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Produktinformation
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Handlung: Gleich zwei psychopathische Serienkiller halten die Vereinigten Staaten und Europa in Atem. Das ist zum einen Gary Soneji, der seit frühester Kindheit begeistert von "Jahrhundertverbrechen" ist, die er selbst durch Intelligenz und Raffinesse zu übertreffen sucht, um dadurch unsterblichen Ruhm zu ernten. Er liebt Keller und bevorzugt große Bahnhöfe als Tatorte. Gleichzeitig jagt das FBI den geheimnisvollen "Mr. Smith", einen skrupellosen Mörder, dessen blutige Spur sich ohne erkennbares Muster durch Europa und die Staaten zieht. Beide sehen in Alex Cross, dem Polizeipsychologen mit Sinn für Familie, Freunde und Musik, den einzigen ebenbürtigen Gegner in ihrem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel.
Bald findet Cross heraus, dass Soneji AIDS hat und seine Taten immer verzweifelter werden. Schließlich stellt er ihn im Labyrinth eines Hauptbahnhofs in New York. Doch es scheint, als mache Soneji seine Drohung, Cross noch aus dem Grab heraus zu verfolgen, wahr: Cross, seine Großmutter und seine beiden Kinder werden Opfer eines Anschlags. Die Maus jagt die Katze, wie es scheint.
An dessen Aufklärung beteiligt sich der FBI-Psychologe Thomas Pierce, ein merkwürdig arroganter Sonderling, der die Morde von "Mr. Smith" aufklären soll. Cross entdeckt, dass Pierce über eine gespaltene Persönlichkeit verfügt und dass es ein Muster in den Morden von Mr. Smith gibt: Die Anfangsbuchstaben des Namens der Opfer bilden den Satz, mit dem Mr. Smith sein erstes Verbrechen gesteht. Und das hat sehr viel mit Thomas Pierce zu tun. Nun jagt die Katze wieder die Maus.
Fazit: Dieses Buch ist ein absoluter Thriller. Rasantes Tempo, faszinierende Figuren, etliche zu knackende Kopfnüsse und überraschende Wendungen machen das Buch zu einem Knaller. Das Gegenwicht und die Verschnaufpausen bilden das sehr harmonisch geschilderte Privatleben von Alex Cross. Die Krönung ist die hoffnungsvolle Romanze mit der Lehrerin Christine Johnson -- sehr schöne Liebesszenen, aber ohne Kitsch und Schmalz. Ein rundum gelungenes Buch, dessen positiver Eindruck nur an wenigen Stellen von Zweifeln an der plausiblen Psychologie der Täter und Opfer getrübt wird. --Michael Matzer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Besseres gewöhnt von Patterson,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Mäuse Katzen jagen: Thriller (Taschenbuch)
Gut, dass ich Alex Cross kannte und mochte, bevor ich dieses Buch las. Es ist für mich das schwächste der Reihe. Allein schon, weil es sich in drei Teile zergliedert, von denen jeder wirkt wie ein ausgearbeiteter Entwurf für einen einzelnen Roman; es fehlt ein fester innerer Zusammenhalt.Zunächst jagt Alex Gary Soneji, der durch Raffinesse und Brutalität ein Jahrhundertverbrecher werden will. Es scheint, als hätte Patterson zwar gern ein für allemal das Kapitel Soneji und Cross beendet, dass ihm aber eine zündende Idee für ein vollständiges Buch gefehlt hat. Daher klebt es wie ein schlechter Prolog vor der Geschichte um den zweiten Serienverbrecher Mr Smith, der sich in kurzen Episoden immer wieder in die Soneji-Geschichte einschleicht und zwar immer nur mit Einzelheiten der Verbrechen, weshalb ich mich frage, ob die dargestellte Brutalität und Grausamkeit wirklich dem Fortgang des Romans oder dem Voyeurismus dient. Der erste Teil des Buches, der absolut schlechteste, hat mit psychologischer Ermittlung nichts zu tun. Soneji schlägt zu - vorwiegend auf