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Wer bin ich, wenn ich online bin...: und was macht mein Gehirn solange?  - Wie das Internet unser Denken verändert
 
 

Wer bin ich, wenn ich online bin...: und was macht mein Gehirn solange? - Wie das Internet unser Denken verändert [Kindle Edition]

Nicholas Carr , Henning Dedekind
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 11,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein therapeutisch hochwirksames Buch gegen netzbedingte Konzentrationsstörungen!" (Barbara Ritzert, Bild der Wissenschaft (Buch des Jahres, Kategorie "Zündstoff"))

"Nicholas Carrs Buch erfüllt den besten Zweck, den ein Buch erfüllen kann: Es macht nachdenklich." (Brigitte Baetz, Deutschlandfunk, Andruck)

Kurzbeschreibung

Wie beeinflusst sie Körper und Geist?


Heute schon gegoogelt? Im Durchschnitt sind die Deutschen etwa zweieinhalb Stunden täglich online. Neuesten Studien zufolge, so zeigt Bestsellerautor und IT-Experte Nicholas Carr, bewirkt bereits eine Onlinestunde am Tag erstaunliche neurologische Prägungen in unserem Gehirn.


Wer das Internet nach Informationen, sozialen Kontakten oder Unterhaltung durchforstet, verwendet, anders als beim Buch- oder Zeitunglesen, einen Großteil seiner geistigen Energie auf die Beherrschung des Mediums selbst. Und macht sich um die Inhalte, buchstäblich, keinen Kopf. Die Folge: Im Internetzeitalter lesen wir oberflächlicher, lernen wir schlechter, erinnern wir uns schwächer denn je. Von den Anpassungsleistungen unseres Gehirns profitieren nicht wir, sondern die Konzerne, die mit Klickzahlen Kasse machen.


In seinem neuen Buch verbindet Carr, zwanzig Jahre nach Entstehung des World Wide Web, seine medienkritische Bilanz mit einer erhellenden Zeitreise durch Philosophie-, Technologie- und Wissenschaftsgeschichte – von Sokrates’ Skepsis gegenüber der Schrift, dem Menschen als Uhrwerk und Nietzsches Schreibmaschine bis zum User als Gegenstand aktueller Debatten und Studien. Und er vermittelt – jenseits von vagem Kulturpessimismus – anhand greifbarer Untersuchungen und Experimente, wie das Internet unser Denken verändert.



Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 593 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (19. Dezember 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006WX415E
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #51.180 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber sehr langatmig 12. August 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich finde das Buch wirklich sehr interessant, weil es nicht nur beschreibt, wie das Internet unsere Art zu Denken verändert. Der Autor blickt auch weiter zurück bis zur Antike und beschreibt, welchen Veränderungen unser Gehirn seitdem z.B. durch die Einführung von Büchern ausgesetzt war. Klingt auf den ersten Blick komisch, ist aber sehr interressant. Dadurch kommt aber das Thema Internet etwas zu kurz, was mich angesichts des Titels etwas enttäuscht hat.

Eine weitere Schwäche des Buches ist, dass es sehr langatmig geschrieben wurde. Die wesentlichen Botschaften würden wahrscheinlich auf 20 bis 30 Seiten Platz haben. Aber vielleicht ist diese Denke auch schon ein Resultat der Beeinflussung durch das Internet??

Fazit: Trotz der Schwächen unbedingt empfehlenswert!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nicholas Carr stellt die These auf, daß Internet und moderne Kommunikationsmittel die Gehirne ihrer Nutzer verändert haben. Die moderne Mediennutzung habe zu einer schlechteren Konzentrationsfähigkeit, schlechterem Textverständnis, kognitiver Überlastung und fehlender Konsolidierung von Wissen (Langzeitgedächnis) geführt. Jedoch gebe es auch positive Aspekte wie die bessere Such-Funktionalität in elektronischen Texten.

Das Buch beginnt mit den ziemlich langatmigen und mit vielen Anekdoten versehenen Kapiteln 1-4 in denen der Autor seine eigene Computer-Biographie, die Einführung von Alphabet, Keilschrift, Buchdruck, Neuro-Plastizität des Gehirns sowie die Einführung der Zeitmessung wiedergibt. In Kapitel 5 folgen Geschichte und statistische Infos zur Mediennutzung und Auswirkungen auf Zeitschriftenverlage, in Kapitel 6 die Verbreitung sowie Vor- und Nachtteile des Ebooks. Interessant wird es dann in Kapitel 7 in welchem detailliert auf die spezifischen Auswirkungen von Hypertext auf das Textverständnis sowie Unterbrechungen des Gedankenflusses (SMS, IM) eingangen wird (mit vielen Studien belegt). Kapitel 8 behandelt die Firmengeschichte von Google, Kapitel 9 die Erinnerungsfähigkeit, Speicherung von Informationen im Langzeitgedächnis, Kapitel 10 Computerintelligenz (ELIZA-Programm/Weizenbaum).

