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Kundenrezensionen

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am 9. Februar 2006
Bis heute frage ich mich, warum es Menschen gibt, die diesen Film als langweilig betrachten und ihn in die Schublade mit vielen anderen Filmen stecken.
Dieser Film ist nicht langweilig, dieser Film ist einzigartig.
Ich weiß nicht, wie oft ich mir dieses Werk bereits angesehen hab...oft genug...und ich werde wahrscheinlich auch nach dem 100. Mal Sehen immer noch Gänsehaut bekommen, wenn James M. Barry (Johnny Depp) in das Theater blickt und es zu regnen beginnt.
Die Verschmelzung von Realität und Fantasie ist in meinen Augen mehr als gelungen, die Story fesselt und die Besetzung ist grandios. Nicht nur Johnny Depp und Kate Winslet haben mich begeistert, auch der junge Freddie Highmore (Charlie und die Schokoladenfabrik) fesselt mich jedes Mal auf´s Neue.
Wer träumen und weinen will, sollte sich diese DVD unbedingt kaufen!
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am 30. August 2008
Anfang des 20. Jh. lernt dere schottische Schriftsteller und Theaterbuchautor James M. Barrie (Johnny Depp) die Witwe Sylvia (Kate Winslet) und ihre vier Jungen kennen. Durch die Freundschaft mit den Kindern wird er zu seinem Theaterstück namens "Peter Pan" inspiriert, welches von einer Welt handelt, in der Kinder ohne Sorgen und Ängste aufwachsen können.

Johnny Depp zählt zu den größten Schauspielern unserer Zeit. So facettenreich und immer überzeugend wandelbar ist wohl kaum ein anderer Schauspieler, ebenso ist er stehts ein Garant für gute Filme. Auch in "Wenn träume fliegen lernen" (Finding Neverland) agiert er wieder grandios. In diesem Film fühlt man sich von der ersten Minute an in eine magische Fantasywelt entführt - man muss nur daran glauben... Die Entstehung des Theaterstücks "Peter Pan" wird mit viel Anmut erzählt und erreicht vielleiht gerade deswegen eine enorme Intensität, die selbst die härtesten Herzen am Ende ein wenig erweichen lassen.
Kate Winslet und auch Julie Christie als ihre Mutter verkörpern ihre Charaktere sehr gut und glaubhaft. Auch die klasse Leistung des Schauspielernachwuchses sollte man nicht unerwähnt lassen.

