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Wenn die Gondeln Trauer tragen

Julie Christie , Donald Sutherland , Nicolas Roeg    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,98 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Wenn die Gondeln Trauer tragen + Tod in Venedig
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Produktinformation

  • Darsteller: Julie Christie, Donald Sutherland, Hilary Mason
  • Regisseur(e): Nicolas Roeg
  • Komponist: Pino Donaggio
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Mono), Englisch (Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 27. März 2001
  • Produktionsjahr: 1974
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000059X0F
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.021 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Noch springt das kleine Mädchen in ihrem knallroten Lackmäntelchen im Garten der Baxters fröhlich umher. Doch dann liegt es plötzlich leblos am Rande des Teiches -- vom roten Mäntelchen zugedeckt. So findet John seine ertrunkene Tochter und so beginnt ein Alptraum aus dem die Protagonisten nie wieder aufwachen. Schon in der Anfangssequenz ist klar, dass nichts an der folgenden Geschichte eine Verkettung unglücklicher Umstände ist. Alles ist von magischer Hand vorherbestimmt und führt auf ein unausweichliches Ende hin.

Gerade die Reise nach Venedig, die den Eltern John und Laura helfen soll, den Tod der Tochter zu vergessen, entwickelt sich zu einer intensiven Ausseinandersetzung mit dem Ende des Lebens: In Venedig trifft das Ehepaar auf zwei alternde Schwestern, die allein nur deshalb dort zu sein scheinen, um die Baxters mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten zu konfrontieren. John (Donald Sutherland als sensibler Mann am Rande des Wahnsinns genauso überzeugend wie als dekadenter Casanova von Fellini) verweigert sich deren Botschaften aus dem Jenseits vehement, obwohl er sich längst nicht mehr sicher ist, ob das Jenseits in der realen Welt nicht doch existiert. Denn ihm erscheint als habe er seine tote Tochter in ihrem knallroten Lackmäntelchen in den dunklen Gassen von Venedig gesehen.

Bis zum Schluss -- und auch dann noch -- lässt der Regisseur und ehemalige Kameramann Nicolas Roeg (Der Mann, der vom Himmel fiel) dem Zuschauer die Freiheit, den Alptraum ganz indivuell zu erleben. Eine Erklärung für die nicht gerade leicht zugängliche Geschichte, liefert er nicht. Zum Glück, denn sonst würde sich der Bann des perfekt inszenierten psychologischen Thrillers, in ein Logikwölkchen auflösen. --Annette Link