Bahnhöfen - Alex rennt (fährt, fliegt, ...) hinterher, nach 170 Seiten hat der Kampf ein Ende. Was jetzt aber die genauen Hintergründe sind, warum Soneji Alex im Visier hatte, ahnt der Leser höchstens. Im zweiten Teil - Alex liegt nach einem Überfall, den Soneji ihm prophezeit hat, im Krankenhaus - übernimmt Thomas Pierce, FBI-Ermittler und Mr Smith-Jäger, die Erzählerrolle. Das halte ich, v.a. im Hinblick auf den dritten Teil, für denkbar schlecht. Nur um die Irreführung des Lesers ein wenig hoch zu treiben? Und woher kommt diese merkwürdige Konkurrenz zu Alex, obwohl die beiden noch nie miteinander zu tun hatten? Und endlich der letzte Teil, der einzige romanhafte und in sich geschlossene. Es war ganz anders als dem Leser vorgegaukelt, geheime Operationen wurden durchgeführt, wovon der Leser nichts erfahren hat. Alles nur des Überraschungseffektes wegen? Es ist mir zuviel Effekthascherei in dem Buch und zuwenig nachvollziehbare Handlung. Oder woher kennt auf einmal jeder Mr Smiths wahre Identität? Und das Muster, wonach Mr Smith mordet? So simpel und peinlich, dass es beinah wehtut, dass einem Profi wie Patterson nichts besseres eingefallen ist. Nicht genung, dass die Krimierzählung unsäglich ist, sie wird auch noch durchflochten von Alex neuer Liebesgeschichte, inclusive Erotik, und Familienszenen mit Kindern und Nana Mama. Falls Patterson ein Gegengewicht schaffen wollte zu seinen Mordszenen, schlägt das Pendel zu hoch in die andere Richtung: Soviel Harmonie, soviel Verständnis, Liebe und Zuneigung; wie locker man den Angriff eines Killers wegstecken kann, wenn doch die Familie zusammenhält. Mir scheint, als sei der Roman in kleinen Kapitelchen lieblos heruntergeschrieben ohne Plot und ohne Handlungsgefüge; Patterson wäre nicht der erste Autor, dem das Abgabedatum für einen Roman die Kreativität abwürgt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Tag der Abrechnung ist gekommen...,
Von Tschonnes (Kleinseelheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Mäuse Katzen jagen: Thriller (Taschenbuch)
Gary Soneji - der finstere und brillante Bösewicht aus James Pattersons Erstlings-Crossroman: "Along came a Spider" ist nach langen Ankündigungen nun ENDLICH zurückgekehrt. Und da dieser alle bisherigen Psychopathen und Killer, die Alex Cross bisher bekämpfen musste, bei Weitem in den Schatten stellte, war mir sofort klar, dass dieses Buch zu einem der Besten der Serie werden würde. Doch es kam anders als ich dachte...Zunächst mal zur Story: Soneji ist wild entschlossen, es Alex Cross ein für alle mal heimzuzahlen und dreht mehr am Rad als jemals zuvor. Ohne Rücksicht auf Verluste oder sein eigenes Leben jagt er von Ort zu Ort um eine bizarre Serie aus Amok-Läufen in Gang zu setzen, während Alex Cross sich erwartungsgemäß an seine Fersen heftet. Doch Sonejis Plan reicht weit und auch im Falle seines Todes wäre Cross' Ende vorprogrammiert. Gleichzeitig ist der ebenso brilliante Ermittler Thomas Pierce in Europa auf der Jagd nach dem absolut wahnsinnigen Killer "Mr Smith", der nicht nur für den Tod von Pierces Lebensgefährtin Isabella Calais sondern einer Menge anderer Menschen ist, die er unter grausigen Verstümmelungsmethoden lebend obduziert und zerfleddert. Die beiden Fälle kreuzen sich bald... Diese Buch hat mich definitiv umgehauen aber auf eine andere Art und Weise als ich es erwartete. Die Jagd nach Gary Soneji ist durchaus eines der interessantesten Kapitel bisher, doch läuft Sonejis Planungsgeschick hier nicht zur Höchstform auf, wie wir es aus "Along came a Spider" kennen. Dennoch