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Wenn ich einmal reich und tot bin
 
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Wenn ich einmal reich und tot bin [Gebundene Ausgabe]

Maxim Biller
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 252 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (1990)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462020323
  • ISBN-13: 978-3462020328
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 539.621 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Maxim Biller
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Ich mag keine Gedichte, sie sind mir fremd, und ich verstehe auch nichts von bisexuellen russischen Poetessen ä la Marina Zwetajewa. Ich lebe jetzt anderswo, doch meine Eltern wohnen nach wie vor in dem alten Bürgerhaus am Hamburger Rotherbaum, wo wir 1974 auf unserem Weg von Moskau über Wien, Israel und New York schließlich untergekommen waren, zufrieden über jene lebensnotwendige Portion materieller Sicherheit, die Deutschland uns bot.«

Mit beißendem Sarkasmus, Witz und oft auch liebevoller Zuneigung führt Maxim Biller die Figuren seiner Welt vor: Die Überlebenden des Holocaust, ihre Kinder und Enkel, vereinsamte Alte, verfolgungs- und größenwahnbesessene Kulturkosmopoliten, Intellektuelle und Geschäftsleute, vor allem die Jüngeren unter ihnen zwischen Aufbegehren gegen die eigenen Eltern, dem Kampf gegen aufrichtige Antisemiten und heuchlerische Philosemiten und der Suche nach der eigenen jüdischen Identität. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

»Ich habe seit den Nachkriegsromanen von Wolfgang Koeppen, seit Bölls früher Prosa, seit einigen Essays von Hannah Arendt, Adorno, Mitscherlich und Hans Magnus Enzensberger kaum etwas gelesen, das dem Blendzahn der Zeit so wahr und diesmal so witzig an den Nerv gegangen wäre ...Was für ein Buch!Peter von Becker in der ›Süddeutschen Zeitung‹

»Ich möchte mich zu dieser Art von Literatur lieber nicht äußern.Marcel Reich-Ranicki in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹

»Ein deutscher Philip Roth.« ›Michael Wise in der Jerusalem Post‹ -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Von Ohrwurm TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Maxim Billers 1990 erschienene Kurzgeschichtensammlung "Wenn ich einmal reich und tot bin" ist noch immer eines der besten Erzählwerke jüngerer deutscher Autoren. Der Titel lässt erahnen, worauf es damals hinaus lief: In der Ellipse deutet der Autor an, wovon er mit seinem Schaffen träumt: Reich und... berühmt, tot und .... berühmt. Und gerade recht für einen zornigen jungen Mann. Mit diesen Stories hätte es der Autor bei mir geschafft. Er ist berühmt!
Insgesamt enthält der Band 13 Kurzgeschichten. Sie sind unterschiedlich, doch wirklich herausragend sind "Rosen, Astern und Chinin", eine persönliche Skizze zu einer Mutterfigur, "Horwitz erteilt Lbin eine Lektion", die knallharte Beziehung eines Rentners zu seinem Haustier, "Cilly", der ganz normale Fiebertraum einer verwöhnten Teenagerin und über allem "Harlem Holocaust", das absolute Meisterwerk, eine längere Erzählung über Literatur, Liebe und jene kleinen Verrate an anderen und sich selbst, die einem so zu schaffen machen.
Maxim Biller hat sich seitdem von Erzählungen abgewandt. Der Skandal um "Ezra" scheint ihn lange fast paralysiert zu haben. Dabei wünschte man sich, dass seine Unbedenklichkeit zurück kehrt und er endlich wieder mit einigen Erzählungen vom Leder zieht, wie nur er deutsches Leben erfassen kann. Der Simon and Garfunkel Song: "Where have you gone, Joe DiMaggio...?" kommt einen in den Sinn. Wo ist er, und zeigt uns wieder, wo wir stehen, so intelligent aber auch so schwierig wie es ist?
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