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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Recht nett,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wer Wind Saet (Audio CD)
Bei den Spielleuten von Saltatio Mortis hat sich kürzlich einiges getan, was die Besetzung des Ensembles angeht, haben doch Cordoban der Verspielte und Thoron Trommelfeuer ihren Dienst quittiert und die Kapelle damit auf ein Sextett reduziert. Ob sich diese "Gesundschrumpfung" auch klanglich auswirkt?Nun, großartige Veränderungen im Vergleich zum direkten Vorgänger Aus der Asche braucht der Hörer nicht erwarten, das Konzept wurde größtenteils beibehalten. Rockige Songs mit mittelalterlichen Versatzstücken garniert und einer großen Gewichtung auf die textlichen Aussagen, so präsentiert sich die Musik der Barden auch 2009. Natürlich ist es schwer, in diesem doch sehr umkämpften Feld gegen Heroen wie In Extremo, Subway To Sally oder auch Schandmaul zu bestehen, aber Saltatio Mortis schaffen es, ihrem Sound ein gewisses Quäntchen Eigenständigkeit zu verpassen, das verhindert, dass sie in der Menge untergehen. Erfreulicherweise halten sich die Dudel-Passagen, die früher des Öfteren aufgetaucht sind, doch ziemlich zurück, so dass ein recht entspanntes Herangehen an dieses Werk problemlos möglich ist. Die meisten Stücke wirken sehr emotional und können den Hörer mühelos von ihrer Intention überzeugen. Dabei ist es relativ egal, ob die Gruppe gerade einen knackigeren Rocksong spielt oder ein eher nachdenkliches Stück, Songs wie "Letzte Worte" und "Miststück" (wer auch immer damit gemeint ist, hat beim Texter wohl nicht wirklich einen Stein im Brett) fesseln auf ähnliche Art und Weise, obwohl sie vom musikalischen Ansatz her doch sehr verschieden sind. Allerdings ist auch nicht alles Gold, was da glänzt, denn gerade im vorderen Teil der CD leistet sich Band ein paar Durchhänger. So finde ich den Refrain des Openers "Ebenbild" mit seinem glattbügelnden Hintergrundchor schlicht und ergreifend langweilig und auch das zweite Stück "Salome" kann trotz des orientalischen Einschlages und des Gastspiels von Metal-Queen Doro nur teilweise fesseln, da fehlt ein wenig der Zug im Stück. Glücklicherweise steigert sich das Album im Laufe seiner Spieldauer und kann so die Startschwierigkeiten zumindest teilweise wieder vergessen machen. Klanglich gibt es nichts am Tonträger auszusetzen, denn auch nach der Schrumpfkur klingt die Musik der sechs Musikanten nicht dünn und löchrig, sondern voll auf der Höhe der Zeit. Einzig die Stimme von Frontmann Alea kann mich wie schon früher nicht immer überzeugen, manchmal klingt sie doch recht näselnd und insgesamt nicht so voll, wie ich es mir wünschen würde, brauchbar bleibt sein Gesang aber trotzdem. Eine recht nette Angelegenheit, dieser Output. Nach ein paar Startschwierigkeiten kommt er doch recht flott in Fahrt und kann meist als recht gelungen bezeichnet werden. Die paar geäußerten Kritikpunkte verhindern einen Aufstieg in höhere Wertungsregionen, unterhaltsam ist das Ding aber auf alle Fälle. Anspieltipps: "Miststück", "Manus Manum Lavat" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Feinster Folk-Rock!,
Rezension bezieht sich auf: Wer Wind Saet (Audio CD)
Obwohl ich Bands wie Schandmaul, Subway to Sally, Corvus Corax oder In Extremo sehr gerne höre, habe ich "Saltatio Mortis" bis dato nie wirklich wahr genommen. Umso mehr bin ich von ihrem aktuellen Album "Wer Wind saet" überrascht. Die Lieder sind einfach nur GENIAL und spiegeln den für mich typischen Mittelalter-Folk-Rock wunderbar wieder. Saltatio Mortis verwenden in ihren Liedern eine verdammt große Bandbreite von Instrumenten (von denen ich teilweise namentlich noch nie etwas gehört habe). Aber genau diese machen die Musik der Band zu etwas Besonderem und lässt sie unglaublich stimmungsvoll und lebendig rüberkommen. Der Gesang erinnert übrigens teilweise verblüffend auffällig an den der Band "Schandmaul".Anspieltipps: Ebenbild / Letzte Worte / Manus Manum Lavat Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Referenz im Mittelaltersektor,
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Wer Wind Saet (Audio CD)
Obwohl Saltatio Mortis schon seit dem Jahr 2000 das Mittelalter Rock Genre bereichern und ich ein ausgesprochener Freund dieser Musik bin, ist das neue Album Wer Wind saet das Erste Werk der Band welches mir in die Hände fällt.Im Gegensatz zum Genreschwergewicht Subway To Sally, welche sich eigentlich mehr in Richtung harter Rock bewegen, setzt die Band auch noch auf mittelalterliche Instrumente wie Dudelsack, Schalmei und die Drehleier. Der mittelalterlichen Reigen wird von "Ebenbild" eröffnet. "Ebenbild" setzt mit donnerndem Rhythmus eine erste Duftmarke. "Salome" überrascht mit einem Gesangsduett. Zusammen mit Sänger Alea und der Düsseldorferin Doro Pesch wird das Lied vorgetragen. Lange habe ich Doro nicht mehr in solch guter Form gehört. Das Album ist eine runde Sache geworden, und kommt ohne einen einzigen Ausfall aus. Alle Songs sind sehr gelungen, schön arrangiert und die mittelalterlichen Einflüsse von Saltatio Mortis treten mehr als deutlich zu Tage. Die äußerst gelungenen Texte sind das Tüpfelchen auf dem I. Wer sich mit Subway To Sally und deren aktuellen musikalischen Richtung nicht mehr wirklich zurecht findet, und die ewigen Wiederholungen von In Extremo satt hat, der findet in Wer Wind saet neues Futter! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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