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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr melancholisch, 13. August 2004
Von Ein Kunde
Die Geschichte beginnt auf dem Friedhof, auf welchem sich die Colemans und die Waterhouses durch den Umstand, dass ihre Familiengrabstätten nebeneinander gebaut sind, kennenlernten.Die Häupter der Familien freundeten sich gleich an, was bedeutete, dass deren Frauen Kitty und Gertrude zwangsläufig auch miteinander zurecht kommen mussten.Ihre Töchter Maude und Lavinia verstanden sich auf Anhieb, trotz ihrer vollkommen verschiedenen Charaktere.Die eine intelligent, aufgeweckt, aber unscheinbar, was ihr Äußeres anbelangt. Die andere,Lavinia ist der völlige Gegensatz zu Maude: kein besonders helles Köpfchen, eher ein kleines Dummchen, aber ein auffallend schönes Gesicht. Eines verbindet die beiden jedoch,unzwar die Liebe zu Fiedhofbesuchen.Dort wo es angefangen hat, endet es auch. Das Buch hat das gewisse etwas. Neben der melancholisch-düsteren Atmosphäre, die einen über das ganze Buch hinweg begleitet, werden auch Hintergründe zum damaligen Suffragettetum zum besten gegeben, was die eigentliche Dramatik an der Geschichte ausmacht.Dadurch,dass die Handlung in den Gedanken der Protagonisten widergespiegelt wird, ist man als Leser der Beobachter und hat viel Freiraum für Interpretationen und Vergleiche der Gedanken, die bei jedem anders sind. Man sieht direkt aus den Augen der jeweiligen Person, die gerade zu Wort kommen darf.Die ganze Situation und die Dinge, die gesagt werden, die einzelnen Sichtweisen, stimmen einen sehr nachdenklich.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Leicht verdauliche Lektüre......, 28. Dezember 2003
zu bedeutsamen Themen. Das Buch beginnt unmittelbar nach dem Tod Königin Viktorias im Jahre 1901 und endet kurz nach den Tode Ihres Sohnes, König Edward, im Jahre 1910. Die beteiligten Personen - vom Hausmädchen bis zu Kitty Colemans Schwiegermutter - vertrauen dem Leser über den o.a. Zeitraum ihre Gedanken an, wie einem Tagebuch. Der Verlauf der Ereignisse wird von mehreren Standpunkten wiedergegeben und so fügen sich einzelne Teile des Puzzles zu einem Gesamtbild zusammen: Eine Frau und Mutter auf der Suche nach sich selbst, Ehebruch, Suffragettentum, Konservativismus vs. Liberalismus (oder eher, was die Colemans darunter verstehen), die Geschichte einer Freundschaft, die die beiden beteiligten Familien ins Unglück stürzt und schließlich eine Tochter, die ihr gesamtes Leben auf ihre Mutter „gewartet" hat. Bisweilen melancholisch, manchmal etwas düster (ein Großteil des Romans spielt auf einem Friedhof), aber hin und wieder von Frohmut durchbrochen. Prächtige Milieuschilderungen. Wunderbar geschrieben, die richtige Lektüre für einen gemütlichen, bisweilen vielleicht etwas schwermütigen Abend. Bitte erwarten Sie kein zweites „Mädchen mit dem Perlenohrring", denn dann dürften Sie enttäuscht sein. „Gefallene Engel" ist völlig anders, weil die geneigte Leserschaft häufig an die Vergänglichkeit erinnert wird. Lediglich vier Sterne auch nur deswegen, weil mir „Das Mädchen mit dem Perlenohrring" noch besser gefallen hat.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
im Vergleich enttaeuschend, 3. Februar 2004
Von Ein Kunde
Vor den 'gefallenen Engeln' habe ich 'Das Maedchen mit dem Perlohrring' und 'The virgin blue', beide von Tracy Chevalier und beide meiner Meinung nach sehr gut, gelesen. Mit einer hohen Erwartungshaltung habe ich die gefallenen Engel angefangen und war enttaeuscht. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzaehlt - jede Figur kommt selbst zu Wort und kann berichten, was ihr passiert und wie sie/er die Sachlage sieht. Das Maedchen Lavinia hat mich dabei richtig genervt. Schon nach den ersten paar Worten war klar, dass sie als verzogenes Goer dargestellt wird und wenn sich das ewig hinzieht, wird es nicht besser. Insgesamt duempelt das Geschehen seitenweise vor sich hin und erst kurz vor Schluss wird es richtig tragisch (durch den Tod von 2 Figuren) und das war es dann. Etwas schade, denn wie gesagt, die anderen Buecher von Tracy Chevalier fand ich deutlich besser.
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