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Wenn ein Reisender in einer Winternacht: Roman Taschenbuch – 19. Juli 2012

32 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (19. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596904420
  • ISBN-13: 978-3596904426
  • Originaltitel: Se una notte d'inverno un viaggiatore
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,2 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.667 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Des Lesers Alptraum: Mitten im Sog der Worte, gerade an der spannendsten Stelle, bricht die Geschichte plötzlich ab, zum Beispiel weil das Buch falsch gebunden ist. Jenem Leser, den Italo Calvino zum Helden seines Romans macht, passiert dieser unfreiwillige Lektüre- Interruptus aus diversen Gründen gleich zehnmal nacheinander. Wenigstens lernt er, als er zwecks Beschwerde und Umtausch in den Buchladen zurückeilt, eine Leserin kennen, der dasselbe Mißgeschick widerfahren ist. Gemeinsam machen sie Jagd auf die Fortsetzung der Geschichte, geraten aber statt dessen in immer neue Romananfänge.

In einem der ungewöhnlichsten Bücher dieses Jahrhunderts zeigt sich Italo Calvino von seiner gewohnten Seite, nämlich als Schelm durch und durch: Er spielt mit Erzählhaltungen und Genres (vom Agententhriller bis hin zum pornographischen, phantastischen oder metaphysischen Roman), entwickelt nebenbei eine Philosophie des Lesens und fabuliert darüberhinaus, daß sich die Balken biegen. Mögen die Literaturwissenschaftler auch etwas von "postmodernem Roman" raunen und "Wenn ein Reisender in einer Winternacht" diesbezüglich als Fundgrube preisen, dem Lesevergnügen tut das keinen Abbruch, sobald man sich eingelassen hat auf dieses grandiose Verwirrspiel mit Schein und Wirklichkeit. Calvino macht uns Leser ebenso offensichtlich wie hinterlistig zu seinen Co-Autoren, die in ihrer Phantasie an jenen zehn Textflicken weiterweben, die ja vielleicht tatsächlich aus einem einzigen, unermeßlichen Erzählteppich stammen, in dem alle vorstellbaren Geschichten versponnen sind.

Die einzige Geschichte, die schließlich ein Ende zu finden scheint, ist jene von Leser und Leserin -- aus den Zwischenkapiteln entwickelt sich der eigentliche Roman. Die beiden heiraten und verbringen die Hochzeitsnacht mit leidenschaftlicher -- na, was wohl! -- Lektüre. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein Lehrstück über postmoderne Literatur!«
Ostsee-Zeitung 04.10.2007 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jolimo am 25. März 2005
Ich äußere mich hier bei Amazon nur gelegentlich, aber diesmal muss es sein. Die bisher negativen Bewertungen dürfen nicht ohne Widerspruch bleiben. Für mich ist dies eins der besten Bücher aus der SZ-Bibliothek, wenn nicht das beste.
Ich kannte Calvino vorher nur dem Namen nach, aber inzwischen lese ich alles von ihm, was ich kriegen kann. Warum? Calvino ist - nicht nur für mich - ein Zauberer der Literatur, ein Philosoph, dem das Schwerste gelingt, nämlich scheinbar Sprödes, Bedeutungsschweres mit magischer Leichtigkeit darzustellen. Wenn ich sage, dass es in diesem Buch unter anderem um die Philosophie des Schreibens und Lesens geht, um das Verhältnis von sogenannter Realität und Kunstwerk, dann rufe ich damit wohl ein Aufstöhnen hervor: dazu lesen wir keine Romane. Aber Calvino macht daraus ein wunderbar lockeres Spiel, ohne banal zu werden. Erzählen kann man den Inhalt nicht, man muss sich auf die Wendungen und Sprünge des Buches einlassen. Aber wer Sinn hat für ernste Scherze, wer dazu die ironische Kunstfertigkeit Calvinos genießen kann, der mit großer Selbstverständlichkeit ganz verschiedene Schreibweisen beherrscht, der wird das Buch mit dem Gefühl aus der Hand legen, eine Entdeckung gemacht und einen Schriftsteller kennengelernt zu haben, wie es in Deutschland keinen gibt. Und fast nebenbei viel über sich als Leser erfahren zu haben. (Und wer will, kann noch vieles andere finden, auch Tiefsinniges)
Also: unbedingt probieren. Und wenn man wirklich eine andere Wellenlänge hat - das merkt man dann schon. Aber die Gefahr. etwas zu versäumen, ist größer.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von indieandmore.com am 19. März 2007
Ein wirklich verwirrendes Spielchen treibt der "Schelm" der italienischen Literatur Italo Calvino in diesem Buch mit dem Leser.

