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Wer hat Angst vorm bösen Wolf
 
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Wer hat Angst vorm bösen Wolf [Taschenbuch]

Torsten Jäger
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 96 Seiten
  • Verlag: Noricum; Auflage: 1 (4. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3980958019
  • ISBN-13: 978-3980958011
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.982.743 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Torsten Jäger
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Kurzbeschreibung

Angst- und Panikattacken? Es war einmal ein kleiner Junge, der traute sich nicht mehr alleine in den großen dunklen Lebenswald. Zu viel Leid hatte er erfahren müssen, zu viele wilde Tiere hatten ihn verfolgt, gebissen, zur Verzweiflung gebracht. Darum schloss er sich in seine eigenen vier Wände ein - nach dem Motto "My home is my castle". Doch während er sich selbst in Sicherheit glaubte und sich eben auch in die vermeintlich sicheren "vier Wände" zurückzog, braute sich in ihm etwas zusammen. Die Erinnerungen an den großen dunklen Wald mit all seinen schauderhaften Gestalten hatte er hinter eine dicke Mauer verbannt, in der Hoffnung, dass diese ewig halten würde. Diese Hoffnung war jedoch utopisch! Das Bauwerk wurde im Laufe der Jahre porös – kein Wunder, hatte er es doch auf dem morastigen, instabilen Boden des großen Lebenswaldes errichtet. Voll Hochachtung hatte er versucht, das Monument zu umgehen und einen anderen Weg einzuschlagen, der ihn nicht in die Nähe dieses Gebildes führte. Doch dies das war letztlich nicht möglich! Um leben zu können, musste er die Mauer überwinden oder umgehen – stand sie einem erfüllten Leben doch direkt im Wege. Eines Tages nun versuchte der kleine Junge sie zu erklimmen und genau an diesem Frühlingstag brach sie unter lautem Getöse zusammen. Die Geister der bösen Raubtiere aus der Vergangenheit strömten hinaus und spukten durch den Lebenswald, hatten sich allesamt in der Seele des Jungen eingenistet und plagten ihn aufs Neue umso heftiger. Dieses Mal konnte er ihnen nicht entfliehen, wie es bei den echten Raubtieren durch ein Ausweichen zumindest sporadisch möglich gewesen war. Sie waren in ihm und um ihn, über und neben ihm. Bei jeder Tätigkeit, an jedem Tag, geisterten sie umher und erfüllten selbst den winzigen Flecken Erde, den der kleine Junge für sich beansprucht hatte, mit Furcht und Grauen. Selbst in seiner kleinen „Burg“, den eigenen vier Wänden, fühlte er sich nun nicht mehr sicher. Nach über 3 Jahren hatte er es also nicht mehr mit Gestalten aus Fleisch und Blut, sondern mit Geistern der Vergangenheit zu tun, die er nie rief, die ihn nun aber nicht mehr in Ruhe ließen. Denen er nicht entfliehen konnte und gegen jene auch kein anderer Mensch etwas auszurichten vermochte. Was sollte er nun tun? Den Kopf in den Sand stecken? Die Flinte ins Korn werfen? Selbst das war nicht möglich, denn die Geister waren überall, verfolgten ihn sogar bis in den „Sand“ und ins „Korn“, ließen seinen Körper erbeben, die Hände und Füße zu Eisblöcken erkalten, umnebelten seinen Verstand, hinderten ihn am Atmen und erfüllten ihn mit Schwindelattacken. Wer steckte dann schon gerne seinen Kopf in eine Masse, in der eben jene Geister herumschwebten, wer wagte sich, ins Korn die Flinte zu werfen, wenn dort böse Dämonenwesen ihr Unwesen trieben? Zudem wusste der Junge auch, dass er auf Dauer nur Ruhe finden konnte, wenn er es schaffen würde, die Geister aus seiner Welt zu vertreiben. Also blieb ihm nur eines. Er musste die Fähigkeit erlernen, die ein Geisterjäger inne hatte, die Gespenster vertreiben, sich den Weg in den großen dunklen Wald freikämpfen. Nur ganz langsam traute er sich – nachdem er gelernt hatte, die Gruselgestalten zu erkennen und sich ihnen zu stellen – in die bedrohlichen Gefilde, stieg hinweg über die Ruine der eingestürzten Mauer. Er kämpfte sich mit aller Kraft durch den Wald, in dem ihn allerlei Hürden erwarteten. Geisterschlangen mit dem lähmenden Gift des Zweifels, Geisterwölfe mit dem ängstigenden und zerstörerischen Gebiss eines Raubtieres. Und Geisterfüchse, die geschickt versuchten, den Jungen in die Irre zu führen - sei es in einen Irrgarten, oder aber direkt in die Sümpfe der Depression. Doch der Junge folgte den Brotkrumen und fand seinen Weg auf die Lichtung des großen Lebenswaldes. Und wie, fragen Sie sich? Den Weg aus Mobbing-Attacken in der Schule, Angstattacken in der Zeit danach und einer Panikstörung, die an einem milden Frühlingstag ihren Höhepunkt fand, finden Sie in diesem Buch. Folgen Sie dem Autor in den großen dunklen Lebenswald.

