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Wer bin ich, wenn ich online bin...: und was macht mein Gehirn solange?  - Wie das Internet unser Denken verändert
 
 
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Wer bin ich, wenn ich online bin...: und was macht mein Gehirn solange? - Wie das Internet unser Denken verändert [Gebundene Ausgabe]

Nicholas Carr , Henning Dedekind
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Ausführliche Inhaltsangabe und Rezension Jetzt reinlesen [118kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (4. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896674285
  • ISBN-13: 978-3896674289
  • Originaltitel: The Shallows - What the Internet is Doing to Our Brains
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.319 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Macht der Computer ist noch lange nicht die Ohnmacht der Vernunft: Nicholas Carr geht nüchtern und elegant der Frage nach, wie die Symbiose mit dem Internet unser Denken verändert." (Detlef Borchers, Frankfurter Allgemeine Zeitung )

"Carr argumentiert mit Hilfe von Studien aus der Medienpsychologie und der Neurobiologie. Dazu gesellt sich die aufrichtige Selbstbeobachtung eines Autors, der die Verlockungen der neuen Technologien zu schätzen weiß, aber auch besorgt feststellt, dass er sich nicht mehr ohne weiteres auf längere Texte konzentrieren kann. So hat er einen überaus informativen Beipackzettel für das Internet geschrieben, in dem er über dessen Nebenwirkungen aufzuklären versucht." (Boja Krstulovic, Der Tagesspiegel )

"Ein therapeutisch hochwirksames Buch gegen netzbedingte Konzentrationsstörungen!" (Barbara Ritzert, Bild der Wissenschaft (Buch des Jahres, Kategorie "Zündstoff") )

Kurzbeschreibung

Wie beeinflusst sie Körper und Geist?

Heute schon gegoogelt? Im Durchschnitt sind die Deutschen etwa zweieinhalb Stunden täglich online. Neuesten Studien zufolge, so zeigt Bestsellerautor und IT-Experte Nicholas Carr, bewirkt bereits eine Onlinestunde am Tag erstaunliche neurologische Prägungen in unserem Gehirn.

Wer das Internet nach Informationen, sozialen Kontakten oder Unterhaltung durchforstet, verwendet, anders als beim Buch- oder Zeitunglesen, einen Großteil seiner geistigen Energie auf die Beherrschung des Mediums selbst. Und macht sich um die Inhalte, buchstäblich, keinen Kopf. Die Folge: Im Internetzeitalter lesen wir oberflächlicher, lernen wir schlechter, erinnern wir uns schwächer denn je. Von den Anpassungsleistungen unseres Gehirns profitieren nicht wir, sondern die Konzerne, die mit Klickzahlen Kasse machen.

In seinem neuen Buch verbindet Carr, zwanzig Jahre nach Entstehung des World Wide Web, seine medienkritische Bilanz mit einer erhellenden Zeitreise durch Philosophie-, Technologie- und Wissenschaftsgeschichte – von Sokrates’ Skepsis gegenüber der Schrift, dem Menschen als Uhrwerk und Nietzsches Schreibmaschine bis zum User als Gegenstand aktueller Debatten und Studien. Und er vermittelt – jenseits von vagem Kulturpessimismus – anhand greifbarer Untersuchungen und Experimente, wie das Internet unser Denken verändert.



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich finde das Buch wirklich sehr interessant, weil es nicht nur beschreibt, wie das Internet unsere Art zu Denken verändert. Der Autor blickt auch weiter zurück bis zur Antike und beschreibt, welchen Veränderungen unser Gehirn seitdem z.B. durch die Einführung von Büchern ausgesetzt war. Klingt auf den ersten Blick komisch, ist aber sehr interressant. Dadurch kommt aber das Thema Internet etwas zu kurz, was mich angesichts des Titels etwas enttäuscht hat.

Eine weitere Schwäche des Buches ist, dass es sehr langatmig geschrieben wurde. Die wesentlichen Botschaften würden wahrscheinlich auf 20 bis 30 Seiten Platz haben. Aber vielleicht ist diese Denke auch schon ein Resultat der Beeinflussung durch das Internet??

Fazit: Trotz der Schwächen unbedingt empfehlenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andreas Heinbokel VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch muss man sich erarbeiten. Der Autor mag Google nicht. Und er schweift manchmal etwas vom Thema ab. Reden um des Redens willen. Die vielen Ergebnisse aus Untersuchungen und Studien, die aufgeführt werden machen das Buch für mich interressant.
Erzält wird die Geschichte der Menschheit mit Bezug auf Schreiben, Lesen, Denken. Es gibt viele Beispiele, wie sich unser Gehirn und damit unser Denken im Laufe der Zeit geändert hat. Ob die aktuellen Entwicklung gut oder schlecht ist (der Autor hält sie für schlecht) muss jeder selbst entscheiden. Aber man kann auch dagegen "andenken", wenn man will. Sehr aufschlussreiches Buch (wenn auch manchmal etwas langatmig).
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Artgerechte Medien? 14. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Carr zeichnet auf der Basis der Neuroplastizität des Gehirns und seiner Reaktion auf die verschiedenen Arten von "Werkzeugen" die historische Entwicklung nach, ehe er vertieft auf die Folgen des Internet eingeht.
Das Buch stellt insofern inhaltlich eine Fortsetzung der Ausführungen von Manfred Spitzer dar, der die elektronischen Medien sinngemäß als "pädagogisch nicht artgerecht" im Vergleich zur bisherigen Entwicklung des menschlichen Gehirns bezeichnet hat.