Fazit:
Dieser Film hat alles was ein gutes Drama braucht: Eine bewegende Story, traurige Momente und das Ganze abgerundet mit einer dezenten Prise Humor. "Wenn Träume fliegen lernen" ist ein durch die Bank klasse besetzter und umgesetzter Film, der eine sehr schöne Geschichte erzählt. Für alle sentimentalen Filmzuschauer herrscht bei diesem kleinen Meisterwerk auf alle Fälle Taschentuchpflicht - 5 Sterne.
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am 18. Februar 2005
In „ Finding Neverland" geht es wie man unschwer am Titel eraten kann um Peter Pan.
Aber der Film ist keine weitere Verfilmung von Peter Pan, sondern erzählt die Geschichte hinter dem Buch.
Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt er die Geschichte der Entstehung des Mythos „Peter Pan": 1903 lernt der Theaterautor James M. Barrie ( Johnny Depp) die Witwe Sylvia ( Kate Winslet) und ihre vier Söhne kennen. Gegen den Widerstand der snobistischen Gesellschaft und seiner Ehefrau entwickelt er eine tiefe Freundschaft zu der Familie, und wird von einem der Söhne „ Peter" zu seinem Roman über den Jungen der niemals erwachsen werden will inspiriert.
Regisseur Marc Forster ( Monster Ball) entspinnt dieses Szenario mit unglaublichen Feingefühl und ohne falschen Kitsch. So schickt er sein Publikum auf eine bewegende Reise in die Kindheit. Der Film ist einfach nur wunderschön und sehr traurig, aber auch an manchen Stellen sehr witzig geworden. Das liegt vor allem an dem wie immer genial spielenden Johnny Depp, der Barrie einfach perfekt verkörpert. Aber auch die Leistungen der anderen Schauspieler wie Kate Winslet ( Titanic), Dustin Hoffman ( Rain Man) oder Julie Cristie ( Doktor Schiwago) sind enorm. Besonders zu erwähnen sind noch die Jungschauspieler die fast die „ altehrwürdigen" Darsteller an die Wand spielen.
Zusammen mit dem traumhaft schönen Soundtrack von Jan A.P Kaczmarek und den tollen Bildern ergibt das den bisher besten Film des Jahres der nicht umsonst für 7 Oscars nominiert ist.
Fazit: Nach seinem genialen, aber sehr düsteren Erstling „Monsters Ball" gelingt dem
Schweizerdeutschen Regisseur Marc Forster erneut ein beindruckendes Drama.
Note 1
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am 18. Februar 2005
Dieser Film erzählt nicht nur mit hochkarätigen Schauspielern wie Kate Winslet (Titanic) und Jonny Depp die Geschichte um die Entstehung Peter Pans und vom Zauber Nimmerlands. Auch wunderschöne Bilder, die wirklich zum Träumen einladen, bringen diese Geschichte durch satte und kräftige Farben auf die Leinwand.
Nicht zu verachten ist außerdem die Musik, die sich nahelos mühelos und geschmeidig um die Handlung schmiegt.
Doch wirklich zu Tränen gerürt ist man unweigerlich am Ende des Filmes, wenn der Zauber und die Sehnsucht Nimmerlands, mit Hilfe der einzigartigen Schauspielern, meister ihres Faches, selbst den größten Zweifler und unromantischen Menschen in seinen Bann zieht und man nur noch den Wunsch verspürt:
!NOCHMAL!
Das Hauptthema dieses Filmes ist wohl: Die Fantasy schlummert in jedem, man muss sie nur entdecken. Und hat man sie Entdeckt, dann muss man nur feste daran glauben umd Welten zu bewegen.
Fazit: Ein wunderbarer Film, den man nicht genug mit Lob überschütten kann!
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am 16. September 2005
Ein Film der zum Träumen einlädt und einfach wunderschön ist...
Man erzählt uns hier die Geschichte des jungen J.M. Barrie (Johnny Depp), der das Theaterstück Peter Pan schrieb. Und wir erleben den Weg vom leeren Scriptbuch bis hin zum vollständigen Theaterstück und dabei lässt er sich von Sylvia Davies (Kate Winslet) und ihren vier Söhnen inspirieren und taucht dabei gemeinsam mit den Kindern und ihrer Mum in seine eigens erschaffe Traumwelt Nimmerland ein. Und das miterleben zu dürfen ist einfach wundervoll, traumhaft. Johnny Depp verkörpert die Rolle, des Jungen der niemals erwachsen werden will, einfach grandios und spielt mal wieder alle an die Wand. Der Film bietet eigentlich für jeden etwas; Humor, traurige Momente, wunderschöne Kulissen und hervorragende Darsteller... Ein wunderschönes Erlebnis!
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am 21. März 2005
Auch ich hatte das Glück, den Film schon zu sehen bevor er in den deutschen Kinos anlief, da hier in Finnland alles in Originalsprache gespielt wird. Mittlerweile habe ich mir den Film ein zweites Mal angesehen und wieder auf Englisch und bin nach wie vor unglaublich begeistert und noch mehr gerührt.
Selbst wenn der Film nicht unbedingt direkt aus dem Leben J.M.Barries gegriffen ist, so liefert er uns doch einen sehr emotionalen Einblick in die Entstehungsgeschichte von „Peter Pan", die vornehmlich ausgelöst wurde durch die Verbindung von Barrie zu den Söhnen von Sylvia Davies.
