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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wundersames Tagebuch über das Überleben,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste (Gebundene Ausgabe)
Das Buch erzählt die „freiwillige" Robinsonade zweier Geologen in der Wüste Namib. In weitesgehender Unkenntnis der Bedingungen in der Wüste und nur auf sich selbst gestellt beginnt ein zäher Kampf ums Überleben. Die Situation ist umso komplizierter, da sie sich zusätzlich vor einer Entdeckung schützen müssen. Detailliert und spannungsgeladen erzählt der Autor seine Geschichten über die Jagd, über das Wasserproblem, über den Ackerbau, den Hund und über Zahnlücken. Atemberaubend sind die Schilderungen von riesigen Gazellen- und Zebraherden, die es so nicht mehr gibt. Nebenbei erfahren wir viel über die Menschwerdung und den Sinn des Lebens. Die Konsequenz und der Phantasiereichtum der beiden Flüchtlinge versetzen in erstaunen, die wunderbaren Geschichten aus der Tierwelt machen Lust auf mehr.
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57 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DIE Reisevorbereitung für Namibia,
Rezension bezieht sich auf: Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste (Gebundene Ausgabe)
Einige Monate, bevor ich im Sommer 2000 ein Praktikum an einem Windhoeker Hospital beginnen sollte, brachte mir ein namibischer Mitbewohner (und Bundesbruder...), diesen Band von daheim mit und meinte, dies sei wohl die beste Lektüre zur Vorbereitung u.a. auf die Eindrücke einer Namibia-Reise. Er hat völlig Recht behalten.Henno Martins unaufdringliche, aber detailversessene, fast wissenschaftliche Schilderung des Namib-Exils, seine Ausführungen über Psyche, Gesundheit und Emotionen beider Flüchtlinge in dieser Zeit ist nicht allein auf dem heimischen Sofa fesselnd, sondern öffnet dem empfindsamen Leser auch den Blick für die Härte dieses Landes und seiner Menschen. Es macht vor Ort einsichtig für die Nöte der Farmer, aber auch für ihre trotzige Antwort auf die Frage "Was hält euch denn hier fest?" - "Wir lieben Südwest!". Der Reiz der Kargheit, das Wüstenerlebnis als Begegnung mit den eigenen Grenzen wird hier verständlich gemacht; während der Reise gehen dann manche Passagen wieder "in einem auf", gehen wieder durch den Kopf, nicht selten begleitet von einem stillen "aha!". So wie eine Tour durch Namibia braucht die Lektüre dieses Buches Zeit und Muße - bei aller Episodenhaftigkeit kein Bändchen für die nette Geschichte zwischendurch. Dazu ist der Stil doch zu sehr wissenschaftlich genau; kaum ein Detail rund um die Strapazen des Exils schein nicht erwähnenwert, aber das macht dieses Buch so ehrlich. Man leidet bei jedem Rückschlag mit und freut sich über jede glückliche Fügung. Schade zwar, daß die Rolle der schwarzen Bevölkerung kaum oder garnicht beleuchtet wird - das liegt bei diesem Bericht aber auch in der Natur der Sache. Ich kann "Wenn es Krieg gibt..." jedem empfehlen, der einen Teil der Psyche Namibias verstehen lernen will, darüber hinaus jedem Naturliebhaber und Jäger (die Jagdberichte sind einfach spannend). Für den Liebhaber von Abenteuererzählungen dann aber wohl doch zu trocken. Mir hat dieser Bericht einen ungeheuren Respekt eingeflößt; vor den Flüchtlingen, aber auch, was für Besucher lebensrettend sein kann, vor der Namib. PS:Ein Muß: sich auf der Farm "Niedersachsen" den größeren der beiden Unterschlupfe zeigen lassen und den immer noch unveränderten Ausblick von Martins Stammplatz aus auf sich wirken lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
sehr empfehlenswert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste (Broschiert)
Was wäre, wenn.... eine faszinierende Idee!Wer jemals nach und in Namibia reisen möchte oder es bereits tun konnte, wird bei der Lektüre mitfühlen, welches Abenteuer Henno Martin und Hermann Korn mit Hund damals durchlebt und durchlitten haben. Der Naturwissenschaftler Henno Martin beschreibt, sprachlich zwar etwas trocken aber durchaus nachvollziehbar, Beweggründe und Probleme seines Handelns während des selbst auferlegten Aufenthalts in der Wildnis Namibias. Das Buch beschreibt den Überlebenskampf Zweier, die nicht dahin gehören und die mit allen Mitteln versuchten, es dennoch zu schaffen. Ihre Gedanken drehten sich v.a um die Lösung dieser drei Probleme: Wassermangel, Nahrungssuche, Sicherheit. Deshalb ist die Lektüre des Buches v.a. für diejenigen empfehlenswert, die sich beim abendlichen Sundowner an der Bar einer Luxus-Lodge irgendwo im Nirgendwo Namibias trotz allem Luxus daran erinnern mögen, wie schwer das (Über)Leben dort für die Namibier auch heute noch ist. Den Anderen wird die Lektüre nach 100 Seiten langweilig werden. Ich habe es gerne und zügig gelesen. Leider fehlte in meiner Ausgabe (Broschiert) auf mehreren Seiten der Text, deshalb "nur" eine 4 Sterne-Bewertung, ansonsten uneingeschränkt empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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