Produktbeschreibungen

Venedig im Winter. Das britische Ehepaar John und Laura Baxter (Donald Sutherland, Julie Christie) steht noch sehr unter Schock. Seine Tochter ist vor kurzem ertrunken, und es wird einige Zeit brauchen, um mit dieser Situation fertig zu werden. Eines Tages haben die beiden eine ziemlich beunruhigende Begegnung. Sie lernen zwei Schwestern kennen, von denen eine offenbar hellseherische Fähigkeiten besitzt und behauptet, mit der verstorbenen Tochter in Kontakt zu sein. Laura ist fasziniert, aber John lehnt diese Vorstellung heftig ab. Doch auch er meint mit einem Mal, seine Tochter in Venedig zu sehen. Und plötzlich reiht sich ein mysteriöses Ereignis ans andere, bis es zu einer Katastrophe kommt ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Ich habe den Film zum ersten Mal Anfang der 80er Jahre an einem düsteren Samstagabend im Fernsehen gesehen - das war ein schwerer Fehler!!! Damals war ich nämlich erst 12 Jahre alt und konnte (wie auch meine Freunde) nach dem "Genuß" des Streifens wochenlang nicht mehr richtig einschlafen - er hatte abrupt ein Stück unserer Kindheit zerfetzt. Wie sollte ich auch ahnen, daß er von verstörender Kraft war, als z.B. ein Dracula oder ein x-beliebiger anderer Gruselfilm je hätte sein können. Seit dieser Zeit hat mich dieses Meisterwerk nicht mehr losgelassen - so etwas hat bislang kein anderer Psychoschocker oder Horrorfilm der Neuzeit schaffen können - und ich kenne viele Schocker... Ein bildgewordener, nicht mit Worten zu fassender und zu beschreibener Alptraum, aus dem es jedenfalls für den Hauptprotagonisten (Donald Sutherland in der Rolle des John Baxter) kein Erwachen gibt. Jeder, der Psychothriller und Horrorfilme nicht gleich mit einer "blutigen Metzelorgie" gleichsetzt, muß hier unbedingt zugreifen. Übrigens: Wenn man sich den Film des öfteren anschaut, wird man als aufmerksamer Zuschauer alle Puzzleteile, aus dem er besteht, auch zusammensetzen können - sinnlos ist dieser Schocker dann bestimmt nicht mehr, wie leider eine ältere Rezension hier behauptet! Am besten kann man ihn dann mit "The Sixth Sense" vergleichen, der am Schluß jeden aufgeschlossenen Zuschauer ebenfalls wie ein Hammerschlag trifft - allerdings etwas versöhnlicher und nicht so brutal wie dieser Film hier. Auf visueller Ebene schafft er ebenfalls Unglaubliches: noch nie sah Venedig so düster und hoffnungslos schön aus, wirkt jede Person, die dem vom Schicksal schwer getoffenen Ehepaar (Christie und Sutherland) in der Lagunenstadt begegnet, so undurchsichtig und verdächtig, wie in diesem Thriller. Nicolas Roeg hat sich als Regisseur hiermit ein filmisches Denkmal gesetzt. Ein Klassiker, den man nie mehr vergessen wird und beileibe kein "alter Schinken" der nunmehr schon 32 Jahre "auf dem Buckel" hat... - am besten des Nachts in aller Ruhe konzentriert ansehen!!! Ich wünsche Ihnen danach gutes Gelingen beim Einschlafen - während des Films dürfte dieses sowieso ausgeschlossen sein ;). PS.: Wem sich die Story nach Betrachtung der DVD nicht völlig erschließt, dem soll an dieser Stelle noch die Kurzgeschichte in Buchform von Daphne du Maurier "Spätestens in Venedig" ans Herz gelegt werden...
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn die Gondeln Trauer tragen 21. August 2010
Von Bryllyant TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Familienidylle steht zu Beginn im Vordergrund. Das Ehepaar Baxter ist im trauten Heim und die Kinder spielen draußen. Der Sohnemann fährt Fahrrad und die Tochter ist mit einem Ball am See beschäftigt. Kurze Zeit später zieht der Vater die Leiche seiner Tochter aus dem nahegelegenen Gewässer.
Szenenwechsel:
Man befindet sich nun in Venedig. John Baxter hat den Auftrag eine Kirche zu restaurieren. Seine Frau Laura begleitet ihn und der Sohnemann ist in England in einem Internat untergebracht. Man versucht über den Tod der Kleinen hinweg zu kommen. Zwei ältere Damen kommen durch einen Zufall ins Gespräch mit Laura. Eine der Damen ist blind aber dennoch kann sie "sehen". Sie erzählt ihr von ihrer Tochter ohne sie zu kennen und teilt der trauernden Mutter mit, das es ihr gut gehen würde und das sie bei Ihnen wäre. Bei der nächsten Begegnung mit den beiden hat sie eine ganz andere Nachricht von der verstorbenen Tochter: Sie sollen Venedig auf dem schnellsten Weg verlassen. Zur gleichen Zeit treibt ein Mörder in der Stadt sein Unwesen.

