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Produktinformation
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Zum Inhalt
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In Kingsmarkham, einer englischen Kleinstadt und gleichzeitig der Heimatort von Inspektor Reginal Wexford soll eine Umgehungsstraße gebau werden. Da die Trasse duch einen Wald führt, sind viele Einwohner gegen den Bau und auch Wexford steht im kritisch gegenüber. Seine Frau Dora engagiert sich sogar gegen das Projekt. IN das beschauliche Städtchen strömen immer mehr Umweltschützer, darunter auch militante Weltverbesserer und "Berufsdemonstranten" (Zitat Wexford).
Als auf den von Demonstranten besetzten Gebiet die Leiche einer jungen Deutschen gefunden wird, müssen sich Wexford und Kollegen auch beruflich mit den Protestlern beschäftigen. Kurze Zeit später überschlagen sich die Ereignissen. Innerhalb von wenigen Stunden verschwinden fünf Menschen spurlos. Es handelt sich um ein junges angehendes Fotomodell, einen heranwachsenden Jungen, ein älteres Ehepaar und Wexfords Ehefrau Dora. Zu den Entführungen bekennt sich eine bis dahin unbekannte Gruppe von Umweltaktivisten namens "Sacred Globe". Sie forden den sofortigen Stop der Bauarbeiten, anderenfalls würden die Geiseln getötet. Der Straßenbau wird tatsächlich vorläufig eingestellt. Daraufhin lassen die Kidnapper Dora Wexford frei. Sie überbringt die Botschaft der Entführer, daß der Bau der Umgehungsstraße endgültig und unwiderruflich eingestellt werden müsse, damit die übrigen Geiseln am Leben bleiben.
Wenig später findet man die Leiche der jungen weiblichen Entführten. Auch wenn bald klar ist, daß es kein Mord war , sondern das das klaustrophobische Mädchen bei einem Fluchtversuch verunglückte, stürzt sich nun landesweit die Presse auf den Fall. Eine nervenaufreibende Suche nach dem Versteck der Geiseln beginnt.
Um potenziellen Lesern, die dieses Buch noch nicht kennen, die Spannung nicht zu verderben, werde ich den weiteren Inhalt der Geschichte hier nicht verraten, nur soviel: Das Ende ist wirklich überraschend.
Die Hauptfigur
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Ruth Rendell schickt Inspektor Wexford schon seit 1964 (!) auf Verbrecherjagt. In dieser langen Zeit hat sich der Charakter naturgemäß weiterentwickelt. Wexford ist mittlerweile ein älterer Herr, der zwei erwachsene Töchter hat und bereits Großvater ist. Er ist ein liberaler Geist, der die Ziele der Umweltschützer gutheißt, deren Methoden jedoch abscheulich findet.
Schreibweise
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Rendell schreibt "typisch englische" Kriminalromane. Neben dem klassischen Whodunit sind ihre Bücher aber durchaus zeitkritisch. Sie befasst sich häufig, ja eigentlich fast immer, mit relativ aktuellen Themen. Diese Themen ziehen sich dann wie ein roter Faden durch den Roman. Ihre Schreibweise würde ich als eher konventionell bezeichnen. Neben dem eigentlichen Kriminalfall wird der Person des Inspektors Wexford und seiner Umgebung und die Beschreibung der täglichen Polizeiarbeit viel Zeit eingeräumt.
Fazit
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"Wer Zwietracht säht" ist bestimmt nicht Rendells bester Roman, dennoch ist er ein Muß für alle Inspektor-Wexford-Fans. Die Story ist nicht immer schlüssig und teilweise sind auch Passagen vorhanden, die gestraffter hätten erzählt werden können. Es handelt sich ansonsten aber um einen handwerklich perfekt inzinierten Krimi, der auf jeden Fall lesenswert ist.
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