Ich habe beim Lesen sehr gelacht und kann daher die negativen Einträge hier überhaupt nicht nachvollziehen. Das Buch ist eine zum Teil sehr böse Satire, vielleicht mag das einfach nicht jeder. Es besteht neben einigen Gag-Elementen wie Psychotests vor allem aus acht Erzählungen, in denen die wichtigsten Probleme von Autofahrern auf die Schippe genommen werden. Das Muster ist immer das selbe: Der "Held" Grützner, ein tollpatschiger Vertreter, gerät irgendwie in Schwerigkeiten, die sich im Verlauf der Handlung immer mehr ausweiten, bis es zu einer unvermeidichen Katastrophe kommt. Abgehandelt werden: Die Tankstelle als Konsumtempel, Verkehrsteilnehmer, die einem das Leben schwer machen, die überbordende Autotechnik, die kein Mensch mehr versteht, die Psychologie der Autobahnbenutzer, von der Unmöglichkeit, in einer Großstadt zu parken, Staus im Allgemeinen und Besonderen, das Leben mit dem Navigationsgerät und die Abzocke mit Blitzern auf Landstraßen. Am Ende der letzten Geschichte ist die Hauptfigur auch am Ende und muss mit dem Zug fahren.