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Wer die Nachtigall stört
 
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Wer die Nachtigall stört

Gregory Peck , Mary Badham , Robert Mulligan    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,75 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Gregory Peck, Mary Badham, Philip Alford
  • Regisseur(e): Robert Mulligan
  • Komponist: Elmer Bernstein, Frank Overton
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Niederländisch, Tschechisch, Portugiesisch, Türkisch, Ungarisch, Bulgarisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 2. Dezember 2010
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004D0YB30
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.291 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer die Nachtigall stört wird in Amerika ganz oben auf der Liste der besten hundert Filme aller Zeiten geführt und ist eines der besten familienorientierten Dramen, das jemals produziert wurde. Der Film, der eine wunderschöne und tief bewegende Adaption des Romans von Harper Lee ist, die für diesen Roman den Pulitzer-Preis bekam, ist von so zeitloser Qualität, dass seine in der Vergangenheit angesiedelte Geschichte (Rassismus in der Zeit der Depression des Südens) auch heute noch, mit seiner Verfechtung von Toleranz, Gerechtigkeit und verantwortlicher Elternliebe, Gültigkeit hat. Es ist verführerisch, diesen Film als einen Film mit einer wichtigen Botschaft zu bezeichnen, der von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen verbindlich angesehen werden sollte, aber dieses fesselnde Gerichtsdrama ist alles andere als unverdaulich oder pedantisch.

Als Atticus Finch, Anwalt in einer kleinen Stadt in Alabama und verwitweter Vater zweier Kinder, bietet Gregory Peck eine seiner besten schauspielerischen Leistungen mit seiner leidenschaftlichen Verteidigung eines Schwarzen (Brock Peters), der fälschlicherweise der Vergewaltigung und des Angriffs auf eine weiße Frau angeklagt ist. Während seine Kinder Scout (Mary Badham) und Jem (Philip Alford) die Realitäten von Rassenhass und irrationalen Vorurteilen kennenlernen, lernen sie ebenfalls, ihre Furcht vor dem Unbekannten, personifiziert durch ihren geheimnisvollen, meistens unsichtbaren Nachbarn Boo Radley (Robert Duvall in seinem brillanten, fast wortlosen Filmdebüt), zu überwinden. Dieses beschwörende und hervorragend fotografierte Drama stellt die Quintessenz der Themen von Harper Lees konsequentem Roman heraus. Der Film bietet den Rahmen für das Beste, was an schauspielerischer Leistung jemals in einem Film zusammengekommen ist und eine seltene Qualität von menschenfreundlichem künstlerischem Talent (eingeschlossen Horto n Footes glänzendes Drehbuch und Elmar Bernsteins hervorragende Filmmusik), etwas, was im chaotischen Morast des modernen Kinos fast ganz verloren gegangen ist. --Jeff Shannon

Produktbeschreibungen

Rechtsanwalt Atticus Finch lebt mit seiner Tochter Scout und seinem Sohn Jem in einer Kleinstadt in Alabama. Als im Jahre 1932 der Farbige Tom Robinson angeklagt wird, eine Weiße vergewaltigt zu haben, verwandelt sich der kleine Ort in ein Pulverfass.
Schon bald nachdem Atticus zum Pflichtverteidiger für Tom bestellt worden ist, bekommen auch die Kinder die wachsende Intoleranz zu spüren. Nach Kräften bemüht sich der einfühlsame Vater, ihnen die Vorgänge verständlich zu machen. Doch auch er spürt insgeheim, dass es für den blindwütigen Fanatismus und den tiefsitzenden Rassenhass seiner Mitbürger in Kinderseelen keine vorstellbaren Begriffe geben kann. Dabei stehen Atticus Finch und den Kindern die dramatischsten Stunden erst

