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Wenn ohne Joint nichts läuft: Was man über Cannabis wissen muss
 
 
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Wenn ohne Joint nichts läuft: Was man über Cannabis wissen muss [Taschenbuch]

Lisa Lindberg
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Spiegel Online, 08.11.2004

Ein Ratgeber für Eltern. Eine Mutter beschreibt den starken Cannbis-Konsum ihrer Tochter und den gemeinsamen Leidensweg. Kenntnisreich und unaufgeregt gibt das Buch wichtige Tipps zum Umgang mit Cannabis und anderen Drogen.

Deutsches Ärzteblatt, 04.07.2003

Wenn eine betroffene Mutter für betroffene Eltern schreibt, dann wird Information leicht von Gefühlspathos erdrückt und Allgemeingültiges vom Einzelschicksal überdeckt. Nicht so bei diesem gut recherchierten, spannenden Sachbuch. [...] Sehr fundiert, aber auch für den Laien gut verständlich werden Mechanismen der Suchtentstehung, Wirkungsweise von Tetrahydrocannabinol, Szenesprache und -gebräuche, aber auch Symptome von Missbrauch und Abhängigkeit von Cannabis vermittelt. [...] Für hilflose Eltern ist dieses Buch dringend zu empfehlen. Es ist ebenso ein Gewinn für alle, die medizinisch, pädagogisch oder psychosozial insbesondere mit Jugendlichen arbeiten.

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69 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Bereits im Ansatz problematisch, 2. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wenn ohne Joint nichts läuft: Was man über Cannabis wissen muss (Taschenbuch)
...nämlich, was die einleitenden Teile betrifft: hier reiht sich eine Ungenauigkeit, Übertreibung und Falschaussage an die andere. Ganz groß in diesem Zusammenhang: einige Sätze zur Herkunft des hier verkauften Cannabis, in denen fast in jedem Wort ein solcher Fehler vorkommt: erst kommt der Großteil des Haschischs aus der Türkei, Libanon uind Marokko (Tatsache ist, dass der mit Abstand größte Teil aus Marokko kommt, aus den beiden andern Ländern quasi gar nichts mehr), dann kommt auf einmal 70% des "Cannabis" (nicht spezifiziert) aus den Niederlanden, wo es in Gewächshäusern angebaut wird und auch noch genmanipuliert ist (beides sind Falschaussagen bzw. Mythen, außerdem wird das meiste, zumeist in geschlossenen Räumen unter Lampen angebaute, Marihuana nicht mehr importiert, sondern einfach hierzulande angebaut). In diesem Stil gehts dann weiter...
Natürlich ist es Mist, wenn ein/e Jugendliche/r mit 14 anfängt zu kiffen und gleich intensive Konsummuster entwickelt. Aber mit Polarisierung, Panikmache und Falschaussagen kann man nicht wirklich was erreichen.
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Rachefeldzug einer verzweifelten Mutter, 1. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Wenn ohne Joint nichts läuft: Was man über Cannabis wissen muss (Taschenbuch)
Lisa Lindberg, ihres Zeichens Autorin mehrerer "Fach"-Bücher über Cannabis-Konsum und Mutter einer ehemaligen Betroffenen, versucht in dem hier vorliegendem Werk mit einer pseudo-Objektivität Eltern einen Ratgeber zum Thema Cannabis zur Verfügung zu stellen. Polemisch, undifferenziert und tendenziös wird der Cannabis-Konsum diffamiert und vom Beispiel ihrer Tochter (und deren zugegebenermaßen problematischem Konsum-Muster) verallgemeinert. Diese Pauschalisierung und die damit verbundene Dämonisierung von Cannabis kann dem Anspruch eines Ratgebers nicht gerecht werden. Denn gerade bei Cannabis gilt es, zwischen verschiedenen Konsum-Mustern zu differenzieren, denn das Leben ist nicht schwarz-weiß, lässt sich nicht einfach nur in gut-böse einteilen. Diese Differenzierung gelingt der Autorin leider überhaupt nicht, bzw. wird bewusst aus polemischen Gründen ignoriert. Dies ist umso trauriger, als Frau Lindberg zu ihrer Argumentation unfundierte Daten und Trivial-Mythen bis hin zu puren Falschaussagen zu Rate zieht.

Lisa Lindberg wird also ihrer persönlichen Intention - einer Hasstirade und Hetze gegen Cannabis - gerecht, scheitert aber an den Ansprüchen eines objektiven Ratgebers. 1 Stern - nicht empfehlenswert!
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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Wenn ohne Joint nichts läuft., 3. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wenn ohne Joint nichts läuft: Was man über Cannabis wissen muss (Taschenbuch)
Das Buch ist nur in "ICHFORM" geschrieben. Ich habe meine Tochter von den Drogen weggebracht. Das schafft keine Mutter, die Tochter hatte selbst entschieden von den Drogen loszukommen. Es war nicht der Verdienst der Mutter, sondern der eigene Entschluß der Tochter. Ich spreche hier aus eigenen Erfahrungen, denn nur der Süchtige kann es selbst wollen, Eltern können nur ganz im Hintergrund Hilfestellungen geben.
Auch gefällt mir der Wechsel zwischen Information und der eigenen Geschichte nicht. Mir ist Frau Lindberg bekannt.
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