sind seine gewaltsamen Ausbrüche und sein finsterer Plan, der letztendlich zum Tod von Alex führen soll, durchaus sehr spannend und ließen meine Augen geradezu am Buch kleben. Wesentlich spannender und faszinierender (das spannendste und faszinierendste, was ich bisher von Patterson lesen durfte) war hingegen der zweite Handlungsstrang mit der Jagd nach Mr Smith und die Figur des Smith allgemein, die Sonejis Wahnsinn bei Weitem in den Schatten stellt und so voller unvorhergesehener Wendungen ist, dass ich die letzten 150 Seiten in kontinuierlichem Durchlauf lesen musste. Einfach genial und die Auflösung ebenso beunruhigend wie außergewöhnlich. Die Figur des Alex Cross bleibt diesmal hingegen eher blass und wird hauptsächlich von der Liebe zur neuen Flamme Christine Johnson bestimmt. Seine inneren Konflikte und seine Zweifel, ob er denn nun weiterhin als Drachentöter die Psycho-Killer jagen oder sich davon distanzieren soll, rücken mehr in den Hintergrund und wenn er nciht gerade auf der Jagd ist, verbringt er Zeit mit Christine. Überhaupt muss ich gestehen, dass mir der Liebesstrang zwischen Alex und Christine stellenweise etwas im Weg war und nach einigen spannenden Entwicklungen der Story erstmal für drei Kapitel den Wind aus den Segeln nahm. Ansonsten zeigt sich Cross jedoch wie immer: liebevoller Familienvater, guter Freund und Vorbild für alles und jeden. Viele stört es, dass Alex Cross so perfekt ist, aber solange er sich auch mal irrt und Fehler begeht, ist dies für mich eigentlich kein Problem. Ein weitere tolle Neuerung, die Patterson diesmal einführt: Waren bisher alle Cross-Romane ausschließlich aus der Sicht von Alex Cross geschrieben und schwenkten nur bei der Betrachtung einzelner Hauptfiguren (meistens der Killer) mal in die Betrachterperspektive um, so schwenkt diesmal die Perspektive an einem bestimmten Punkt der Story um und der Leser erlebt die Geschichte nun aus den Augen des Ermittlers Thomas Pierce auf der Jagd nach dem blutrünstigen Mr Smith. Sehr gut gemacht und erst im Nachhinein zeigt sich eigentlich die ganze Tragweite dieses Wechsels. Fazit: vermutlich der düsterste aber bei Weitem der beste Cross-Roman von Patterson mit zwei der vielschichtigsten und finstersten Killer der Geschichte, gut gezeichneten Hauptfiguren und einer verworrenen Story, bei der man niemals alles für gegeben hinnehmen kann. Oder wie Thomas Pierce es so schön ausdrückt: "Assume nothing, question everything". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Warum sind Thriller oft so grottenschlecht geschrieben?,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Mäuse Katzen jagen (Gebundene Ausgabe)
Thriller über psychopathische Mörder könnten doch wirklich gut geschrieben sein: intellektuell und sprachlich anspruchsvoll ohne gleich hochgestochen literarisch zu sein. Leider ist das auch bei diesem Werk bei weitem nicht so. Beispiel: Alex traf sich mit einer Freundin im Restaurant. "Als Hauptgericht hatte ich mich für ein exquisites Lachsragout entschieden. Christine traf eine noch bessere Wahl: Hummer ...". Grusel, kann ich da nur sagen. Thema und Klappentext haben mich angesprochen, aber schon nach wenigen Seiten wird man enttäuscht. Warum hat dieses Buch eigentlich 129 Kapitel, wenn doch nach fast jedem Kapitelende das neue Kapitel inhaltlich und zeitlich genau dort fortsetzt, wo das vorherige aufgehört hat. Also: auch dieses Buch ist zwar häufig recht spannend aber ansonsten insbesondere sprachlich richtig schlecht geschrieben.
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