Die Geschichte beginnt auf dem Friedhof, auf welchem sich die Colemans und die Waterhouses durch den Umstand, dass ihre Familiengrabstätten nebeneinander gebaut sind, kennenlernten.Die Häupter der Familien freundeten sich gleich an, was bedeutete, dass deren Frauen Kitty und Gertrude zwangsläufig auch miteinander zurecht kommen mussten.Ihre Töchter Maude und Lavinia verstanden sich auf Anhieb, trotz ihrer vollkommen verschiedenen Charaktere.Die eine intelligent, aufgeweckt, aber unscheinbar, was ihr Äußeres anbelangt. Die andere,Lavinia ist der völlige Gegensatz zu Maude: kein besonders helles Köpfchen, eher ein kleines Dummchen, aber ein auffallend schönes Gesicht. Eines verbindet die beiden jedoch,unzwar die Liebe zu Fiedhofbesuchen.Dort wo es angefangen hat, endet es auch.
Das Buch hat das gewisse etwas. Neben der melancholisch-düsteren Atmosphäre, die einen über das ganze Buch hinweg begleitet, werden auch Hintergründe zum damaligen Suffragettetum zum besten gegeben, was die eigentliche Dramatik an der Geschichte ausmacht.Dadurch,dass die Handlung in den Gedanken der Protagonisten widergespiegelt wird, ist man als Leser der Beobachter und hat viel Freiraum für Interpretationen und Vergleiche der Gedanken, die bei jedem anders sind. Man sieht direkt aus den Augen der jeweiligen Person, die gerade zu Wort kommen darf.Die ganze Situation und die Dinge, die gesagt werden, die einzelnen Sichtweisen, stimmen einen sehr nachdenklich.