Was mich am meisten an diesem Buch gestört hat war der Eindruck, daß der Autor mit allen Mitteln versucht hat den Umfang des Buches künstlich aufzublasen. Am Ende von Kapitel 7 gibt es einen Abschnitt mit der Überschrift "Sinn und Unsinn von IQ-Tests" der völlig überflüssig ist.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manchmal langatmig aber sehr empfehlenswert 27. August 2011
Von Andreas Heinbokel VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch muss man sich erarbeiten. Der Autor mag Google nicht. Und er schweift manchmal etwas vom Thema ab. Reden um des Redens willen. Die vielen Ergebnisse aus Untersuchungen und Studien, die aufgeführt werden machen das Buch für mich interressant.
Erzält wird die Geschichte der Menschheit mit Bezug auf Schreiben, Lesen, Denken. Es gibt viele Beispiele, wie sich unser Gehirn und damit unser Denken im Laufe der Zeit geändert hat. Ob die aktuellen Entwicklung gut oder schlecht ist (der Autor hält sie für schlecht) muss jeder selbst entscheiden. Aber man kann auch dagegen "andenken", wenn man will. Sehr aufschlussreiches Buch (wenn auch manchmal etwas langatmig).
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie das Internet unser Gehirn verändert 10. September 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
In einem lesenswerten Buch beschäftigt sich der amerikanische Autor Nicholas Carr mit der Frage, wie sich unser Denken durch die immer ausgedehntere Internetnutzung wandelt. Dabei versteht er Denken" nicht nur metaphorisch, sondern auch ganz konkret: Was verändert sich in unserem Gehirn und seinen Verschaltungen?

Seiner Meinung nach eine ganze Menge: Im Gegensatz zur früheren Lehrmeinung haben aktuelle Studien der Neurowissenschaftler herausgefunden, dass sich unser Gehirn auch noch im Erwachsenenalter neu strukturiert, je nachdem, welche Fähigkeiten und Gewohnheiten trainiert werden. Diese Plastizität ist ein riesiger Vorteil, da wir uns so an die jeweils aktuellen Umweltbedingungen anpassen können - nur so ist Lernen überhaupt möglich. Und die Umweltbedingungen werden durch Medien vorgegeben: In den früheren Jahrhunderten mussten sich die Menschen erst mühsam an die Technik des lautlosen Lesens gewöhnen - heute fliegen wir leichtfertig mit den Augen über den Text, konzentrieren uns auf unsere Lektüre und verstehen alles, ohne es laut auszusprechen. Was für uns selbstverständlich ist, erschien noch vor einigen Jahrhunderten vielen Menschen wie Zauberei: Damals sprach man sich jeden Buchstaben laut aus, um sich mit einiger Anstrengung den Sinn des Geschriebenen zu vergegenwärtigen.

Das Internet ändert wieder unsere Lesegewohnheiten: Statt einem linearen Text gibt es ein Bombardement von Multimedia-Eindrücken, statt Konzentration lassen wir uns ständig von neuen Reizen ablenken, statt auf einer Seite zu bleiben folgen wir den Links zu anderen Websites.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Online-Gehirn-OP
Unser Gehirn verändert sich, wenn wir surfen. Nicht nur emotional, sondern auch physisch-faktisch. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von E. Baeuerle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre!
Dieses Buch hat mir eindrucksvoll und mit sehr vielen spannenden Fakten, Verweisen auf Studien und Exkursen wieder "in Erinnerung gerufen", warum mir mein Gedächtnis und meine... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Studentin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wissenswert und wichtiger denn je!
Ich finde den Titel ungünstig gewählt, aber ansonsten hat mich das Buch gefesselt und ist leicht zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Mel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen die Wirkung unserer Werkzeuge auf uns selbst
Nicolas Carr hat ein Thema aufgegriffen, das zunehmend mehr diskutiert wird. Die Wirkung des Internets auf uns und unsere Art zu denken. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von OldSchoolBoy veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sind wir die Borg ?
Eine Onlinestunde am Tag bewirkt erstaunliche neurologische Prägungen durch physiologisch beobachtbare Veränderungen unserer Gehirnstruktur, und hat damit einen grossen,... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Rene Baron veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen absolut lesenswert für alle, die Neuroplastizität nicht...
Letztlich geht es in dem Buch darum, wie sich das Gehirn des Menschens dem seiner Umwelt anpasst. Bis vor wenigen Jahren war die allgemeine Annahme, dass sich unser Gehirn... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. November 2011 von Rudi Ratlos
4.0 von 5 Sternen Artgerechte Medien?
Carr zeichnet auf der Basis der Neuroplastizität des Gehirns und seiner Reaktion auf die verschiedenen Arten von "Werkzeugen" die historische Entwicklung nach, ehe er vertieft... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2011 von Wolfgang >60
2.0 von 5 Sternen Schwächer als erwartet...
Nun, gut. Der Autor hat ein paar gute Thesen, und er gibt einen schönen historischen Einblick über den Umgang mit jedem neuen Medium angefangen vom Papyrus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2011 von M.C.
5.0 von 5 Sternen Was Carr auf Englisch schrieb und was daraus wohl auf deutsch geworden...
Ich lese aktuell die Englische von Carr's Werk, und kann schon noch vollziehen was die Kommentatoren des deutschen Titels und dessen Inhalt bekritteln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2011 von Oliver
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