Neben einer rührenden Geschichte hat der Film grandiose Schauspieler zu bieten. Johnny Depp, ganz klar, liefert eine gekonnte Performance ab und zeigt uns eine unglaublich reife und emotionale Rolle - bemerkenswert und unglaublich sympathisch. Kate Winslet zeigt uns ebenfalls, dass sie mittlerweile zu einer festen Schauspielgröße geworden ist und überzeugt uns nach „Eternal Sunshine of a Spotless Mind" erneut wieder davon, wie unverkennbar und gut sie schauspielern kann. Aber den meisten Respekt haben wohl die Darsteller der vier Davies-Söhne verdient, denn für ihr junges Alter agieren sie wirklich tadellos und den Film entsprechend. Es ist sehr faszinierend zu sehen, wieviel Talent bereits in so jungen Schauspielern steckt. Allen voran wäre dabei Freddie Highmore in der Rolle des jungen Peter anzusprechen, der meiner Meinung nach eine Oscar-Nominierung dafür verdient hätte. Wenn es einer schafft, das Publikum zu Tränen zu rühren, dann er! Man kann sich kaum vorstellen, dass dieser 12jährige Knabe das alles nur spielt. Obwohl er schon einige Filme bisher gedreht hat, ist er dennoch dank „Finding Neverland" meine persönliche Neuentdeckung des vergangenen Jahres (US-Zeitrechnung). Ich bin schon sehr gespannt auf „Charlie and the Chocolate Factory", der im Frühsommer anlaufen wird, denn dort werden wir Freddie erneut zu sehen bekommen und wieder an der Seite von Johnny Depp. Also unbedingt vormerken!
Zum Film selbst bleibt eigentlich nicht viel zu sagen. Man muß ihn einfach nur erlebt haben, denn er ist viel mehr als ein Film, den man sich einfach nur ansieht. Von Anfang an hat man dieses beklemmende Gefühl in der Magengegend und steckt mittendrin in der Handlung und der unglaublichen Persönlichkeit des J.M.Barrie, der hin und her gerissen ist zwischen Traum und Realität, Phantasie und Wirklichkeit. Jeder, der wie Barrie das Träumen nicht verlernt hat, wird sich in diesem Film heimisch fühlen und sich in der Person des Hauptdarstellers wiedererkennen. Das ist einfach nur überwältigend und so emotional, dass es dieses wohlig-beklemmende Bauchgefühl auslöst. Je mehr sich die Handlung zuspitzt und die innige Freundschaft zwischen Barrie und den Davies-Söhnen entsteht, desto gerührter wird man und man merkt förmlich, wie sich die Tränen in den Augenhöhlen ansammeln. Da fehlt wirklich nicht viel, um die Tränen rollen zu lassen, aber man bekommt durch die Schauspielleistung von Freddie Highmore noch viel mehr als nur viel geboten und landet schließlich in einem gewaltigen Tränenmeer und Sog der Emotionen. Mir ging es jedenfalls so, dass ich mich unmittelbar nach dem Film erst einmal allein in ein stilles Eckchen zurückziehen mußte, wo ich das Gesehene sacken lassen und verarbeiten konnte. Das Unglaubliche ist, dass der Film selbst nach dem zweiten, dritten, vierten Mal noch immer die gleiche Wirkung besitzt und das spricht doch schon allein für sich, oder?
Wen das noch alles nicht zum Kauf dieser DVD überzeugt, dem entgeht einer der besten Filme der letzten Monate.
Wer Probleme mit dem nett-schottischen Akzent im Originalton hat, dem sei die UK-DVD dennoch ans Herz gelegt, denn hier gibt es deutsche Untertitel und man hat einfach den gewaltigen Film „Finding Neverland" zu Hause im DVD-Regal stehen und nicht die lumpige deutsche Variante „Wenn Träume fliegen lernen", die rein gar keine Assoziation zu Peter Pan und Nimmerland zuläßt (...kann nicht irgendjemand diese lausigen Deutsche-Titel-Vergaben abschaffen???).
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am 9. August 2005
Tatsächlich ist Johnny Depp wahrscheinlich einer der besten Schauspieler unserer Generation und in diesem Film brilliert er in der Rolle des James M. Barrie, der auf der Suche nach Inspiration 4 Jungen und deren Mutter Sylvia (ebenfalls fantastisch gespielt von Kate Winslet) nach dem Tod des Vaters bzw. des Ehemanns ein Stück Lebensfreude zurückgibt.
Der Film beeindruckt mit schönen Farben und tollen Dialogen (ob witzig oder tiefsinnig zum Nachdenken, beides wunderschön).
Rührend und mit genügend Humor an den richtigen Stellen hat dieses Werk mehr als nur den einen Oscar verdient...aber ich will ja nicht meckern! ;)
Die Extras der DVDs sind auch nicht zu verachten, hier besonders die Outtakes (die ganz klar zeigen, dass Johnny Depp NICHT NUR der tiefsinnige Rebell ist, der immer nur nachdenklich dreinblickt, sondern dass er auch eine gehörige Menge Humor besitzt).
Die DVD ist ein Muss für Filmliebhaber und hat ganz sicher einen Ehrenplatz in meinem DVD-Regal!
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London, 1903: James Matthew „J. M.“ Barrie (Johnny Depp) hat zwar einen großen Bekanntheitsgrad und durchaus einige Fans, doch sein Erfolg wird immer geringer. Sein letztes Stück war bei den Zuschauern unten durch gefallen. Charles Frohman (Dustin Hoffman), Theaterdirektor und Produzent ist wenig begeistert. Von seiner Frau lebt Barrie bereits im ehelichen Haushalt mehr getrennt als zusammen. Man hat getrennte Schlafzimmer und verbringt die Zeit auch nicht gemeinsam.

