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Wenn die Gondeln Trauer tragen [Blu-ray]

Julie Christie , Renato Scarpa , Nicolas Roeg , Daphne (Buch) Du Maurier    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Julie Christie, Renato Scarpa, Donald Sutherland, Clelia Matania, Massimo Serato
  • Regisseur(e): Nicolas Roeg, Daphne (Buch) Du Maurier
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (DTS HD 1.0), Englisch (DTS HD 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 7. Februar 2013
  • Produktionsjahr: 1973
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00AA7GWE6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.211 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Amazon.de

Noch springt das kleine Mädchen in ihrem knallroten Lackmäntelchen im Garten der Baxters fröhlich umher. Doch dann liegt es plötzlich leblos am Rande des Teiches -- vom roten Mäntelchen zugedeckt. So findet John seine ertrunkene Tochter und so beginnt ein Alptraum aus dem die Protagonisten nie wieder aufwachen. Schon in der Anfangssequenz ist klar, dass nichts an der folgenden Geschichte eine Verkettung unglücklicher Umstände ist. Alles ist von magischer Hand vorherbestimmt und führt auf ein unausweichliches Ende hin.

Gerade die Reise nach Venedig, die den Eltern John und Laura helfen soll, den Tod der Tochter zu vergessen, entwickelt sich zu einer intensiven Ausseinandersetzung mit dem Ende des Lebens: In Venedig trifft das Ehepaar auf zwei alternde Schwestern, die allein nur deshalb dort zu sein scheinen, um die Baxters mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten zu konfrontieren. John (Donald Sutherland als sensibler Mann am Rande des Wahnsinns genauso überzeugend wie als dekadenter Casanova von Fellini) verweigert sich deren Botschaften aus dem Jenseits vehement, obwohl er sich längst nicht mehr sicher ist, ob das Jenseits in der realen Welt nicht doch existiert. Denn ihm erscheint als habe er seine tote Tochter in ihrem knallroten Lackmäntelchen in den dunklen Gassen von Venedig gesehen.

Bis zum Schluss -- und auch dann noch -- lässt der Regisseur und ehemalige Kameramann Nicolas Roeg (Der Mann, der vom Himmel fiel) dem Zuschauer die Freiheit, den Alptraum ganz indivuell zu erleben. Eine Erklärung für die nicht gerade leicht zugängliche Geschichte, liefert er nicht. Zum Glück, denn sonst würde sich der Bann des perfekt inszenierten psychologischen Thrillers, in ein Logikwölkchen auflösen. --Annette Link

Kurzbeschreibung



Technische Angaben:


