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Wer bin ich, wenn ich online bin...: und was macht mein Gehirn solange? - Wie das Internet unser Denken verändert [Gebundene Ausgabe]

Nicholas Carr , Henning Dedekind
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

4. Oktober 2010
Wie beeinflusst sie Körper und Geist?

Heute schon gegoogelt? Im Durchschnitt sind die Deutschen etwa zweieinhalb Stunden täglich online. Neuesten Studien zufolge, so zeigt Bestsellerautor und IT-Experte Nicholas Carr, bewirkt bereits eine Onlinestunde am Tag erstaunliche neurologische Prägungen in unserem Gehirn.

Wer das Internet nach Informationen, sozialen Kontakten oder Unterhaltung durchforstet, verwendet, anders als beim Buch- oder Zeitunglesen, einen Großteil seiner geistigen Energie auf die Beherrschung des Mediums selbst. Und macht sich um die Inhalte, buchstäblich, keinen Kopf. Die Folge: Im Internetzeitalter lesen wir oberflächlicher, lernen wir schlechter, erinnern wir uns schwächer denn je. Von den Anpassungsleistungen unseres Gehirns profitieren nicht wir, sondern die Konzerne, die mit Klickzahlen Kasse machen.

In seinem neuen Buch verbindet Carr, zwanzig Jahre nach Entstehung des World Wide Web, seine medienkritische Bilanz mit einer erhellenden Zeitreise durch Philosophie-, Technologie- und Wissenschaftsgeschichte – von Sokrates’ Skepsis gegenüber der Schrift, dem Menschen als Uhrwerk und Nietzsches Schreibmaschine bis zum User als Gegenstand aktueller Debatten und Studien. Und er vermittelt – jenseits von vagem Kulturpessimismus – anhand greifbarer Untersuchungen und Experimente, wie das Internet unser Denken verändert.


Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Wer bin ich, wenn ich online bin...: und was macht mein Gehirn solange?  - Wie das Internet unser Denken verändert + The Big Switch: Der große Wandel. Cloud Computing und die Vernetzung der Welt von Edison bis Google
Preis für beide: EUR 39,90

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Produktinformation

Ausführliche Inhaltsangabe und Rezension Jetzt reinlesen [118kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (4. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896674285
  • ISBN-13: 978-3896674289
  • Originaltitel: The Shallows - What the Internet is Doing to Our Brains
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.391 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Macht der Computer ist noch lange nicht die Ohnmacht der Vernunft: Nicholas Carr geht nüchtern und elegant der Frage nach, wie die Symbiose mit dem Internet unser Denken verändert." (Detlef Borchers, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Carr argumentiert mit Hilfe von Studien aus der Medienpsychologie und der Neurobiologie. Dazu gesellt sich die aufrichtige Selbstbeobachtung eines Autors, der die Verlockungen der neuen Technologien zu schätzen weiß, aber auch besorgt feststellt, dass er sich nicht mehr ohne weiteres auf längere Texte konzentrieren kann. So hat er einen überaus informativen Beipackzettel für das Internet geschrieben, in dem er über dessen Nebenwirkungen aufzuklären versucht." (Boja Krstulovic, Der Tagesspiegel)

"Ein therapeutisch hochwirksames Buch gegen netzbedingte Konzentrationsstörungen!" (Barbara Ritzert, Bild der Wissenschaft (Buch des Jahres, Kategorie "Zündstoff"))

Über den Autor

Nicholas Carr, geboren 1959, studierte an der Harvard University und war u.a. Herausgeber der »Harvard Business Review«. Mit seinem wegweisenden Artikel »Is Google Making Us Stupid?« etablierte er sich als provokanter und prophetischer Denker der Dot-Com-Ära.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber sehr langatmig 12. August 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich finde das Buch wirklich sehr interessant, weil es nicht nur beschreibt, wie das Internet unsere Art zu Denken verändert. Der Autor blickt auch weiter zurück bis zur Antike und beschreibt, welchen Veränderungen unser Gehirn seitdem z.B. durch die Einführung von Büchern ausgesetzt war. Klingt auf den ersten Blick komisch, ist aber sehr interressant. Dadurch kommt aber das Thema Internet etwas zu kurz, was mich angesichts des Titels etwas enttäuscht hat.