Eines Tages lernt Barrie im Park die junge Witwe Sylvia Davies (Kate Winslet) und ihre vier Söhne kennen. Zu den Kindern hat er einen guten Draht. Mit ihnen kann er die Phantasie ausleben, die er mit seiner Frau nicht ausleben kann. Auch Sylvia ist dafür viel empfänglicher. Schließlich kommt ihm die Idee über ein Stück von einem Jungen, der nie erwachsen werden will - die Geburt von Peter Pan...

Der Film ist mehr als empfehlenswert. Die Darsteller bringen die Phantasie und die Charaktere wunderbar dem Zuschauer nah und beflügeln damit die eigene Phantasie. Die Darstellungen der Peter Pan Vorführung sind schön und kindgerecht. Die Rolle ist für Johnny Depp nicht gerade untypisch, aber erneut gelingt es ihm einen Charakter grandios darzustellen.

Geschichtlich Interessierten sei gesagt, dass die Handlung von der Realität lediglich inspiriert wurde. Diverse Motive sind natürlich real. So gab es nicht nur den Autor James Matthew „J. M.“ Barrie von Peter Pan, sondern seine Ehe war auch nicht ganz glücklich und wurde kinderlos geschieden. Die echte Sylvia Llewelyn-Davies hatte fünf Söhne George, Jack, Peter, Michael und Nico. Sie inspirierten Barrie zu Peter Pan. Nach dem Tod von Llewelyn-Davies 1910 hat er die Kinder unterstützt und großgezogen. Barrie hatte ein großes Herz für Kinder und hat die Rechte für Peter Pan dem Great Ormond Street Hospital, einem Londoner Kinderkrankenhaus, vermacht. Gerüchte, er sei pädophil gewesen, hielten sich hartnäckig, wurden bisher aber weder bestätigt noch dementiert.

Auch den Theaterproduzenten Charles Frohman hat es gegeben. Er starb 1915 beim Untergang der Lusitania als diese von einem deutschen U-Boot attackiert wurde. Seine letzte Worte stammten aus Peter Pan.
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am 16. Mai 2012
Anfang des 20. Jh. lernt dere schottische Schriftsteller und Theaterbuchautor James M. Barrie (Johnny Depp) die Witwe Sylvia (Kate Winslet) und ihre vier Jungen kennen. Durch die Freundschaft mit den Kindern wird er zu seinem Theaterstück namens "Peter Pan" inspiriert, welches von einer Welt handelt, in der Kinder ohne Sorgen und Ängste aufwachsen können.