Nicolas Roeg erschuf im Jahre 1973 ein fieses Drecksstück von einem Film. Als Kind war ich auf jeden Horrorfilm fixiert den ich in die Finger bekommen konnte. "Wenn die Gondeln trauer tragen" war in der Fernsehzeitschrift als solcher deklariert, weshalb ich mich auf gepflegten Grusel einstellte. Das war ein Fehler. Ich gruselte mich nicht, ich hatte panische Angst. Warum konnte ich mir allerdings selbst nicht erklären. Es passierte nicht viel, es gab keine Schockmomente und alle normalen Konventionen im Umgang mit Spannung blieben aus. Es kam schleichend, hinterhältig, packte mich und ließ mich nicht mehr los.

Viele Jahre später begriff ich erst das es die einzigartige Atmosphäre war die mich unwissend in den Abgrund zog. Venedig ist nicht die Stadt der Verliebten, die mit "O sole mio" singenden Gondelfahrern wirbt, sondern ein Moloch. Ein düsterer Morast aus kleinen engen Gassen. Die Stadt der Schatten. Die grau-braunen Farbtöne werden nur von einem knalligen Rot unterbrochen. Der Farbe die der Regenmantel der kleinen Christina an ihrem Todestag hatte. Die gesamte Spieldauer hat der Film etwas bedrohliches, aber nichts greifbares. Genau davor hat man Angst. Alle Nebencharaktere wirken nicht unfreundlich aber irgendwie unheimlich. Allerdings ohne das man es erklären könnte. Wie bei einer Verschwörung, aber es gibt keinerlei Indizien oder Beweise dafür. Man hat einfach nur ein ungutes Gefühl. Hinzu kommen die Visionen von John Baxter, der kleine Mädchen mit roten Regencapes wegrennen sieht. Oder sind diese Bilder keine Visionen und passieren real?
Immer wieder baut Roeg Bilder aus der Vergangenheit ein und legt sie über die Bilder der Gegenwart. Den Meisterschnitt legt er aber bei der Sexszene hin. Vorspiel, Sex und nachträgliches Anziehen in einem. Die Bilder wechseln immer wieder und entziehen dem Zuschauer dadurch die Möglichkeit, sich als reiner Voyeur zu betätigen. Aber warum? Bietet die Szene mehr als Sex? Ein Hinweis das sich die Vergangenheit mit der Gegenwart und der Zukunft mischt? Ein Tipp des Regisseurs wie man sich "Don`t look now" ansehen sollte? Aber es verläuft doch alles linear. Oder vielleicht doch nicht?

Für mich ist der Film ein kleines paranoides Meisterwerk das mir viel Kopfzerbrechen bereitete. Er drang in mein Unterbewußtsein und hat sich dort verankert. Er verarbeitet das Thema Angst und bereitet auch welche. Ich habe allerdings auch vollstes Verständnis für jeden der darin nur einen langweiligen Thriller sieht, in dem überhaupt nichts passiert. Das ist einfach eine Sache der Wahrnehmung. Ich habe einiges wahrgenommen.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der rote Zwerg kriegt auch Dich! 1. Juli 2003
Von juerv
Format:DVD
Nicolas Roegs legendärer(O)Kult-Thriller ist einer der wenigen Filme, die nicht über die Handlung, den Plot, funktionieren, sondern über Stimmungen, Andeutungen, über die Atmosphäre. Die Handlung von "Wenn die Gondeln Trauer tragen" ist fragmentarisch und vollzieht sich jenseits von Logik und Kausalität.

Nichts ist hier, wie es scheint. Alle Wahrheiten lösen sich auf in den labyrintischen Eingeweiden des herbstlichen Venedig, wo das englische Ehepaar Baxter nach dem Unfalltod ihrer Tochter eintrifft. John Baxter (Donald Sutherland) restauriert eine mittelalterliche Kirche (eine Fälschung, wie sich herausstellt), während sich seine Frau (Julie Christie) mit zwei mysteriösen älteren Schwestern anfreundet. Die eine, blind, "sieht" die tote Tochter der Baxters. John hat unheimliche Visionen; sein Schicksal scheint sich zunehmend mit einem roten Zwerg zu verknüpfen, der in den düsteren Gassen umgeht.

