Was soll man als Mutter und Christin schon von einem Gott halten, der es geschehen lässt, dass der große Sohn mit dem Auto die kleine Schwester zu Tode fährt?
Die Autorin ist die Frau des bekannten amerikanischen Musikers Steven Curtis Chapman. Ihr Buch ist nicht der Anklageschrei einer verzweifelten Mutter über ihren Verlust. Der tödliche Unfall ist nur eine, wenn auch wichtige Geschichte, in ihrem Leben. Spannend zu lesen ist dieses Buch, weil die Autorin alle Scheu abgelegt und in aller Offenheit von ihren sonderbaren Träumen und von ihrer intensiven Beziehung zu Gott schreibt.
Von ihren Wurzeln, Eheproblemen und helfenden Menschen und natürlich von ihrem Ehemann handelt dieses Buch. Jedem der über vierzig kurzen Kapiteln steht ein Impuls voran, oft sind es Lieder ihres Mannes.
Auch von ihrem Verein "Show Hope" erzählt Mary Beth Chapman. Der von ihr gegründete Verein hilft Ehepaaren verwaiste oder auch sozial benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt zu adoptieren.
Die Autorin breitet ihr Leben vor dem Leser aus. Höhen und Tiefen werden sichtbar. Deutlich ist auch das immer wieder erneute Verlangen der Autorin nach Gott spürbar. Mit seiner Hilfe werden immer wieder Neuanfänge möglich.
Dies zu erfahren und mitzuteilen, darin besteht der unschätzbare Wert dieses Buches!