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Wer Beatet Mehr?
 
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Wer Beatet Mehr?

Beatplanet Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Stern

"Das Bernsteinzimmer der Beatbewegung" ... nennt ein ominöser Musikwissenschaftler namens Burkhard Brosche den unglaublichen popmusikalischen Fund, der jetzt auf CD erscheint: das Vermächtnis der ebenso ominösen DDR-Band Beatplanet. Angeblich brachte sie 1964 den wegweisenden Song "Komm zu mir" heraus, der die Beatles zu "Taxman" anspornte. Brosche und Beatles-Bezug sind allerdings frei erfunden. Tatsächlich ist Beatplanet eine junge Berliner Band, die auf ihrem Album "Wer beatet mehr? - Musik für junge Leute" virtuos mit dem Stil der Sechziger spielt. Sehr amüsant! -- Tobias Schmitz

scorebaby.com, Spring 2006

Beatplanet is a German septet with a retro beat sound that takes the listener back to the Star Club of Hamburg circa early '60s where the Beatles made their first big splash. Wer Beatet Mehr? bears a German subtitle that identifies this platter as "music for young people" — a kitschy conceit in keeping with the band's thoroughly throwback sound.

Sung entirely in German, the album's 13 songs are bursting with energy and optimism. The musicianship and production is spot on, with layered vocals accompanied by guitars, bass, electric piano and occasional cello and brass.

INTRO, Ausgabe Nr. 138

Schnafte! Post aus Ost-Berlin 1964! Entweder ist Wer Beatet Mehr? der bestarrangierteste und detailverliebteste Fake des Jahrzehnts oder tatsächlich ein verloren gegangener Beatklassiker aus dem DDR-Giftschrank, wie das Booklet glauben machen will. Hier stimmt einfach alles vom Cover, das in Farbe und Typo das Manfred-Krug-Debüt - Das War Nur Ein Moment - (1971) nachbaut, über die Songs, die wie eingedeutschte Beatles-Stücke oder alte DDR-Hits der Amiga-Stars Theo Schuhmann Combo, Thomas Natschinski Gruppe, Rote Gitarren oder eben Manfred Krug klingen, bis zur perfekten 60er-Jahre-Produktion mit Wurlitzer, Mädchen-Chören, Duetten, Bläsern, blubberndem Bass, Handclaps und Stereospielereien. ...Heißer Sommer! Yeah Yeah Yeah!

STERN 04.05.2006

"Das Bersteinzimmer der Beatbewegung"

WOM Journal, Mai 2006

..."Mit Titeln wie "Das ist die Liebe der Kosmonauten" oder "Schnafte" gehört Beatplanet eigentlich nach Athen geschickt, um den Eurovision Song Contest gehörig aufzurollen."...

TV Spielfilm, Ausgabe 10/06

..."Die Texte sind lustig, nicht albern, die Melodien schlagerhaft, aber nicht doof. Im richtigen Kreis wird´s ´ne dufte Party!"

soundmag.de, 05.05.2006

..."Echt schnafte und vielleicht der beste Nostalgie-Fake seit Dick Brave?!"

Kurzbeschreibung

Die Beatsensation aus Ost-Berlin!

Die Gruppe "Beatplanet" präsentiert auf ihrem Debutalbum "Wer beatet mehr?" zwölf sensationelle Ohrwürmer. Sie scheuen bei ihren Titeln weder vor heiklen Themen zurück ("Die Liebe der Kosmonauten", "Nachtschicht"), sparen nicht mit Sozialkritik ("Laika - Ein Leben für den Fortschritt") und bieten sogar praktische Lebenshilfe ("Diese Liebe ist nicht gut für Dich", "Männer sind zum Lieben da") und bleiben dabei trotzdem immer tanzbar.

Kenner der Beatszene stellen bereits Vergleiche mit den Beatles und dem Sound des "Star Clubs" an, aber auch Freunde der DDR-Legenden Theo Schumann, Gerd Natschinski und Manfred Krug können aufatmen - Es gibt endlich würdige Erben ihrer Musik - und überhaupt - Vor dem Beat ist jeder gleich!

Inklusive des Hits "Komm´ zu mir"!

Biographie der Mitwirkenden

Zum Erwerb dieser Langspielplatte müssen wir Ihnen von ganzem Herzen gratulieren. Schließlich handelt es sich hierbei um das „Bernsteinzimmer der Beatbewegung“ – so lauten die einleitenden Worte von Burkhard Brosche, anlässlich der Veröffentlichung dieser einmaligen Aufnahme. Brosche ist seines Zeichens Musikwissenschaftler, Publizist, sowie bekannter Bohèmien und ausgewiesener DDR-Beatexperte.

Nun, so fährt Brosche fort, gelang es das legendäre Album „Wer beatet mehr?“, der Berliner Band Beatplanet zu rekonstruieren und digital zu remastern. Nachdem die Single „Komm zu mir“ bereits im Sommer 1964 als ostdeutsche Antwort auf die Beatlemania veröffentlicht wurde, und diese vor allem bei der jungen Bevölkerung großen Zuspruch fand, sollte das Album Mitte des Jahres ´65 folgen. Jedoch die Platte geriet so progressiv, daß die bereits fertig gepresste LP kurz vor der Veröffentlichung im staatlichen Giftschrank landete.

Auch heute, mehr als 40 Jahre später, kann man Aufregung, die diese Langspielplatte aufgrund ihrer direkten Sprache und der mitreißenden Eleganz und Detailverliebtheit der Instrumentierung damals hervorgerufen hat, noch nachvollziehen. So kommt der Titel „Sie ist kein leichtes Mädchen“, mit seinem visionären Arrangement und dem ungewöhnlichen Mittelteil, wie ein Vorbote des Funk und Rap daher, und in „Laika- Ein Leben für den Fortschritt“ beschäftigt sich Beatplanet sogar mit dem heißen Thema Tierversuche im Weltall. Noch nie war Gesellschaftskritik so tanzbar!

Das erstaunlichste war für uns von Brigade Mondaine allerdings die Tatsache, dass die sieben sympathischen Musiker vom Prenzlauer Berg, im Gegensatz zu ihrem musikalisch verwandten Manfred Krug, seither um keinen Tag gealtert scheinen. Immer noch kommen sie wöchentlich im Szenetreff „Zu Dir oder zu mir“ zusammen. Ja, sogar neue Aufnahmen entstehen in schöner Regelmäßigkeit – Erstes Ergebnis: Die Rammstein Coverversion „Heirate mich“. Auf diesem Album als „hidden bonus track“ vertreten.

Und da die fröhliche Truppe um, Sven Rathke, Martin Gottschild und Jan Kertscher nicht nur aussieht wie Mitte Zwanzig, sondern noch genauso agil und lebensfroh wirkt, stellen sie ihr Album bundesweit mit einer großen Konzert-Tournee selbst vor.

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