Das ist die Erkenntnis, die ich aus dem Buch gewinnen durfte. Wir alle sind hier, um Erfahrungen zu machen. Schmerzvolle Erfahrungen in der Kindheit konnten wir nicht richtig verarbeiten und haben uns deshalb einen Schutzmantel angezogen, der da heißt: Ich bin schuld und war böse oder so ähnlich. Das haben wir heute als Erwachsene natürlich vergessen oder verdrängt. Aber in unserem Unterbewussten arbeitet es weiter und gibt uns immer wieder neuen Anlass für diesen Glaubenssatz des Schuldigseins.
Die vielen Beispiele im Buch zeigen, wie facettenreich solche Schuldübernahmen in der Kindheit sein können. Die eigene Geschichte des Autors macht das ganze Buch authentisch. Mit der Offenheit, dem Zulassen der vielen unterschiedlichen Sichtweisen, den Einbezug der Quantenphysik, Erkenntnissen der Hirnforschung usw. wird der Leser motiviert auf sein Leben zu schauen und zu erkennen, was nicht passt. Der Aha-Effekt kam auch bei mir. So war ich in der Schule stets die Beste bzw. wollte ich auch sein, um Anerkennung und sicher auch Entgegenkommen und Liebe im Elternhaus zu erfahren. Meine mir auferlegte Schuld, wodurch auch immer, wollte ich damit kompensieren. Heute sagt mein Chef zu mir: Du sollst kein Vorbild sein, sondern die Dinge nur richtig machen. Was für eine Last fällt von mir ab! Besonders gut fand ich die Themen Schulden haben - sich schuldig fühlen und Mobbing. Diese Erkenntnisse sind mit Sicherheit hilfreich für viele. Ich habe gleich begonnen meine MindMap zu erstellen, vor allem unter Druck fielen mir viele Dinge ein. Wenn ich diese Dinge jetzt ansehe, denke ich: OK. - Warum eigentlich der ganze Stress?
Dieses Buch ist eine Einladung für wesentliche Dinge im Leben die Augen zu öffnen und zu erkennen: Wir sind alle hier um zu erfahren, dass es weder Schuld noch Trennung gibt und um eins zu werden.