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leinwand-Poesie 10. März 2001
Von Volker Hartung HALL OF FAME REZENSENT
Format:DVD
Literatur zu verfilmen ist schwer genug; Poesie auf die Leinwand zu transportieren fast unmöglich. Auch wenn man den zu Grunde liegenden Roman von Harper Lee nicht kennt, spürt man, daß dies hier gelungen ist. Beginnend mit einer fast magischen Titelsequenz wird langsam eine Kleinstadt in den Südstaaten der 30er Jahre vor uns ausgebreitet, eine Welt aus Kindersicht, die uns immer mehr in ihren Bann zieht. Ruhige Schwarz-Weiß-Bilder und die hypnotische Musik von Elmer Bernstein erzeugen eine ungeheuer dichte Atmosphäre. Erstaunlich hierbei die jungen Schauspieler, die absolut natürlich agieren: sie "spielen", wie es ihrer Natur entspricht. Wir spüren den steten Wechsel von Neugier und Furcht, wenn es an die Erkundung des Nachbarhauses mit dem geheimnisumwitterten, monströsen Bewohner geht. Und wir erkennen die Wichtigkeit einer Identifikationsfigur, wie sie der Vater und Rechtsanwalt Atticus Finch darstellt. Gregory Peck ist auf der einen Seite der Fels des Anstandes in der Brandung des Rassenhasses, auf der anderen Seite sind seine Gefühle (Angst um seine Kinder, Wut, Verzweiflung, Hoffnung, Dankbarkeit) stets sichtbar, selbst wenn er sich nicht von ihnen leiten läßt. Er spielt hier nicht nur die Rolle seines Lebens, sondern zeigt für mich eine der besten schauspielerischen Leistungen überhaupt, auch wenn Pauline Kael hämisch kolportiert, er habe den Oscar nur gewonnen, weil er einen tollwütigen Hund erschossen und einen unschuldigen Schwarzen verteidigt habe. Bevor man nun den Vorwurf erhebt, hier würden (wenn auch edle) Klischees erzeugt, muß man sich überlegen, daß es 1962 tatsächlich ungeheuer war, daß ein Schwarzer "Mitleid" mit einer weißen Frau zeigte; daß seine Chance tatsächlich sehr gering war, in einem Gerichtsverfahren Recht zu bekommen, wenn seine Aussage gegen die Aussage weißer Zeugen stand. Der schwer übersetzbare Titel "To Kill A Mockingbird" deutet auf das Dilemma von "Gut" und "Böse", und daß Kinder diese zu unterscheiden lernen müssen. Klischee ist lediglich eine einfältige Einteilung aller Menschen in diese Kategorien. Ist der Lynchmob, gegen den Attichus Finch antritt, nun gut oder böse? Man achte auf die unschuldige und doch so weise Antwort, die seine Tochter Scott gibt! Wem der couragierte Anwalt immer noch zu eindimensional erscheint, der sei nochmals an die idealisierende Kindersicht erinnert. Kunst ist immer Abstraktion von Wirklichkeit - auf die Sichtweise kommt es an! Es gibt wenige Filme, die in ihrer Aussage so zeitlos und ihrer emotionalen Wirkung so tiefgehend sind.

Die DVD-Ausgabe dieses Klassikers ist grandios. Das Schwarz-Weiß-Bild ist (gemessen am Alter des Films) makellos, der originale Mono-Ton fast rauschfrei, die Dialoge akustisch gut verständlich. Wer Schwierigkeiten hat, den (gemäßigten) Südstaaten-Dialekt zu verstehen, kann englische Untertitel zublenden. Die Mühe lohnt sich allemal; über die Synchronfassung kann ich daher keine Angaben machen. Vorbildlich die ausführlichen Zusatzinformationen über die Beteiligten, die hier nicht nur Alibi-Funktion haben. Dazu kommt eine 90minütige (!) Dokumentation von 1998 (mit Interviews fast aller Beteiligter), die weder als Werbefilmchen noch als Heldenverehrung daherkommt, sondern ein eigenständiger Versuch ist, beiden Meisterwerken (Buch und Film) in Voraussetzung, Bedeutung und Wirkung künstlerisch näherzukommen. Merkwürdigerweise meint Columbia, es nicht nötig zu haben, Sonderausstattungen ihrer Scheiben auf der Verpackung zu vermerken - um so freudiger manchmal die Überraschung...

