....dann kommt in diesem Fall Wirrwarr bei raus!
Ums ganz unverblühmt zu sagen geht´s in dem Roman >Wenn aus Prinzen Frösche werden< größtenteils um Sex. Zwei Mädchen (beide über 18) wollen die Erwachsenenwelt entdecken und geraten dabei ohne es zu wissen an zwei relativ perverse Typen (beide doppelt so alt wie die Mädels), die die zwei für eine wirklich schmutzige Affäre ausnutzen.
Der Leser kann bei alldem nur den Kopf schütteln über die Naivität der beiden bereits vollfährigen Frauen, die glauben, in den beiden verheirateten Männern den Partner fürs Leben gefunden zu haben. Die Hintergrundcharaktere, wie die Teenager an der Schule oder die Eltern sind schlichtweg kitschig und Klischeeüberladen. Auch die Gedankengänge und Handlungen der beiden Hauptprotagonisten sind nicht nachvollziehbar, sodass sich der Leser nur schlecht einfinden und der Geschichte folgen kann, geschweige denn sich mit den Akteuren identifizieren kann.
Dennoch als dickes Plus zu vermerken sind die vielen Lebensweisheiten, die unabhängig von dem Rest der Story zum Überlegen und Nachdenken anregen.
Wenngleich auch die Wirkung des Buches durch die unklare Struktur nicht richtig erzielt wird, so ist doch der Grundgedanke, Jugendliche über die Gefahrendes Liebeslebens aufzuklären, wirklich gut.
Außerdem war die Handlung in der Geschichte mal >etwas anderes< als man es aus >normalen< Liebesromanen kennt und auch das Ende lässt einen leicht stutzen...
TIPP: Leihen Sie sich das Buch lieber irgendwo aus, denn für einen Kauf ist das Geld wirklich zu schade!
KURZ:
- verwirrende Gedankengänge und Handlungsstränge
- oberflächliche, undurchschaubare Charaktere
- nette Geschichtsidee, interessantes Ende
(-> Mies, dafür, dass es aus Schweden kommt!!!)
LESBAR aber Nix besonderes!
von Svea-Kristina (17)