74 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Betrachtungsweise von Märchen nach Bert Hellinger, 23. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Wenn Dornröschen nicht mehr aufwacht: Bekannte Märchen aus Sicht von Bert Hellingers Familienaufstellungen (Taschenbuch)
Neben der bekannten psychoanalytischen Sichtweise von Märchen machte Bert Hellinger als erster auf eine systemische Betrachtungsmöglichkeit aufmerksam.In den von ihm praktizierten Familienaufstellungen wurde deutlich, dass Märchen oft mit familiären Skripten verknüpft sind. Thomas Schäfer zeigt in seinem Buch in sehr vielen Fallbeispielen, welche Lebenshintergründe mit bestimmten Märchen verknüpft sein können. Ein interessantes, leicht verständliches Buch für alle, die auch ungewöhnliche Denkansätze bei der Interpretation von Märchen nicht scheuen. Leider wirken zu viele Fallbeispiele viel zu kurz angerissen.Weniger und ausführlicher wäre mehr gewesen.
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32 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fanny aus Halle, 18. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wenn Dornröschen nicht mehr aufwacht: Bekannte Märchen aus Sicht von Bert Hellingers Familienaufstellungen (Taschenbuch)
Ich finde dieses Buch sehr lehrreich und auch für jeden verständlich geschrieben.Bevor man aber dieses Buch ließt, müßte man sich näher mit Familienaufstellung befassen, was übrigens sehr heilend für jederman sein kann.Dieses Buch ist sehr zu empfehlen.
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21 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Märchen sind nicht zum interpretieren da!, 20. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wenn Dornröschen nicht mehr aufwacht: Bekannte Märchen aus Sicht von Bert Hellingers Familienaufstellungen (Taschenbuch)
Echte Märchen haben eine ganz eigene Sprache. Diese Sprache kann und darf nicht durch Interpretation von Spezialisten, die diese dann für Ihre eigenen Zwecke verwenden, umformuliert werden.
Märchen, welche Kindern vorgelesen werden, berühren diese auf eine ganz besondere Art und Weise, welche uns u.U. nicht klar ist, doch das ist dann egal. Märchen sind Analogien auf sehr verschiedenen Ebenen, und lehren etwas, das mit Psychologie so nicht vereinbar ist, auch nicht Helligers >>"Ich-Bin-Gott"-Psychologie<<! Gut, Helliger ist sehr populär, und wer sich mit ihm anlegt, ist unpopulär.
Märchen sind natürlich nicht nur für Kinder da, gerade wenn sie aber Kindern vorgelesen werden, kann der Erwachsene daraus lernen, indem er offen wird für "alte Erinnerungen", die etwas im sog. "Unterbewussten" anklingen lässt, das dann seine eigene Dynamik erhalten kann.
Doch durch eine vorprogrammierte Analyse wird dem entgegengesteuert, wird dies verhindert, alles bleibt im Kopf. Nicht dass Helligers Arbeit nur im Kopf stattfindet, mit Sicherheit nicht. Sie pocht ans sog. "Unbewusste", lässt sich aber auch mit "Bereichen" ein, in die der Unbedarfte Ungeschulte sich niemals einlassen sollte. Ob diese gewissen Bereiche überhaupt irgendetwas positives haben, frage ich mich sehr!
Doch das müssen Sie selbst nachprüfen.
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