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Wenn der Buckelwal in die Oper geht: 33 Variationen über die Wunder klassischer Musik
 
 
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Wenn der Buckelwal in die Oper geht: 33 Variationen über die Wunder klassischer Musik [Gebundene Ausgabe]

Martin Geck
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag; Auflage: 1. Aufl. (16. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886808963
  • ISBN-13: 978-3886808960
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 384.773 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Martin Geck
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Trotz der Dichte an Informationen liest sich das Werk gut: Der Autor erzählt anschaulich und kurzweilig, und das Layout punktet mit vielen kleinen Illustrationen. Fast möchte man unterstellen, dass Geck am Schreiben mindestens so viel Freude hatte wie der Musikliebhaber bei der Lektüre.« (epoc )

»Sie werden ein hochintellektuelles Vergnügen haben.« (Orchester )

»Zwischen den publizistischen Blüten der Wissenschaftler wuchert es zart, und es ist kein Unkraut! (...) Klug und unterhaltsam.« (Tiroler Tageszeitung )

Kurzbeschreibung

Musik über alles - Alles über Musik

Weshalb wäre Bruckner ohne die Generalpause verloren? Benutzte Bach das kabbalistische Zahlenalphabet? Warum schrieb Wagner fast dreißig Jahre am »Ring des Nibelungen«? Und: Sind Buckelwale musikalisch? Der bekannte Musikwissenschaftler und erfolgreiche Buchautor Martin Geck gibt Antworten auf diese sowie zahlreiche weitere Fragen und vermittelt so interessante und unterhaltsame Phänomene der klassischen Musik.

Ohne Musik wäre unser Leben nicht denkbar, doch ist sie mehr als die allgegenwärtige Beschallung aus Kaufhauslautsprechern oder in Aufzügen. Insbesondere die klassische Musik ist sinnliches Erleben, das durch Wissen noch intensiver und tiefer wird. In ihr öffnet sich uns eine Welt, die immer wieder verblüfft und in die erstaunte Frage mündet: Wie kommt das? Wie ist das möglich?

Bildhaft, humorvoll und zugleich mit Tiefgang erzählt Martin Geck, der in Fachkreisen als »letzter Generalist seiner Zunft« (»Spiegel«) bezeichnet wird, von den Wundern der klassischen Musik. In 33 kurzen Variationen lässt er uns über die Schönheit der Musik, unbekannte Geschichten aus dem Leben von großen Komponisten und außergewöhnliche Entdeckungen staunen.

Wir erfahren von den vielfältigen Verbindungen zwischen der Musik und anderen Formen der Kunst, aber auch davon, wie sich das Menschlich-Allzumenschliche in der Musik spiegelt. Dabei führt Geck uns wie beiläufig durch die zentralen Werke der klassischen Musik und bringt uns auf diese Weise eine leicht verständliche und zugleich tiefsinnige Musikästhetik näher.

• Ein Buch, das klassische Musik ernst nimmt und zugleich unterhaltsam erklärt
• Mit eigens angefertigten Zeichnungen


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Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Martin Gecks Wertschätzung, ja seine Leidenschaft, gilt der klassischen Musik. Der Professor für Musikwissenschaften widmet sich ihr auf ganz eigene Art - mit Worten. Und er stimmt damit in den Dreiklang vieler Künstler und Gelehrter ein, die "Sinn und Zweck ihrer Kompositionen, Bilder, Bücher und Reden in schönem Latein" beschrieben: "Docere, movere, delectare - lehren, bewegen, erfreuen."

In seinen "33 Variationen über die Wunder klassischer Musik" - wie es der Untertitel verkündet - lädt er den Leser zu einer Rundfahrt zu "originellen Stätten klassischer Musik" ein. Bunt gemischt hat er seine Variationen, die sich allesamt über drei bis fünf Seiten erstrecken und mit vielen kleinen lustigen Illustrationen versehen sind. Man muss das Buch keineswegs stringent von vorn nach hinten durchlesen, sondern es empfiehlt sich geradezu mal das eine, dann wieder ein anderes Thema zu verinnerlichen. Denn diese folgen keinem steten Ablauf, sondern nahezu wahllos aneinandergereiht.