"Don't look now" lautet der Originaltitel dieser poetischen Alptraum-Erzählung (nach Daphne Du Maurier). Wer genauer hinschaut, entdeckt überall nur Fälschungen, Täuschungen, Halbwahrheiten, Visionen, Träume. Alle Sicherheiten lösen sich auf, der Film schafft eine lyrisch-traumhafte Atmosphäre voller Zweideutigkeiten.

Roeg, in den 60ern der führende Kameramann in England ("Lawrence von Arabien"), kreiert in unvergesslichen Bildern eine beklemmende Welt - stets unterstützt von der großartigen, dynamischen Musik Pino Donnagios. Donald Sutherland und Julie Christie tragen den Film und geben ihm ein emotionales Zentrum. Ihre legendäre Liebesszene (gerüchterweise nicht simuliert) und ihr famoses Zusammenspiel bilden die Basis dieser filmischen Erzählung, die - ohne ihre Hauptdarsteller - vielleicht in einen geschmäcklerischen Ästhetizismus abgeglitten wäre. Erst die "Chemie" zwischen den beiden sorgt dafür, dass uns der Film bis zu seinem tragischen Ende berührt und bewegt.

Wer "Wenn die Gondeln Trauer tragen" kennt, wird Venedig immer auch durch die Augen Nicolas Roegs sehen: ein mythisches Labyrinth, das die Sinne verwirrt, ein Zwischenreich, in dem die alten Gewissheiten und Regeln nicht mehr gelten. Konsequenterweise demontiert der Film daher auch die Institution Kirche, deren Bauwerke und Repräsentanten hier mehr als zweifelhaft wirken und die die Kulisse für das mörderische Finale abgibt.

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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Gute BD-Veröffentlichung
Ich habe mir 2013'er Bluray-Veröffentlichung des Films angeschafft, weil mir der Film als Klassiker empfohlen wurde und er zumeist gute Kritiken erhält. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von A. Karweina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Highlight des filmischen Horrors.
Man kann sich hier dehr gut Vorstellen, was Eltern bewegt, die ihr Kind verloren haben.
Die anschließenden Geschehnisse sind eher surreal aber tiefgehend. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Carsten Leven veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Spannend...?
Also ich kann mich den überwiegend positiven Rezensionen nicht ganz anschließen. Klar, der Film hat schon eine spezielle Atmosphäre, die Schauspieler sind auch gut... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von doctorcrippen veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Venedig sehen und...
Joe Hembus hat einmal über diesen Film geschrieben, daß man als Betrachter die ganze Zeit wüsste, wohin die Reise ginge, nur wie der Film an sein Ziel käme,... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Gavin Armour veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sometimes it is good to look
Ich habe den Film zum ersten Mal - tatsächlich, o Gott! - vor mittlerweile über 30 Jahren gesehen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Matthias veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Alte Männer verfallen, alte Frauen werden sich immer...
Nach dem tödlichen Unfall ihrer Tochter, macht der Restaurator John Baxter in Begleitung seiner Frau Laura einen längeren Arbeitsaufenthalt in Venedig zur Restaurierung... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von callisto veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nichts, wie es scheint ...
... in den dunklen Gassen eines Noir-Venedig.
Zum Plot sage ich nichts, der ist hier schon gut beschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Liston Sativa veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Tolle Bilder...
...aber ein sehr überraschendes Ende! Nicht ganz nach meinem Geschmack. Die Bilder und die Atmosphäre sind grandios. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von TomKat veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen laaaaangweilig
habe den film gestern gesehn ich empfand ihn einfach nur als langweilig.

also ich hatte keine schlaflose nacht.und der zwerg am ende war echt lächerlich. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Mario Braendel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mystisch, spannend...
...das sind die beiden Adjektive, mit denen ich spontan diesen Film bezeichnen würde. Von Anfang an liegt der Hauch des Übernatürlichen über den Geschehnissen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2011 von Leseratte
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