Aus der Amazon.de-Redaktion
So steht sie wenige Tage später in der vor Schmutz starrenden Wohnung von Jolly, hält ein schreiendes Baby auf dem Arm und den kleinen zweijährigen Jeremy an der Hand, der dringend eine frische Windel benötigt.
Rasch wird La Vaughn klar, daß Jolly mit ihren siebzehn Jahren mehr Zeit damit verbracht hat, schwanger zu sein, als über ihren Heften und Büchern zu büffeln. Da Jolly auch noch ihren Job verliert, scheint der Untergang besiegelt. La Vaughn begreift, wie schmal der Grat zwischen Gewinnern und Verlierern im Leben ist und sie weiß, daß Jolly jetzt alle Kräfte braucht, um nicht völlig abzustürzen.
Die amerikanische Autorin Virginia E. Wolff läßt La Vaughn frisch von der Leber weg erzählen, in kurzen Sätzen und Kapiteln, die sich rasch und flüssig lesen. Mit keiner Silbe erwähnt sie die Hautfarbe der Mädchen, doch allein durch die Schilderung ihrer Lebensumstände wird deutlich, daß die Teenager farbig sein müssen.
Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus ist ein höchst preisverdächtiger Jugendroman, in dem eine ungeheure Portion Optimismus steckt, ohne daß die Realität der Armut mit ihrer Härte und Ungerechtigkeit beschönigt wird. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
Brigitte Young Miss
»Ein starkes Buch, das Mut macht und trotz der bedrückenden Realität den Leser bereichert und noch lange bewegt. Es hat das Zeug zu einem Kultbuch.«
Süddeutsche Zeitung
»Wolff erzählt in rhythmisierter Prosa, im Deutschen in eine reiche und doch unauffällig schöne Sprache übersetzt, die das Lesen intensiver werden lässt: die bemerkenswerte Form einer ebensolchen Erzählung.«
Die Zeit
Kurzbeschreibung
»Babysitter dringend gesucht.« Die Anzeige am Schwarzen Brett der Schule klingt ganz harmlos und kommt für La Vaughn wie gerufen. Sie braucht einen Job, denn sie will aufs College und das Geld dafür muss sie sich erst noch verdienen.
Doch was so harmlos klang, entpuppt sich als Katastrophe. Jolly mit ihren zwei kleinen Kindern ist kaum älter als sie selbst, die Wohnung ist ein Chaos, und Jollys Leben sieht nicht viel besser aus. Am Liebsten würde La Vaughn sofort die Flucht ergreifen, aber sie bringt es einfach nicht mehr fertig, die drei im Stich zu lassen. Da kommt La Vaughn eine Idee, die zunächst völlig verrückt klingt.
Der Verlag über das Buch
»Ein starkes Buch, das Mut macht und trotz der bedrückenden Realität den Leser bereichert und noch lange bewegt. Es hat das Zeug zu einem Kultbuch.« Süddeutsche Zeitung
»Wolff erzählt in rhythmisierter Prosa, im Deutschen in eine reiche und doch unauffällig schöne Sprache übersetzt, die das Lesen intensiver werden lässt: die bemerkenswerte Form einer ebensolchen Erzählung.«Die Zeit