Der Autor über sein Buch

Ich möchte mit meinem Buch sowohl Betroffenen helfen, als auch Angehörigen oder Freunden von so genannten Phobikern Informationen bieten, damit sie ihre Lieben besser vestehen und mit ihnen angemessen umgehen können. Außerdem beabsichtige ich mit meinem Buch auf ein Problem hinzuweisen, das gerne totgeschwiegen wird. Doch es gibt sehr viele Menschen, die unter Ängsten leiden - oft auch unter Attacken. Aber entweder verschließen sie die Augen davor, oder sie trauen sich nicht, ihr Problem anzusprechen. Denn wer heute nicht funktioniert, der hat in der Gesellschaft weitgehend verloren. Auch eine Art von Diskriminierung, auf die ich mit meinen Zeilen aufmerksam machen möchte.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannender Erfahrungsbericht, 25. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Wer hat Angst vorm bösen Wolf (Taschenbuch)
Der Autor schildert hier sehr eindringlich seine schlechten Erfahrungen mit den Klassenkameraden in der Schulzeit und die daraus resultierenden pychischen Veränderungen. Scheint der Weg zunächst ausichtslos so zeigt er jedoch Möglickeiten auf auch in aussichtslosen Situationen sein Leben wieder Schritt für Schritt in den Griff zu kriegen.
Ein sehr gut geschriebenes und spannendes Buch, läßt einen so manches Mal an seine eigene Schulzeit zurückdenken.
Der Mut des Autor gibt Hoffnung für andere Betroffene.
Auf jeden Fall lesenswert
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wer hat Angst vorm bösen Wolf, 11. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Wer hat Angst vorm bösen Wolf (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch mit sehr großen Interesse gelesen und konnte mich richtig hineinversetzen. Es ist so geschrieben, dass Betroffene sich mit Sicherheit selber wiederfinden können und macht Betroffenen großen Mut.

Während des Lesens habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, ob andere Menschen, die es gut meinen, einem Betroffenen in dieser Situation wirklich hätten helfen können. Der Autor zeigt ganz klare Wege auf, wie man aus einer solchen Situation herauskommen kann. Ohne zu viel über den Inhalt verraten zu wollen, mir hat der Weg aus der Angst, den der Autor beschreibt, enorm imponiert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Super Einstieg in die Autorenwelt!, 18. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Wer hat Angst vorm bösen Wolf (Taschenbuch)
Habe das Buch von Torsten Jäger gerade so verschlungen! Es ist verdammt gut geschrieben und für ein Nachwuchsautor sehr beachtlich.
Es sei jedem ans Herz gelegt der Schwierigkeiten in seiner Schulzeit mit Kameraden hatte.Es beshreibt sehr den Umgang mit der Angst und wie man damit umgeht! Auch die Leute die gerne Schwächere als Opfer sehen sollten mal das Buch zur Hand nehmen (Wenn sie lesen können!)
Aber auch alle anderen sollten es gelesen haben. Ein tolles Buch das sehr zu empfehlen ist!

(Sollte die Bestellung über AMAZON etwas umständlich sein kann mann das Buch auch direkt beim NORICUM Verag bestellen!!)

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