Bildformat: 1.85:1 anamorph
Sprachen / Tonformate: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Ländercode: 2Ein Film von Nicolas Roeg
Der englische Maler und Kirchenrestaurator John Baxter und seine Frau Laura führen mit ihren Kindern ein überaus glückliches Leben. Bis zu dem verhängnisvollen Sonntag, als die kleine Tochter Christine im Gartenteich ertrinkt. Um den tragischen Schicksalsschlag zu vergessen, reisen John und Laura nach Venedig. Sie begegnen zwei mysteriösen Schwestern, von denen die eine blind ist und angeblich übersinnliche Fähigkeiten hat. Die Blinde scheint mit der toten Tochter in Verbindung zu stehen. Das Paar gerät ganz in den Bann dieser unheimlichen Visionen. Und zur gleichen Zeit wird Venedig von einer unheimlichen Mordserie heimgesucht...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Ich habe den Film zum ersten Mal Anfang der 80er Jahre an einem düsteren Samstagabend im Fernsehen gesehen - das war ein schwerer Fehler!!! Damals war ich nämlich erst 12 Jahre alt und konnte (wie auch meine Freunde) nach dem "Genuß" des Streifens wochenlang nicht mehr richtig einschlafen - er hatte abrupt ein Stück unserer Kindheit zerfetzt. Wie sollte ich auch ahnen, daß er von verstörender Kraft war, als z.B. ein Dracula oder ein x-beliebiger anderer Gruselfilm je hätte sein können. Seit dieser Zeit hat mich dieses Meisterwerk nicht mehr losgelassen - so etwas hat bislang kein anderer Psychoschocker oder Horrorfilm der Neuzeit schaffen können - und ich kenne viele Schocker... Ein bildgewordener, nicht mit Worten zu fassender und zu beschreibener Alptraum, aus dem es jedenfalls für den Hauptprotagonisten (Donald Sutherland in der Rolle des John Baxter) kein Erwachen gibt. Jeder, der Psychothriller und Horrorfilme nicht gleich mit einer "blutigen Metzelorgie" gleichsetzt, muß hier unbedingt zugreifen. Übrigens: Wenn man sich den Film des öfteren anschaut, wird man als aufmerksamer Zuschauer alle Puzzleteile, aus dem er besteht, auch zusammensetzen können - sinnlos ist dieser Schocker dann bestimmt nicht mehr, wie leider eine ältere Rezension hier behauptet! Am besten kann man ihn dann mit "The Sixth Sense" vergleichen, der am Schluß jeden aufgeschlossenen Zuschauer ebenfalls wie ein Hammerschlag trifft - allerdings etwas versöhnlicher und nicht so brutal wie dieser Film hier. Lesen Sie weiter... ›
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts, wie es scheint ... 4. Februar 2012
Format:DVD|Verifizierter Kauf
... in den dunklen Gassen eines Noir-Venedig.
Zum Plot sage ich nichts, der ist hier schon gut beschrieben.
"Wenn die Gondeln Trauer tragen" (eigenartige Titelinterpretation von "Don`t look now") ist ein 70er-Film. Dementsprechend ist auch die Optik etwas schlicht und auch auf spektakuläre Effekte wartet man vergebens ... Gott sei Dank! Wer Splatter-Horror der Machart mag, dass auf eine plötzlich hervorschießende Monsterklaue auch ein lauter Musikakzent folgt, der macht um diesen Film bitte einen großen Bogen. Der Horror ist viel subtiler, viel weniger greifbar und spielt sich bis kurz vor Schluss fast ausschließlich in der Gefühlswelt des ZUSCHAUERS ab - Kino, wie es heutzutage doch selten geworden ist.
Anfangs mag man irritiert sein, wirkt das Spiel der Protagonisten doch ungewohnt bzw. ungeschönt ... bis man erkennt, wie sehr man schon vom überproduzierten Hollywood-Einheitsbrei mit seinen Klonschauspielern manipuliert ist. Spätestens nach zwanzig Minuten spielt der Film aber genau damit seine größte Karte aus: Glaubwürdigkeit. Keine Szene ist übertrieben, keine Szene ist ein Filmklischee. Wir sehen zwei Durchschnittsmenschen, die in Dinge verstrickt werden, die sie nicht begreifen, die von Menschen umgeben sind, die irgendwie alle mehr zu wissen scheinen als sie selbst.
Das Leitmotiv des Films ist dabei deutlich subtiler, als es den Anschein hat. Es ist nicht der Tod, wie man denken könnte, noch ist es die Esoterik. Es ist die FÄLSCHUNG.
Überall begegnen wir ihr. Die vielen Einstellungen, in denen die Figuren im Spiegel zu sehen sind, also nur deren Imitation. Die Kirche, die sich statt als Ort des Friedens fast als Todesfalle herausstellt.
Lesen Sie weiter... ›
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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kult-Thriller der 70er...aber die DVD? 13. August 2002
Von robotgeorgie #1 HALL OF FAME REZENSENT
Format:DVD
