Da wir Santorin und Kreta kennen, waren wir hoch erfreut, im Roman alle die Orte sehr genau und korrekt wiederzufinden, die wir besucht hatten. Die Helden bewegen sich korrekt im Stadtplan von Akrotiri und an den andern leicht zu erkennenden Oertlichkeiten auf der Insel, sogar die einzige Süsswasserquelle, die heute noch lebt, ist korrekt plaziert. Auch auf die Beschreibung der kretischen Orte wie Knossos mit seinem verschlungenen Eingang, Juchtas mit seinem Gipfelheiligtum oder Anemospili mit dem kürzlich entdeckten Menschenopfer ist Verlass. Dass auch die Wandmalereien von Akrotiri genau beschrieben und verwendet sind, versteht sich somit von selbst - etwa die blauen Affen, oder die Frau mit der auf Santorin ungewohnten Bergkristallkette, oder das Miniaturfresko mit den Schiffen.
Der phantasievolle Roman dient somit bestens für eine Reise - als Vorbereitung, als lebendiger Führer vor Ort, und als unterhaltende Lektüre am Strand oder auf Deck der Kreuzfahrerschiffes - oder eben auch nachher zuhause als Erinnerung an eine unvergessliche Gegend.
Christina, eine begeisterte Griechenlandreisende aus Zürich - Witikon