Eine weitere Schwäche des Buches ist, dass es sehr langatmig geschrieben wurde. Die wesentlichen Botschaften würden wahrscheinlich auf 20 bis 30 Seiten Platz haben. Aber vielleicht ist diese Denke auch schon ein Resultat der Beeinflussung durch das Internet??

Fazit: Trotz der Schwächen unbedingt empfehlenswert!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manchmal langatmig aber sehr empfehlenswert 27. August 2011
Von Andreas Heinbokel VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch muss man sich erarbeiten. Der Autor mag Google nicht. Und er schweift manchmal etwas vom Thema ab. Reden um des Redens willen. Die vielen Ergebnisse aus Untersuchungen und Studien, die aufgeführt werden machen das Buch für mich interressant.
Erzält wird die Geschichte der Menschheit mit Bezug auf Schreiben, Lesen, Denken. Es gibt viele Beispiele, wie sich unser Gehirn und damit unser Denken im Laufe der Zeit geändert hat. Ob die aktuellen Entwicklung gut oder schlecht ist (der Autor hält sie für schlecht) muss jeder selbst entscheiden. Aber man kann auch dagegen "andenken", wenn man will. Sehr aufschlussreiches Buch (wenn auch manchmal etwas langatmig).
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entstehung der Arten 2.0 4. November 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Wir sind Borg. Widerstand ist zwecklos. Die Star-Trek-Fans wissen bereits, was mit uns Menschen heute passiert. Das Internet als Teil des Kommunikationszeitalters hat unbestritten eine Menge Vorteile mit sich gebracht, zahlreiche Erleichterungen im Alltag. Das ist toll! Wie groß aber sind die Nebenwirkungen, die eh selten auf dem Beipackzettel gelesen werden? Und welche sind es? Die Google-Diktatur samt Ideologie(so ein Quatsch werden sie jetzt denken) ist allgegenwärtig. Obwohl dem Kollektiv immer mehr Wissen kostenlos im Internet zur Verfügung steht, während das Individuum im web2.0 assimiliert wird, verblödet scheinbar die Gesellschaft. Wie passt das zusammen? Dieses Buch entspricht der Fortsetzung von Charles Darwins "Meisterwerk": Die Entstehung der Arten.

Das Rezept: Eine Reise von Sokrates(und dem Dialog) über Gutenberg(und dem Buch) bis hin zu Larry Page(Ich bin dann mal googeln...). Hinzu kommen Ausführungen über die Beschaffenheit des Gehirns(Plastizität), effektive Arbeitsweisen(Taylorismus) und vielen anderen interessanten Dingen(zum Beispiel Nietzsches Schreibmaschine). Es handelt sich hier um eine scharfsinnige, wissenschaftliche Analyse jenseits von Polemik, SciFi und Spinnerei; absolut verständlich, anschaulich und unbequem.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Letztlich geht es in dem Buch darum, wie sich das Gehirn des Menschens dem seiner Umwelt anpasst. Bis vor wenigen Jahren war die allgemeine Annahme, dass sich unser Gehirn spätestens nach der Pubertät nicht mehr verändert und wir mit den im Säuglings- und Kindesalter herausgebildeten Anlagen für den Rest unseres Daseins leben müssen. Die jüngste Gehirnforschung belehrt uns eines Besseren und ja, unser Gehirn passt sich ständig den gegebenen Umweltbedingungen an. Wer wissen will, was die Ursache für die gesellschaftliche Kluft zwischen Jung und Alt ist und wer verstehen will, was mit unserer Gesellschaft geschieht, dem sei das Buch wärmstens ans Herz gelegt. Es verschafft viel Verständnis für die Denkens- und Handlungsweise der heranwachsenden Generation und erklärt wissenschaftlich fundierter, warum wir mittlerweile mehr Zeit alleine vor dem PC verbringen und dennoch hoch soziale Menschen "bleiben" (wenn auch auf eine andere Art und Weise).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nicholas Carr stellt die These auf, daß Internet und moderne Kommunikationsmittel die Gehirne ihrer Nutzer verändert haben. Die moderne Mediennutzung habe zu einer schlechteren Konzentrationsfähigkeit, schlechterem Textverständnis, kognitiver Überlastung und fehlender Konsolidierung von Wissen (Langzeitgedächnis) geführt. Jedoch gebe es auch positive Aspekte wie die bessere Such-Funktionalität in elektronischen Texten.