Geck betrachtet Anfänge und (Leit-)Motive in klassischen Stücken, untersucht Formenanalyse und -lehre, kehrt die revolutionäre Macht der Harmonik heraus oder huldigt der Musik als Körpersprache. Geradezu essayistischen Charakter nehmen seine Betrachtungen von Gewalt und Humor in der Musik, der Einzug des Boudoirs und Bordells in der Oper oder von Tonbuchstabenspielen einiger Komponisten an. Der Autor spricht der Reprise ein Lob aus, erörtert die Notwendigkeit einer Generalpause, um letztendlich über das Inszenieren unterschiedlichster Abschiede zu plaudern. Dabei bedient er sich mehr oder weniger bekannter Musikstücke und natürlich ihrer Schöpfer - der Komponisten. Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Brahms, Debussy, Wagner bis hin zu Arnold Schönberg schlendern durch die Zeilen.

Bleibt noch die Frage zu klären, wie es zu dem Titel des Buches kam. Denn Buckelwale können weder gehen (auch wenn ihnen dies in rauen Urzeiten zu Eigen war), noch spazieren sie in die Oper. Gelegentlich sind sie dort zwar anzutreffen, so gesehen bei einer modernen Inszenierung Puccinis "Madama Butterfly" in der Semperoper Dresden, aber dann mit feinstem Bambus überzogen und als höchst sonderbares Ambiente und wunderliche Dekoration des Papierpalastes von Cio-Cio-San.
Martin Geck geht es mit diesem auffälligen Bild um etwas ganz anderes: um das Spannungsverhältnis zwischen Natur und Kunst, zwischen Vertrautem und Anderem, ja Undenkbarem. Buckelwale verkörpern mit ihrem Gesang die Natur. Und wir Menschen "sind Buckelwale, die sich in die Oper verirren; denn auch wir selbst tragen die Natur der Musik in uns, können singen, wie uns der Schnabel gewachsen ist, stundenlang ein und dieselbe Melodie vor uns hin pfeifen. Es gibt den Buckelwal-Gesang unter der Dusche und die vielstimmigen Buckelwal-Strophen auf dem Fußballplatz" gleichfalls kilometerweit zu hören. Doch gottlob sind viele von uns nicht nur Buckelwale, sondern auch Delfine "und damit geborene Liebhaber 'klassischer' Musik.", erklärt Geck und spielt damit auf eine Geschichte Herodots aus dem klassischen Griechenland an.

Diese Spannung jedenfalls, die sich unweigerlich einstellt, wenn wir Musik machen oder hören, versucht dieses Buch zu analysieren und zu erklären. Denn diese hat - da ist sich Martin Geck sicher - "etwas mit unserem Woher und Wohin zu tun [...] Indem wir im Augenblick leben, wissen wir DASS wir sind. WER wir sind, erfahren wir über unsere Vergangenheit und unsere Zukunft - und dabei hilft Musik auf unverzichtbare Weise. Sie verschafft uns Zugang zu Dingen, die wir zwar in uns tragen, aber immer wieder vergessen." Musik ist nicht widerspruchsfrei, doch sie reicht "dem Menschen die Hand zur Versöhnung - zur Versöhnung mit sich selbst. Die Welt taumelt, Musik fängt sie auf."

Fazit:
Alles in Allem eine sehr unterhaltsame und kluge, ungewöhnliche und ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema klassische Musik. Martin Gecks Buch fungiert durchaus als kleiner Cicerone ("Fremdenführer") für den interessierten Konzert- und Opernbesucher. Ihm gelingt es, dem Leser anhand vieler Beispiele "aus dem klassischen Repertoire unversehens eine kleine Musikästhetik unterzuschieben."
Nur überfordert er den Musiklaien, den reinen Hobbyhörer ein wenig. Denn wer ist schon so stilsicher bzw. hat eine derart umfangreiche CD-Sammlung zu Hause, dass er den vielen Fachbegriffen, Fall- und Notenbeispielen folgen kann.
Eines bewirkt das Buch aber auf jeden Fall, es setzt Verstehungsprozesse in Gang bzw. erweitert den Horizont.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Empfehlenswert 9. Dezember 2011
Von I. Koch
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich kann zum Inhalt nicht viel beitragen, war ein Geschenk für meinen Sohn und er ist sehr begeistert. Er liest Martin Geck gern und verschlingt alles von ihm. Was Lieferung und Zustand betrifft, alles super!!!
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