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53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Film aus dem Jahre 1962 ist sehr gut und kann uneingeschränkt empfohlen werden. Leider wurde er technisch lieblos auf DVD umgesetzt. Das Bild ist auf einem Fernseher wohl noch gut anzusehen. Auf der Leinwand zeigt sich aber die mangelnde Schärfe deutlich. Da gibt's andere Filme aus dieser Zeit, die über ein hervorragendes Bild verfügen. Außerdem wurde das Bild nicht besonders aufbereitet oder restauriert. So blitzen u.a. immer wieder diese schwarzen Flecken auf, die als Signal für den Filmvorführer dienen (vgl. auch "Die neuen Pforten"). Außerdem ist das Bild nicht anarmorph codiert, man hat also kein echtes 16:9-Format, obwohl dies auf der Verpackung versprochen wird. Dort steht auch als Zeitangabe: 93 Min. Der Film dauert aber eine halbe Stunde länger! Auf der eigentlichen DVD wird dann die richtige Zeit angegeben. Daneben wird dort auch angegeben, es handele sich um einen Farbfilm, was natürlich falsch ist. All dies dies zeugt von der Lieblosigkeit der Umsetzung. Aber solche Schönheitsfehler könnte man ja noch verschmerzen, würde die Bild- und Tonqualität stimmen. Sehr störend ist beim deutschen Ton, dass während der Gerichtsverhandlung leise im Hintergrund völlig fremde, gar nicht zum Film gehörende Musik zu hören ist. Dies lenkt gerade in dieser eigentlich sehr intensiven Szene sehr ab. Testet man die anderen Sprachen, stellt man fest, dass dort alles o.k. ist. Sehr schade, dass dieser Klassiker durch die schlechte Technik derart beeinträchtigt wird. Eigentlich gilt: Film = 5 Sterne / DVD-Umsetzung = max. 2 Sterne!
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ganz großes Kino! 7. März 2003
Von robotgeorgie #1 HALL OF FAME REZENSENT
Format:DVD
Dieser Film, basierend auf dem mit dem begehrten Purlitzerpreis ausgezeichnetem Roman von Harper Lee - in den USA ist "Wer die Nachtigall stört" bis heute eines der bestverkauften Bücher aller Zeiten überhaupt - mit Gregory Peck in der Hauptrolle (der wohl eindrucksvollsten seiner Karriere) als engagierter Vater und couragierter Anwalt zählt zu den ganz großen Meisterwerken der Filmgeschichte Hollywoods: In der rennomierten IMDB (International Movie Data Base) findet sich "To Kill A Mockingbird" an der Spitze neben anderen zeitlosen Klassikern wie "Die 12 Geschworenen" oder "Sunset Boulevard". Lange vor "Die Jury" von John Grisham (und der gleichnamigen Verfilmung von Joel Schumacher, mit Sandra Bullock) lieferte dieser Film ein grandioses Plädoyer die Toleranz, ein eindrucksvolles Monument für Zivilcourage.

"Wer die Nachtigall stört", angesiedelt im Amerika der 30er Jahre, ist ein Film über ein zentrales, bis heute existierendes Thema der amerikanischen Gesellschaft, des amerikanischen Staates: Rassenhaß, dem Haß auf Farbige. Nachdem der Farbige Tom Robinson der Vergewaltigung einer eißen angeklagt wird, verwandelt sich die bis dazu friedliche und stille Ortschaft in ein Pulverfaß: Blindwütiger Fanatismus, blinder Rassenhaß beginnen die Gemeinde zu zerstören... .

