Seit ich dieses Buch eine Stunde lang durchgeblättert habe in einem Buchladen, hatte ich dieses Buch auf meiner Wünschliste. Besonders die Stelle über Kibeho, Ruanda, hat dazu beigetragen. Meistens liest man über Wunder und vermeintliche Wunder in Zeitschriften, Magazine, Zeitungen, oder sie werden ordentlich ausgekaut in ein schlecht laufendes Deutsch. Dan muß man wirklich durchbeißen, oder das Buch weglegen.
Andreas Englisch - dies ist das erste Buch das ich von ihm las - hat einen flotten Stil. Er schreibt Fakten, die er untersucht hat, und vermischt die mit persönliche Erinnerungen und Erfahrungen. Für denjenigen, der (noch) kein Wissen hat um die Wunder in der Römisch Katholischen Kirche, ist dieses Buch ein guter Einstieg. Einige wichtige Orte und Personen werden beschrieben, der Leser darf selbst entscheiden ob er glauben möchte dass Gott hier wirkt, oder dass alles bloß Zufall ist. Tiefere theologische Ausführungen macht Englisch - er ist nun auch kein Theologe, sondern Journalist - in diesem Buch nicht. Auch von der Länge her sind die Kapittel nicht zu lang. Maximal bis 30 Seiten, und das kann man leicht bewältigen. Dieses Buch werde ich weiterreichen in meinem Freundeskreis!