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Wenn ich es könnte, dann hätte ich auch Gott umgebracht
 
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Wenn ich es könnte, dann hätte ich auch Gott umgebracht [Taschenbuch]

Jun Hao Hung , Peter Musik , Vanessa Gehrmann , Gisela Lüdtke
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Taschenbuch: 274 Seiten
  • Verlag: Verlag Gesellschaftsreinigung; Auflage: 2. (2. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000283145
  • ISBN-13: 978-3000283147
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.568 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Für mich selber war es schon immer besonders wichtig gewesen sehr viel Liebe, Zuneigung und Anerkennung zu erhalten. Das Wissen der Erwachsenen, für mich richtig sorgen zu können, schien entscheidend dafür zu sein, in wie weit Familie, Freunde, Schule und Religion mich beeinflussen konnten. Aber in Wahrheit war es meine Fantasie, die meine Kindheit leben ließ. Während einer großen Geburtstagsfeier, kippte ich einmal eine Flasche Shampoo in einen großen kochenden Topf mit Nudeln, weil es nicht wie sonst bei uns Zuhause geschäumt hatte. Als ich dann die Küche verließ, stürmten alle voller Begeisterung hinein. Ohne meinen wunderbaren Ideenreichtum, wäre mir das nie eingefallen. Meine unbeschwerte Kindheit wurde leider nach und nach zerschmettert. Durch die Liebe schmolzen Herzen und Existenzen wurden ruiniert. Währenddessen sortierte der Leistungsdruck der Gesellschaft mein Leben nach Gewinnern und Verlierern. Mir fehlte dazu leider noch die Identifikation zur Liebe und Leistung. Irgendwann passierte etwas, was jeder hätte verhindern können. In den Medien fragte man sich anschließend, warum so viele Opfer eingefordert werden mussten und wie man als junger Mensch so abgrundtief skrupellos werden konnte. Ich erzähle Dir jetzt wie.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Milchbärtig. 9. Juni 2011
Ein junger Autor wagt sich an ein Thema, dass nicht nur als sensibel zu bezeichnen ist, sondern auch als vielfach wiedergekäut und abgebraucht: Schicksalsschläge, unüberwunden und sich katastrophal zuspitzend. Damit richtig umzugehen und Leser zu berühren ist zur Kunst geworden.

Der Titel, wenngleich hier mit Zeitformen recht fei umgegangen wird, klingt provokant und weckt Hoffnungen auf eine ebenso radikale, pure Geschichte.
Jedoch wird der Entdecker des Buches bald wieder ernüchtert, und zwar bei der Lektüre, denn das Prinzip des durch Schlagworte und Assoziationen schnellen Staunemachens funktioniert nicht über 300 Seiten hinweg - diese kommen dafür regelrecht milchbärtig daher.

Geliefert bekommen wir eine Musterbiographie des Ich-Erzählers - musterhaft insofern, als dass sie wenig überraschend verläuft.
Das Ganze in einem Schreibstil, wie er für das junge Alter des Autoren nicht überrascht, oder eben doch überrascht, denn in Hinblick auf eine Veröffentlichung in Buchform könnte der Stil gern weniger unbeholfen sein. Als Grund dieser Schreibweise reicht mir die Verwendung als gestalterisches Mittel zur Darstellung des Protagonistencharakters nicht aus.
Um die Handlung nicht vorweg zu nehmen, hier Auszüge aus dem Klappentext:

"Für mich selber war es schon immer besonders wichtig gewesen [...]"
"Während einer großen Geburtstagsfeier, kippte ich einmal [...]"
"Ohne meinen wunderbaren Ideenreichtum wäre mir das nie eingefallen. [...]"

Leseproben, die ich früher hätte entdecken sollen, finden sich auf der Website des Autoren. http://www.schongelesen.tk/

Dieses Buch regt mich nicht auf, rührt mich nicht an und erzählt mir nichts Neues, nichts, dass mir nicht ein weniger kindlicher Autor bereits eindringlicher vermitteln konnte.

Leider keine gute Investition für mich, leider auch keine spannende Jungautorenentdeckung.
Ein Fehlgriff in den Blätterwald.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Furchtbar vorhersehbar 23. Dezember 2011
Wenn Sie den Klappentext des Buches gelesen haben, wissen Sie eigentlich schon alles. Sie werden lesen, wie es soweit kommen konnte. Die große Überraschung des Buches ist, dass es keine gibt (außer bestenfalls den Epilog), da die ganze Geschichte vorhersehbar war. Der Protagonist wird immer wieder von anderen enttäuscht, enttäuscht sich selbst und andere und flüchtet in Gewaltspiele. Von außen betrachtet ist er einer, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt, ein klassischer Versagertyp eben. Wer hätte damit gerechnet, dass es solche Menschen sind, die Gott spielen wollen und andere um ihr Leben bringen? Ja richtig: Wir alle.

