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Moviemans Kommentar zur DVD: Der Monoton ist recht sauber, aber etwas dünn in den Stimmen, das Bild im Original-Kinoformat etwas flau im Kontrast. Extras erneut bei MGM nicht vorhanden. Diese Klassiker-Linie behandelt die alten Filme diesbezüglich sehr stiefmütterlich. "Wer den Wind sät" ist in erster Linie eine Charakterstudie der beiden streitbaren Kontrahenten und erst in zweiter ein Gerichtsfilm. Der sogenannte "Affenprozeß" von 1925, in dem Darwinismus gegen Bibeltreu prallte, ist die authentische Vorlage für den Film. Der pseudoargumentatorische Schlagabtausch, der sich vor Gericht entfaltete, wird vor dem Hintergrund der peniblen Charakterzeichnung des Filmes zu fesselnder Unterhaltung. Sehenswert
Bild: Der Kontrast ist etwas schwach und nimmt dem Bild ein wenig die Tiefe. Ansonsten ist die 1.66:1-Abtastung im Letterbox-Format von soliden Werten und wartet insbesondere mit einer guten Schärfe auf, die man in nicht anamorphen Abtastungen so nicht erwartet. Durch den etwas trüben Kontrast werden allerdings auch Überstrahlungen heller Flächen verhindert. Artefakte treten einzig als gelegentliche Mattscheibeneffekte in Erscheinung.
Ton: Der Monoton der deutschen Version ist etwas direkter als der der englischen. Die Stimmen sind gut verständlich, wenn sie auch nicht perfekt voluminisiert sind. Die Musik wird gradlinig und übersteuerungsfrei abgeliefert (00.53.16), das Rauschen ist gering. --movieman.de
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Die Bewohner des Provinznests Hillsboro in Tennessee brechen im Jahr 1925 einen aufsehenerregenden Streit vom Zaun: Der progressive Lehrer Bertram T. Cates unterrichtet seine Schüler in Biologie und lehr unter anderem die Lehren Darwins. Das bringt ihn ins Gefängnis, denn in Hillsboro duldet man keinerlei ketzerische Lehren, die der Schöpfungsgeschichte der Bibel zuwider laufen. Es kommt zu einer spektakulären Verhandlung, die als sogenannter "Affenprozess" in die Justizgeschichte eingeht.
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Ein ungewöhnlicher Gerichtsfilm, in dem nicht ein Mord oder sonstige Verbrechen den Gegenstand der Verhandlung bilden, sondern eine religiöse Streitfrage. Was trocken klingt, wurde wieder einmal von Genrespezialist Stanley Kramer so geschickt und mitreißend inszeniert, dass der Zuschauer über zwei Stunden hinweg nie das Interesse am Fortgang der Verhandlung verliert. Es war außerdem das erste Mal, dass die genialen Schauspieler Spencer Tracy und Fredric March gemeinsam vor der Kamera standen.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Stanley Kramers Gerichtsdrama um den auf wahren Ereignissen basierenden "Affenprozess" in einem Provinznest in Tennessee im Jahr 1925.
Kurzbeschreibung
s/w Tennessee, 1925: In einer Kleinstadt kommt es zu einem spektakulären Prozess, weil ein Biologielehrer Darwins Ideen unterrichtet hat. Zur Verhandlung steht die Kontroverse "Evolution gegen Schöpfungsgeschichte", die besonders bei den bibeltreuen Christen für Zündstoff sorgt. Zwischen beiden Seiten entbrennt ein erbitterter Streit, bei dem sich Anwalt Henry Drummond und der streng gläubige Kleinstadtpolitiker Brady einen harten Schlagabtausch liefern. Jeder fühlt sich im Recht und keiner ist bereit nachzugeben...