Johnny Depp zählt zu den größten Schauspielern unserer Zeit. So facettenreich und immer überzeugend wandelbar ist wohl kaum ein anderer Schauspieler, ebenso ist er stehts ein Garant für gute Filme. Auch in "Wenn träume fliegen lernen" (Finding Neverland) agiert er wieder grandios. In diesem Film fühlt man sich von der ersten Minute an in eine magische Fantasywelt entführt - man muss nur daran glauben... Die Entstehung des Theaterstücks "Peter Pan" wird mit viel Anmut erzählt und erreicht vielleiht gerade deswegen eine enorme Intensität, die selbst die härtesten Herzen am Ende ein wenig erweichen lassen.
Kate Winslet und auch Julie Christie als ihre Mutter verkörpern ihre Charaktere sehr gut und glaubhaft. Auch die klasse Leistung des Schauspielernachwuchses sollte man nicht unerwähnt lassen.

Fazit:
Dieser Film hat alles was ein gutes Drama braucht: Eine bewegende Story, traurige Momente und das Ganze abgerundet mit einer dezenten Prise Humor. "Wenn Träume fliegen lernen" ist ein durch die Bank klasse besetzter und umgesetzter Film, der eine sehr schöne Geschichte erzählt. Für alle sentimentalen Filmzuschauer herrscht bei diesem kleinen Meisterwerk auf alle Fälle Taschentuchpflicht - 5 Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2014
Ich habe mehrfach versucht J.M Barries Peter Pan zu lesen und es mehrfach abgebrochen, als Kind auf Deutsch und als Erwachsene auf Englisch. In etwa so ging es mir auch mit Alice im Wunderland. Ich finde keinen Zugang zu diesen wild phantastischen Geschichten der Viktorianischen Zeit. Bei Alice im Wunderland ist mir das erst gelungen, nachdem ich mich in die Entstehungsgeschichte des Buches eingearbeitet hatte, vielleicht wird mir dieser Film helfen, einen Zugang zu Peter Pan zu finden, denn auch dieses Buch hat eine ähnliche Eentstehungsgeschichte: Ein Sommer den der Schriftsteller mit fremden Kindern verbrachte und in ihre phantastische Welt eintauchte.

Der Film basiert auf dem Theaterstück „The Man Who Was Peter Pan“ von Allan Knee, von dem ich zuvor noch nie gehört habe. Wirklich viel findet man online auch weder über Autor noch Theaterstück, das wohl 1998 aufgeführt wurde. Anscheinend beschönigt es die Realität wie es wirklich war deutlich, so lebte z. Bsp Sylvias Mann noch, als sich die beiden kennenlernten, das war wohl keinen platonische Beziehung sondern eher Ehebruch, aber die grundsätzlichen Fakten stimmen wohl soweit.
Letztendlich beschreibt der Film die Vorlage für Peter Pan. Barrie lernt im Park Sylvias Kinder kennen und freundet sich mit der Familie an. Er erlebt fantasievolle Abenteuer mit den Jungs und amüsiert sie mit Geschichten, die zur Vorlage für seinen Peter Pan werden. Über diese, im Film platonische Beziehung, verlässt Barries eigene Frau ihn, was ihn wenig kümmernt. Sylvia stirbt an TBC und Barrie wird Vormund der Kinder. Die Geschichte, wie es mit diesen Jungs weitergeht, interessiert mich ehrlich gesagt mehr, als Peter Pan und die scheint so richtig tragisch zu sein.

Wie auch immer, dieser Film ist sehr gelungen. Er ist ein guter Einstieg, sich mehr mit dem Autor Barrie zu beschäftigen, dem man genau wie Lewis Caroll Pädophilie vorwirft (warum kann man mit Kindern nicht einfach befreundet sein, wenn man erwachsen ist ohne gleich suspekt zu wirken?). Die Schauspieler sind sehr gut, die Kostüme stimmig und die Kulissen ebenfalls. Ein kleines Rührstück, das auf die Tränendrüse drückt, aber immerhin gelingt es dem Film, dass ich zumindest darüber nachdenke, es noch einmal mit Peter Pan zu versuchen, vielleicht in einer kommentierten Ausgabe.
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