Das Buch beginnt mit den ziemlich langatmigen und mit vielen Anekdoten versehenen Kapiteln 1-4 in denen der Autor seine eigene Computer-Biographie, die Einführung von Alphabet, Keilschrift, Buchdruck, Neuro-Plastizität des Gehirns sowie die Einführung der Zeitmessung wiedergibt. In Kapitel 5 folgen Geschichte und statistische Infos zur Mediennutzung und Auswirkungen auf Zeitschriftenverlage, in Kapitel 6 die Verbreitung sowie Vor- und Nachtteile des Ebooks. Interessant wird es dann in Kapitel 7 in welchem detailliert auf die spezifischen Auswirkungen von Hypertext auf das Textverständnis sowie Unterbrechungen des Gedankenflusses (SMS, IM) eingangen wird (mit vielen Studien belegt). Kapitel 8 behandelt die Firmengeschichte von Google, Kapitel 9 die Erinnerungsfähigkeit, Speicherung von Informationen im Langzeitgedächnis, Kapitel 10 Computerintelligenz (ELIZA-Programm/Weizenbaum).

Was mich am meisten an diesem Buch gestört hat war der Eindruck, daß der Autor mit allen Mitteln versucht hat den Umfang des Buches künstlich aufzublasen. Am Ende von Kapitel 7 gibt es einen Abschnitt mit der Überschrift "Sinn und Unsinn von IQ-Tests" der völlig überflüssig ist.
... Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre!
Dieses Buch hat mir eindrucksvoll und mit sehr vielen spannenden Fakten, Verweisen auf Studien und Exkursen wieder "in Erinnerung gerufen", warum mir mein Gedächtnis und meine... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Studentin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wissenswert und wichtiger denn je!
Ich finde den Titel ungünstig gewählt, aber ansonsten hat mich das Buch gefesselt und ist leicht zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen die Wirkung unserer Werkzeuge auf uns selbst
Nicolas Carr hat ein Thema aufgegriffen, das zunehmend mehr diskutiert wird. Die Wirkung des Internets auf uns und unsere Art zu denken. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von OldSchoolBoy veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Wie das Internet unser Gehirn verändert
In einem lesenswerten Buch beschäftigt sich der amerikanische Autor Nicholas Carr mit der Frage, wie sich unser Denken durch die immer ausgedehntere Internetnutzung wandelt. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Dirk Engel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sind wir die Borg ?
Eine Onlinestunde am Tag bewirkt erstaunliche neurologische Prägungen durch physiologisch beobachtbare Veränderungen unserer Gehirnstruktur, und hat damit einen grossen,... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Rene Baron veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Artgerechte Medien?
Carr zeichnet auf der Basis der Neuroplastizität des Gehirns und seiner Reaktion auf die verschiedenen Arten von "Werkzeugen" die historische Entwicklung nach, ehe er vertieft... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2011 von Wolfgang >60
2.0 von 5 Sternen Schwächer als erwartet...
Nun, gut. Der Autor hat ein paar gute Thesen, und er gibt einen schönen historischen Einblick über den Umgang mit jedem neuen Medium angefangen vom Papyrus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2011 von M.C.
5.0 von 5 Sternen Was Carr auf Englisch schrieb und was daraus wohl auf deutsch geworden...
Ich lese aktuell die Englische von Carr's Werk, und kann schon noch vollziehen was die Kommentatoren des deutschen Titels und dessen Inhalt bekritteln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2011 von Oliver
4.0 von 5 Sternen Ich hatte mir etwas Anderes erwartet
Der Titel des Buchs viele mir ins Auge und die Antwort interessiert mich auch nach der Lektüre noch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2010 von MacSpezialist
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