Der sehr stimmige und spannende Film erhielt 1962 sieben Oscar-Nominierungen in den wichtigsten Kategorien (Film, Regie, Drehbuch, Kamera, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin, Ausstattung) - zwar war man chancenlos gegen den Monumentalfilm "Lawrence of Arabien" (gegen den sich auch "Der längste Tag" und "Meuterei auf der Bounty" geschlagen geben mußten - ein sehr produktives Jahr für Hollywood mit großen Filmen), dennoch wurde "Wer die Nachtigall stört" für bestes Drehbuch und beste Ausstattung sowie Gregory Peck als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Den stimmigen Score zu diesem Film lieferte der begabte Komponist Elmar Bernstein, Produzent war der spätere Regiesseur Alan Pakula. Wunderbar wird die Atmosphäre der Handlungsschauplätze vermittelt, exzellent sind die schauspielerischen Leistungen.

Darüber, und über viele andere Facetten des Films berichtet das äußerst umfangreiche (über 90 Minuten) - und kurioserweise nicht am Cover vermerkte - "Making Of" dieses wunderbaren Films. Das Bild wurde, speziell für die DVD, aus einem neu angefertigten Original-Kameranegativ abgetastet und bietet - angesichts des Alters des Films - einen hervorragenden Kontrastumfang und eine unglaubliche Plastizität. Ton gibts zwar nur in Mono, dafür in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch.
Insgesamt ein cineastisches Meisterwerk, welches Bestandteil jeder anspruchsvollen DVD-Sammlung sein sollte.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Einer der besten Filme der Filmgeschichte
Produkt: DVD (1)
Deutscher Titel: Wer die Nachtigall stört. Originaltitel: To Kill a Mockingbird
Produktionsland: USA. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Mladen Kosar veröffentlicht
Überzeugende Literaturverfilmung!
Das Buch habe ich natürlich auch gelesen. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass es viel ausführlicher als der Film ist. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Byung-uk Lee veröffentlicht
50 Jahre Nachtigall
Es ist Frühling 2012 und die Nachtigall singt wieder! Das ist der ideale Zeitpunkt, das 50-jährige Bestehen des Nachtigall-Dramas von 1962 zu feiern. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Hugo Humpelbein veröffentlicht
Leider nur Englisch
Ich kann den Film nicht wirklich besprechen, weil die bestellte deutsche Version leider nur die englische Version war, obwohl das Cover in deutscher Sprache war. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ursula Pitz veröffentlicht
immer noch sehenswert
Vor einigen Jahren habe ich auf Empfehlung den Roman gelesen und fand die Aussage sehr wichtig. Recht und Gerechtigkeit scheinen ja immer wieder in Gefahr zu kommen in unserer... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von G. Backhaus veröffentlicht
Großartig und herausragend
Dies ist zweifellos einer der besten Filme, der je gedreht wurden mit einem der besten Schauspieler, den es je gab. Großartig und herausragend im wahrsten Sinne des Wortes. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Martina31 veröffentlicht
Schöner Klassiker
Ein wirklich gelungener Film, von dem man auch nicht enttäuscht wird, wenn man das Buch bereits kennt. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von ohne Namen veröffentlicht
Ein unvergesslicher Sommer
Gregory Peck hat diesen Film stets als seinen liebsten bezeichnet, was sicherlich nicht zuletzt an der durch und durch sympathischen Gestalt des dargestellten Rechtsanwalts Atticus... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2010 von Martin Ostermann
sollte pflichtlektüre in der schule werden
tolle story, sehr zeitlos und auch auf heutige zeiten übertragbar. diese lektüre sollet in der schule gelesen werden, dann gäbe es vielleicht weniger holzköpfe... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 von Kiron
Buch sollte man gelesen haben
Es ist zum endgültigen Verständnis des Filmes unabdingbar das man das Buch gelesen hat, sonst kommen diverse Szenen nicht wirklich deutlich zum Betrachter hinüber... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2009 von Ina Handke
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