"Wenn die Gondeln Trauer tragen" - oder "Don't look now" der wesentlich tiefgründigere Titel des Films in OV - ist ein Cineastisches Glanzstück, welches sich in einer Rezension nur unzureichend beschreiben läßt - dennoch der Versuch, die Einzigartigkeiten des Films herauszustreichen.
Aktuell werden wir von mittelmäßigen bis schlechten "Horror"-Filmen ja geradezu überschwemmt, die nach dem Schema X oder Y funktionieren: Man nehme ein paar Teenager, einen schlitzwütigen Psychopathen mit schwarzem Cape und Fratzen-Maske, füge ein paar billige Schockeffektchen hinzu und fertig ist das Produkt für die breite Masse, die sich an anspruchslosen Serienproduktionen aus Hollywood zu ergötzen vermag.
"Wenn die Gondeln Trauer tragen" ist Welten und Lichtjahre davon entfernt. Dieser Film lebt von seiner subtilen Erzählweise, die das Grauen und den Grusel im Kopf entstehen läßt anstatt auf der Leinwand oder den Surround-Boxen. Regiesseur Nicolas Roeg schuf - in Großbritannien wohlgemerkt, nicht in Hollywood - ein zeitloses Meisterwerk, eine Refenenz für "akademischen Horror", wie etwa auch Roman Polanski mit "Rosemaries Baby".
"Wenn die Gondeln Trauer tragen" spielt mit hintergründigen Codes - etwa der Farbe rot - der Gnom, der Regenmantel des kleinen Tochter; zwei Schwestern von denen eine blind ist, aber dennoch "sehen" kann - solche Filme werden heute einfach nicht mehr produziert - leider.
Die ineinander verwobenen Geschichten verschiedener Zeitebenen (z.B. das Dia, auf dem "etwas" mit roter Kaputze zu sehen ist als Vorwegnahme späterer Ereignisse, das umgeworfene Trinkglas als Metapher für das Ertrinken der Tochter im See).
Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen moin
top bin sehr zufrieden aber eben ein film wo ich bock drauf habe 18 wörter und mehr ist zufiel gruß r e p
Vor 16 Tagen von R.E.P veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klassiker
Ich war gerade in Venedig, wo mir dieser Klassiker wieder in den Sinn kam. Zurück zu Hause habe ich mir gleich den Film bestellt und habe ihn jetzt nochmal mit anderen Augen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von slopi veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Älterer Film, aber sehr zu empfehlen!
Zugegeben ist es kein gewöhnlicher Horrorfilm.
Sehr mysteriös und gut in Szene gesetzt.
Sollte man sich zumindest einmal anschauen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Peter Ensing veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Mann sieht rot, doch Venedig kann sehr kalt sein (reine...
Der Engländer John Baxter (Donald Sutherland) guckt sich Dias von der Kirche an, die er in Venedig restaurieren soll, derweil spielt seine Tochter Christine in... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Tonio Gas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gruseliger Klassiker
Einer von den alten Filmen, die generationsübergreifend immer noch fesseln und verstören - ähnlich wie Rosemary's Baby oder viele Hitchcock-Filme. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Britta Müller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ok
Eine wirklich spannende Geschichte, in die man sich erst mal lernen muss rein zu denken. Gelingt dies, ist es fesselnd
Vor 5 Monaten von Heike Bruehl veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschender Film
Ich hatte mir aufgrund der guten Kritik den Film gekauft, war aber masslos enttäuscht. Einfach nur langweilig, langatmig und von Horror oder Thriller kann keine Rede... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Kai Obenauer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Klassischer Thrill
Ein schauriger Thriller mit beeindruckender Kulisse. Venedig auch einmal anders sehen; grau, nebelig, düster, morbid. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Alexander S. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Botschaften aus dem Jenseits
Selten gab es titelmäßig eine größere Diskrepanz zwischen Original und deutscher Fassung. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von zopmar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Verstörendes Meisterwerk
" Sehen heißt glauben" Wenn man diesen Film gesehen hat, ist man sich bei diesem Satz allerdings selbst nicht mehr sicher. Alles entpupt sich als Lug, Trug und Schein. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Alessia Ferraro, Mädchen und Jungsmama veröffentlicht
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