Schade ..., es ist nicht sein bestes Buch. Es wirkt auf mich unausgereift. Teil I und II bilden für sich eine Art Einheit. Teil III jedoch entwickelt - für mein Empfinden - eine Art Eigenleben, wo sich der Leser fragt, wie es kommt, dass sich die Geschichte bis dahin so entwickelt hat. Die Frage: Was passiert zwischen Lincolns 9./10. Lebensjahr und seinem 17. Lebensjahr? Wieso kippt das Verhältnis zwischen ihm, Lily und Max. Man fragt sich das, obwohl man ja weiß, dass er nicht ihr leiblicher Sohn ist ... und als Leser die näheren Umstände ja schon teilweise erzählt bekommen hat. Wenn man diesen Zeitsprung als Leser einmal verkraftet hat, entwickelt Teil III einen insgesamt ver-zer-störender Sog, auch wenn das Ganze ziemlich verwirrend rüber kommt. Aber eher carroll-untypsich. Die 3 Punkte vergebe in trotzdem. Insbesondere wegen Carrolls Art Teil I und Teil II zu erzählen. Eine ganz spezielle Art.