In der Geschichte gibt es einen Leser, der sich beschwingt nach Hause bewegt, um den gerade erstandenen Roman in möglichst gemütlicher Position zu genießen. Nach dreißig Seiten jedoch, just an der spannendsten Stelle fängt das Buch wieder von vorne an. Zurück in die Buchhandlung erfährt der Leser: nicht nur falsch gebunden war das Buch, sondern auch das falsche Buch. Mit dem vermeintlich Richtigen wieder zu Hause lässt sich der Leser wieder in eine neue Geschichte ein, doch wieder am ungünstigsten Punkt folgen nur noch leere Seiten.

Schiere Verzweiflung!

Gemeinsam mit einer anderen Leserin, die dasselbe Schicksal erleidet, macht sich nun die Hauptfigur, auf um den Rest der begonnenen Geschichten zu suchen. Ein Höhepunkt der Geschichte ist die Recherchearbeit der beiden enttäuschten Leser an der Universität. Noch weitere acht Mal wiederholt sich der hoffnungsvolle Beginn einer Lektüre. Dabei zieht Calvino ziemlich alle denkbaren Register, die in Romanform denkbar sind: romantisch, fantastisch, thrillermäßig, philosophisch und nie langweilig.

Das Spiel von Calvino ist doppelbödig, denn mit jeder neuen Geschichte zieht er auch den realen Leser von "Wenn ein Reisenden in einer Winternacht" in seinen Bann, um ihn durch die abrupten Abbrüche dann als Leidensgenossen des Lesers im Buch dastehen zu lassen. So kommt es zu einer Solidarisierung aller Leser, um zum Recht einer fortgesetzten Lektüre zu kommen.

Irrwitzig!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Yuki Yukus am 11. März 2010
Format: Taschenbuch
Ein Mann geht in eine Buchhandlung, kauft sich ein Buch, liest es, stellt es in sein Regal und wendet sich wieder seinem Alltag zu. Das Buch ist ein bloßes Konsumgut mittels dessen die Zeit vertrieben werden kann. 'So nicht!'-sagt Calvino und zeigt dem abgestumpften Leser was eigentlich alles hinter und in einem Buch stecken kann.
Der 'Roman' fängt bei der privaten Vorbereitung zur Lektüre an, thematisiert die Entstehung eines Erzählung und gewinnt mit jeder Seite immer mehr an Fahrt. Calvino belehrt uns über das Lesen nicht in dem er etwa sagt, dass Lesen was tolles sei. Vielmehr dekonstruiert er die Vorstellung, dass hinter einem Buch nur geringfügiger Zeitvertreib steht. In Verlaufe dieses Prozesses regt er den Leser zum Denken an, er verleitet ihn dazu Fragen zu stellen. Wie ist das Verhältnis Autor-Werk-Leser? Ist der Autor ein Schöpfer, ein Produzent oder etwas anderes? Gehört ihm das Werk? Was ist ein (literarisches) Werk? Ist es isoliert oder mit anderen Texten verwoben? Wie kann man lesen (einfach privat, hermeneutisch, semiotisch, strukturalistisch usw.)? Weiter geht es mit der industriellen Herstellung (Verlag), der wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Literatur (Universität), dem Einfluss der Literatur auf Politik und Kultur und schlussendlich auf den Leser selbst. Es wird mit Erzählperspektiven (ein fiktives (?) 'du' ist der Protagonist), mit den Gattungen (Tagebuchroman, symbolistischer Roman, erotischer Roman, Briefroman usw.) und mit den Konzepten des Lesens. Und dies sind nur wenige von den thematisierten Apekte.
Calvino lehrt den Leser, dass Literatur eben nicht nur ein Konsumgut ist sondern mit dem Leben verzahnt ist. Jede Lebensgeschichte ist Literatur und alle Literatur berichtet vom Leben.
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