Gesellschaftskritik ist auch nur im Ansatz spürbar. Der Protagonist wird nicht etwa von seinen Eltern oder seinen Lehrern gedrillt oder ähnliches. Vielmehr scheint er mit Verlaub zu dumm und zu schlecht organisiert zu sein, seine Abiturklausuren erfolgreich zu schreiben und pünktlich zur mündlichen Prüfung zu erscheinen. Der schlimme Leistungsdruck, den man vielleicht erwartet hätte, fehlt.

Davon abgesehen ist der Schreibstil des Autors gewöhnungsbedürftig. Die Sätze, die wirklich witzig sind, sind denjenigen, die ihre Zeit in social communities verbringen, alle schon bekannt. Mit copy & paste kann man also nicht nur Doktorarbeiten schreiben, sondern auch Pointen in Bücher einfügen, die sonst keine hätten. Und das, was der Autor selbst verfasst hat, ist zwar einigermaßen authentisch, aber stilistisch ebenfalls wenig überzeugend. Vielleicht bin ich, der am Ende eines Satzes höchstens ein Ausrufezeichen setzt, aber auch einfach zu alt für diesen Kram.

Die zwei Punkte, die noch übrig sind, sind für die Thematik und den gelungenen Titel - die aber beide kein Grund sind, sich das Buch zuzulegen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Don't Believe the Hype 5. Dezember 2011
Von Marcel
Wer schon etwas länger auf Facebook ist und es auch, wie ich, als Hauptkommunikationsmittel nutzt, wird wohl schon mal über ein Spruch von Jun Hao Hung gestolpert sein. Mir gefielen sie schon von Anfang an und ich wurde schnell mit in diesen Fankreis von "Dem Buchautor" gezogen. Ich dachte mir, dass er sich einfach nicht an einen Verlag binden wollte und darum das ganze selbst heraus gebracht hat, aber schon nach dem ersten Viertel wurde mir klar, dass ihn einfach keiner wollte.

Die Sprüche und Gedankengänge, die in zwei Sätzen noch so gut auf Facebook klingen, wirken im Buch so, als hätte er versucht sie mühsam zu einer kompletten Story zusammen zu prügeln. Es macht einfach keinen Spaß das Buch zu lesen. Mal abgesehen davon das das Thema Amoklauf wohl schon in vielen Büchern von vielen Seiten beleuchtet wurde, fehlt ihm einfach die Fähigkeit den Leser in die Geschichte reinzuziehen.

Ich finde das man das ganze am besten mit einem Schulaufsatz vergleichen kann: Von der Theorie her wurde eigentlich alles richtig gemacht, nur in der Praxis hapert es sehr, würde aber noch für eine Drei reichen.

Mein Tipp: Geht auf seine Facebook Seite, kopiert alle seine Sprüche raus und bindet daraus ein kleines Büchlein. Das ist günstiger, unterhaltender und gibt euch nicht das Gefühl ihr hättet Lebenszeit vergeudet.
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Die neuesten Kundenrezensionen
ABSOLUT EMPFEHLENSWERT !!!
Das Buch des jungen Autors ist sehr unterhaltsam.Durch seinen lockeren Schreibstil liest es sich sehr leicht und ist mitreißerisch geschrieben, so dass man es kaum aus der... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von black veröffentlicht
Nicht das, was erwartet wurde.
Viele haben den Autor bei Facebook aboniert und sind begeistern von seinen Sprüchen, die er regelmäßig postet. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Döp. veröffentlicht
Kein Bestseller, aber etwas besonderes
Ich finde das Buch gar nicht so schlecht. Den Titel finde ich sowieso spitze :D
Da ich mich sehr für den Bereich der Psychologie interessiere, fand ich es sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Julia veröffentlicht
Rezension
An dem Produkt war nichts auszusetzen. Es befand sich in einwandfreiem Zustand und wurde binnen des vereinbarten Zeitrahmens geliefert. Gut.
Vor 8 Monaten von Marco S. veröffentlicht
Scharfe Feder der jungen Literatur
Es gab ein paar Passagen in diesem Buch, da wollte ich einfach nicht mehr weiterlesen. Ich will mir auch nicht Filme wie Irreversible, Baise moi oder von Triers Antichrist... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von fmotis veröffentlicht
Ich fühlte mich gut unterhalten
Da dies mein erstes Buch des Autors ist, war ich doch gespannt, ob er es schafft auch einen komlizierten Leser in die Geschichte mitzureißen und wurde nicht enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Lisa Drossel veröffentlicht
Göttlich!!!!!!
Ich bin bei Studivz über die unzähligen Diskussionen und total maßlosen Kommentaren über dieses Buch gestolpert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2010 von Karl Stülpner
Vordenker kommen erst nach ihrem Tod in Mode...
Katastrophe!!! schrie meine Oma, als sie den Buchtitel las. Wenn man das Buch durch hat und weiß, worum es geht, dann hätte sie gar nicht so Unrecht im Hinblick des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2010 von Christian Schuhmacher
Lesenswert
Auf der Suche nach einem Buch für kalte Winterabende blieb ich hier bei Jun Hao Hung hängen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2010 von Dieter Juelich
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