Das Buch besteht im ersten Teil aus einem Interview zwischen Paul Watzlawick und Franz Kreuzer, in dem grundlegende Thesen des Konstruktivismus anschaulich dargestellt werden. Wirklich Neues bietet das Gespräch für den konstruktivistisch bereits "vorbelasteten" Leser nicht, da insbesondere auf die Watzlawick Bücher "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" und "Die erfundene Wirklichkeit" Bezug genommen wird. Der zweite Teil des insgesamt nur 76 Seiten langen Buches ist ein Watzlawick-Essay mit dem Titel "Sich selbst erfüllende Prophezeiungen". Dieser Artikel entstammt dem Buch "Die erfundene Wirklichkeit" und wurde dementsprechend nicht neu für "Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit" konzipiert. Insgesamt: Für Leser, die noch keine Watzlawick-Bücher kennen, eine durchaus lohnende Investition. Für alle anderen lohnt sich der Kauf des Buches nicht.