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Wenn sich die Türen des Guten öffnen: Erfahrungen deutscher Sufis Taschenbuch – Oktober 2004


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Taschenbuch, Oktober 2004
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 223 Seiten
  • Verlag: Edition Avicenna; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3980938433
  • ISBN-13: 978-3980938433
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.255.398 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marc Flade am 7. März 2005
P>Als er spät in der Nacht ankommt und zaghaft klopft, öffnet niemand. Er beschließt, bis zum Morgen vor der Tür zu warten, doch ein junger sudanesischer Polizist ermahnt ihn, es gebe ein Sprichwort: „Wenn du in der Nacht zu deinem Freund kommst und findest ihn schlafend, dann sollst du ihn wecken." Als er daraufhin kräftiger klopft, öffnet sich die Tür. „Ahlan", „Du bist zu Hause angekommen", sagt die Frau. Alle Schlafenden im Haus werden geweckt, begrüßen ihn und trinken Tee mit ihm.
Er, ein deutscher Lehrer, der einem Sufiorden beigetreten ist, - nicht ohne viele Fragen, Zweifel und Unsicherheiten; vor allem will er wissen, ob er Sufi werden und Christ bleiben kann. Nun ist er nach Khartoum im Sudan gereist, um seinen Scheich kennen zu lernen und lernt als erstes durch dessen Mutter, dass „zu Hause sein" bedeutet, jederzeit willkommen zu sein.
Dies ist nur eine der vielen Erinnerungen aus einer langen Reise auf dem Sufiweg, auf dem sich immer wieder die Türen des Guten geöffnet haben und die Liebe herein- und herausströmte. Der Autor, der bald darauf Muslim wurde, erzählt rückblickend nicht nur eigene Erlebnisse, sondern auch solche von anderen aus der Gemeinschaft, die sie ihm anvertraut haben für dieses Buch.
Selten habe ich erlebt, dass sich beim Lesen eines Buches auf so unkomplizierte Weise soviel Ruhe und Entspanntheit einstellte und zugleich Freude darüber, die Schönheit der Dinge und der inneren Welten auch im Kleinen und Alltäglichen zu sehen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. April 2005
Der Islam ist radikal, rückwärtsgewandt und steht für Terror, Fundamentalismus und Unterdrückung der Frau. So sehen es - gemäß einer Studie des Allensbach-Institiuts vom September 2004 - die Deutschen.
Einen anderen Islam beschreibt der Münsteraner Autor Franz Langenkamp in seinem Buch „Wenn sich die Türen des Guten öffnen - Erfahrungen deutscher Sufis", das in der Edition Avicenna erschienen ist. Sufismus, so lernen wir von Langenkamp, ist die mystische Richtung des Islam. Die Anhänger dieser Strömung des Islam streben an, die Nähe Gottes schon im diesseitigen Leben zu erreichen. Dieses versuchen sie durch kontinuierliches Gottesgedenken und die Verfeinerung des eigenen Charakters zu erreichen. Statt Aggression und religiöser Intoleranz predigen die Anhänger des Sufismus die Liebe und den Respekt allen Menschen gegenüber.
In einer klaren und unprätentiösen Sprache beschreibt der Autor seine Erfahrungen in der Sufigemeinschaft „Tariqa Burhaniya", der er seit 1983 angehört. Die eigenen Erlebnisse des Autors werden ergänzt durch Berichte anderer deutscher Mitglieder der Glaubensgemeinschaft. Der Leser erfährt sowohl wundersame Begebenheiten als auch Details über die tägliche Glaubenspraxis der Muslime. Verwundert nimmt man zur Kenntnis, dass der Islam nach Auffassung der Sufis keine strenge Religion ist und dass der islamische Glauben und ein bürgerliches Leben innerhalb der deutschen Gesellschaft sich nicht ausschließen.
Dieses Buch möchte man den 94% der Deutschen ans Herz legen, die - laut Allenbach-Studie - den Islam nicht sympathisch finden. Es würden wohl einige Leser zu der Erkenntnis gelangen, dass der Islam nicht mit Fundamentalismus gleichgesetzt werden kann, wie einige unserer Medien uns Glauben machen wollen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. März 2005
Der Münsteraner Autor Franz Langenkamp beschreibt eigene Erfahrungen in der Sufigemeinschaft.Die einfache klare Sprache mit dem Verzicht auf jegliches Pathos vermittelt einen lebendigen
Eindruck der friedlichen Seite des Islam.
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Von Aiman Ragab am 7. Juni 2013
Verifizierter Kauf
das Buch ist unglaublich..
sehr schönen Geschichten, sehr gute Beschreibung der Sufiwelt und dieser Orden...

kann ich nur weiter empfehlen, und wenn Sie Interesse an Sufismus haben, ist dieses Buch hier ein Muss für Sie.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Neumann am 11. März 2005
Verifizierter Kauf
Bei der Lektüre dieses Buches stellt sich die leise Ahnung und Hoffung ein, dass es doch noch so etwas wie Spuren des Göttlichen in dieser Welt gibt und dass diese sogar auffindbar sind. Aufmunternd für jeden, der diese Hoffnung schon verloren hatte.
Ausserdem empfehlenswert für jeden, der sich für die Frage interessiert, wie es vor dem Hintergund unseres eigenen kulturellen westlichen Horizontes möglich ist, einen klassischen Sufiweg zu gehen.
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