer Behinderung - einem verkürzten Arm, der ihm bei dem Überfall verrenkt worden war - leben.

Dennoch: die Autorin vermeidet - wie eine Rezension beim Erscheinen des Buches 1962 schrieb - die Perspektive der Bitterkeit. "Sie beschreibt mit dem Staunen und mit der Furchtsamkeit, die der erste Zusammenstoß mit der Wirklichkeit auslöst, Liebe und Obhut eines Vaters, der die Auseinandersetzungen mit dem rätselhaften Dasein der Erwachsenen lenkt.
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Meiner Meinung nach gehört dieses Buch zur literarischen Allgemeinbildung! Harper Lee liefert eine Bestandsaufnahme der Südstaaten-Gesellschaft der 1930er Jahre, erzählt aus der Sicht der sechsjährigen Jean Louise ( genannt Scout). Gerade dieser manchmal naive Blick auf die damaligen Zustände verdeutlicht Doppelmoral, Rassenhass und Vorurteile besser, als es jeder Erwachsene beschreiben könnte. Nebenbei handelt es sich aber auch um eine wunderschöne Geschichte über das Erwachsen werden, über Liebe und Vertrauen...und Atticus Fink ist einer der herausragendsten Charaktere, der mir je in einem Buch untergekommen ist. Lesen, lesen, lesen!
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Sitte (Metallurg) am 18. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Dieser mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Roman hat sich im Sturm die Herzen von Millionen amerikanischer und nun auch deutscher Leser erobert. Die aus Alabama gebürtige junge Harper Lee ist damit über Nacht weltberühmt geworden. Fremdsprachige Ausgaben ihres Buches erschienen in fast allen Kultursprachen. Der Film, in dem Gregory Peck den Rechtsanwalt Atticus Fink spielt, wurde auch in Deutschland gezeigt. Der Roman führt uns in eine Welt, die uns durch Tom Sawyer und Huckleberry Finn vertraut ist. Wie Mark Twain beschwört Harper Lee den grünen Zauber und die versponnene Poesie eine Kindheit im tiefen Süden der Vereinigten Staaten. Das Mädchen Scout und ihr Bruder Jem, die Kinder des Kleinstadt-Anwaltes Atticus Fink, wachsen in der heilen Welt väterlicher Obhut und Liebe auf und unter dem strengen Regiment der schwarzen Calpurnia. Wir sind in der Zeit unschuldiger Spiele versetzt, übermütiger Schul- und Ferienabenteuer, aber auch erster schmerzlicher Berührungen mit dem rätselvollen Dasein der Erwachsenen: Ist in jenem düsteren Nachbarhaus der schlimme Boo Radley wirklich von seinem Vater seit Jahren ans Bett gefesselt? Oder ist es gar Boo Radley, der ins alte Baumversteck für Scout und Jem Geschenke legt? Warum ist es denn Sünde, wenn Maudie Atkinson den „Engelsatem“ ihrer Blumen liebt? Und wieso verdammen die Fußwaschenden Baptisten „alles, was Freude macht“? Weshalb ist Vater Atticus der Schandfleck der Familie, weil er einen Neger verteidigt? Sind denn nicht alle Menschen gleich?Lesen Sie weiter... ›
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