Bezüglich der Thematik, sich auf Sachverhalte zu konzentrieren bzw. beim Verfolgen von Gedanken "den Faden nicht zu verlieren", behandelt Carr zwei Aspekte:
1. Der Mensch reagiert biologisch-ursprünglich zunächst nur auf Veränderungen in seiner Umgebung, kann konstante Reize oder sehr langsame Veränderungen oft gar nicht mehr wahrnehmen, weil er nur so vor Gefahren geschützt ist oder Beute machen kann.
Er kann sich also gar nicht auf eine Tätigkeit, auf einen Aspekt konzentrieren, weil er mit allen Sinnen auf andere Reize achten muss.
Das sind keine guten Voraussetzungen, überhaupt einem "roten Faden" zu folgen.
Die Fähigkeit, einem "Faden folgen" zu können, ist also das Ergebnis kultureller Evolution, ist eine Folge der Kulturtechnik "Schrift" - soweit man Carr und dem von ihm zitierten Quellen folgt.
2. Diese Fähigkeit wird in unseren Tagen durch die elektronischen Werkzeuge wieder in Frage gestellt; Beiträge bzw. Gedankengänge im Radio - Ausnahmen wie der Deutschlandfunk bestätigen die Regel -, Fernsehen, aber auch in den Printmedien, werden immer kürzer oder oberflächlicher, weil die Menschen zunehmend nicht mehr in der Lage sind, längeren, differenzierten Argumentationen zu folgen, wobei man darüber streiten kann, was Ursache, was Wirkung ist - zumindest bedingen sich beide Feststellungen wechselseitig!
Letztlich ist es aber das durch das Internet geförderte Multitasking, das dem Gehirn und damit den Menschen Fähigkeit und Bereitschaft nimmt, Gedanken von längerer Dauer zu folgen.
Die Philosophie gehört zu den wenigen Disziplinen, die diesem Trend entgegen wirken; sie stellt aber in dieser Beziehung so etwas wie eine "Insel der Seligen" dar...
Diese von Carr ausgeführten Aspekte haben bereits ein kritisches Stadium erreicht: Wir sprechen nicht über abstrakte Gegebenheiten, sondern über eine konkrete - bedenkliche - Entwicklung.
Oder mit Stanley Kubrick: Wenn wir die Welt nur durch den Computer begreifen, verkommt unsere eigene Intelligenz zur künstlichen Intelligenz!

Das Buch ist ein im positivsten Sinne amerikanisches Sachbuch, also lesbar und verständlich, ohne dass man auf die ausführliche Bibliographie zurückgreifen muss; es besitzt aber Tiefgang, wenn man den angedeuteten Zusammenhängen auf den Grund geht.
Allerdings habe auch ich inzwischen den Eindruck, dass man das Buch besser im Original lesen sollte, denn es verwirrt eher als dass es weiterhilft, wenn man Marshall McLuhans "Understanding Media" mit dem völlig unbekannten Titel der deutschen Übersetzung "Die magischen Kanäle" (ohne Fußnote!) angibt...
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Die neuesten Kundenrezensionen
absolut lesenswert für alle, die Neuroplastizität nicht...
Letztlich geht es in dem Buch darum, wie sich das Gehirn des Menschens dem seiner Umwelt anpasst. Bis vor wenigen Jahren war die allgemeine Annahme, dass sich unser Gehirn... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Frank Rudolf veröffentlicht
Schwächer als erwartet...
Nun, gut. Der Autor hat ein paar gute Thesen, und er gibt einen schönen historischen Einblick über den Umgang mit jedem neuen Medium angefangen vom Papyrus. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von M.C. veröffentlicht
Was Carr auf Englisch schrieb und was daraus wohl auf deutsch geworden...
Ich lese aktuell die Englische von Carr's Werk, und kann schon noch vollziehen was die Kommentatoren des deutschen Titels und dessen Inhalt bekritteln. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Oliver veröffentlicht
Ich hatte mir etwas Anderes erwartet
Der Titel des Buchs viele mir ins Auge und die Antwort interessiert mich auch nach der Lektüre noch. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von MacSpezialist veröffentlicht
Was macht das Internet mit uns???
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"Wer bin ich, wenn ich online bin"... Als ich den Titel las, kam in mir die Erwartungshaltung gegenüber dem Buch auf, Antworten zu finden auf Fragen wie "Nehme ich... Lesen Sie weiter...
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