Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Weniger sind mehr: Warum der Geburtenrückgang ein Glücksfall für unsere Gesellschaft ist
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Weniger sind mehr: Warum der Geburtenrückgang ein Glücksfall für unsere Gesellschaft ist [Gebundene Ausgabe]

Karl Otto Hondrich
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation


Mehr über den Autor

Karl Otto Hondrich
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Karl Otto Hondrich auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

17.03.2007 / Die Literarische Welt: Eine alte Gesellschaft muss nicht vergreisen "Es vergeht kein Tag, ohne dass Familienministerin Ursula von der Leyen erklärt, was 'wir' gegen das demografische Verhängnis zu tun haben. Das Buch von Karl Otto Hondrich hat den unschätzbaren Vorteil, dass es sich diesem Comment mit Umsicht, Heiterkeit und großer geistiger Unabhängigkeit widersetzt. Und mit sehr vielen überzeugenden Argumenten. Man kann sein Buch als das optimistische Zukunftsmanifest eines menschenfreundlichen Skeptikers lesen."
Thomas Schmid

20.03.2007 / Berliner Zeitung: Altern ist Fortschritt "Hondrichs Überlegungen sind wohltuend nüchtern ... Er bietet viele Denkanstöße und Argumente für die derzeitige Debatte."

23.03.2007 / Manager Magazin: Der Anti-Methusalem "Eine lesenswerte Attacke gegen das allgegenwärtige demografische Panikgeschrei."

01.04.2007 / FAZ/Hochschulanzeiger: Weniger sind mehr "Ein äußerst kluges Traktat."

16.04.2007 / Falter: Vergreist unsere Gesellschaft? "Hondrich demontiert nach und nach alle gängigen Bedrohungsszenarien."

08.05.2007 / Neue Zürcher Zeitung: Lob des Geburtenrückgangs "Hondrichs These stellt alles auf den Kopf, was man an bevölkerungspolitischen Direktiven zurzeit hören kann."

22.11.2007 / Die Zeit: Das geheime Leben der Singles "Der jüngst verstorbene Soziologe polemisiert geistreich gegen die Auffassung, der Geburtenrückgang bedrohe die Gesellschaft."

ManagerMagazin, 23. März 2007

Eine lesenswerte Attacke gegen das allgegenwärtige demografische Panikgeschrei.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wie in allen seinen Werken ist Hondrich auch hier ein gegen den Strom der immergleichen Lamentos mutig anschwimmender unabhängiger Geist. Man muß nicht mit allen seinen Aussagen übereinstimmen, aber die Lektüre weitet den Blick und läßt Aspekte des Problems erkennen, die im bisherigen Unisono der Schwarzseher völlig untergegangen sind.

Was für ein Verlust, daß dieser anregende Geist verstorben ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
35 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit System dagegen 26. März 2007
Format:Gebundene Ausgabe
In Deutschland hat sich ein Alarmismus ausgebreitet, der keine Zweifel kennt: Die Wirtschaft erlahmt, die Systeme sozialer Sicherung bluten aus, die Familien bieten keinen Halt mehr. Schuld daran trage der Fall der Geburtenrate, so dass einstimmige Credo aktueller Bücher und öffentlicher Debatten.
Dem stellt sich der erst kürzlich verstorbene Soziologe Karl Otto Hondrich entgegen in seinem Buch "Weniger sind mehr". Hondrich, der Soziologie im ursprünglichen Sinn als Neugierwissenschaft betrieben hat, widersetzt sich mit großer geistiger Unabhängigkeit den demographischen Katastrophenszenarien, indem er die Dinge verstehen will, wie sie tatsächlich sind.
In einer erfrischend erhellenden Argumentation zeigt er, dass eine niedrige Geburtenrate für moderne westliche Gesellschaften keine Bedrohung ist, sondern deren Merkmal. Sie ist die notwendige Begleiterscheinung soziokulturell gesteuerter Evolution. Wohlstand, Bildung, Freiheiten, Gleichberechtigung der Geschlechter, soziale Absicherungen, Medizin, ja Wissenschaft schlechthin - sind es, die die Geburtenziffern absenken. Allesamt westliche Werte. Wo sie Einzug halten, sinkt die Fertilitätsrate. Traditionelle und industriell nachziehende Gesellschaften sind mittlerweile stärker davon betroffen als postindustrielle. Der Fall der Geburtenrate ist also global. "Weltweit ist die durchschnittliche Kinderzahl in den letzten 30 Jahren von 4,8 auf heute 2,8 Kinder pro Frau gefallen."(S.262)
Hondrich hält uns quasi einen Spiegel vor. Keinen der westlichen Werte möchten wir preisgeben, gleichzeitig aber auch auf Kinderreichtum nicht verzichten. Doch was der Okzident als soziokulturelle Errungenschaft hervorbringt - die Romantische Liebe, das Wunschkind, die Pille, die Emanzipation der Frauen, um nur die naheliegendsten Einflussfaktoren zu nennen -, verwehrt ihm eine hohe Reproduktion.
Kultur ist uns zur zweiten Natur geworden und bekommt so den Anschein von Natürlichkeit. Mit "natürlicher Maßnahme" aber hat das selbstredend nichts zu tun. Dahinter stehen gesellschaftliche Entwicklungen mit handfesten Zwängen - soziokulturelle eben!
Hondrichs neue, sich von anderen unterscheidende Argumentation liegt in der Betrachtung von Stabilität. Vom gesellschaftlichen Fortschritt induziert hat das Absinken der Geburten positive und problemlösende Funktionen für "die" Gesellschaft. Der Clou: Hondrich misst Stabilität nicht an der Zahl der Nachkommen, also an Größe und Bestand von Populationen (quantitativ), sondern an Bestand und Problemlösungsfähigkeit sozialer Systeme. Der Geburtenrückgang ist so sehr in die Eigenlogik von vielen Systemen eingebaut und wird davon gestützt, dass er nicht durch voluntaristisches Gegensteuern der Politik, wonach mehr Nachkommen besser seien als wenige, ausgehebelt werden kann.
Für die entscheidenden Teilbereiche: Wirtschaft, Soziale Sicherungssysteme, ja sogar für Familie und kulturelles Wertsystem wird geprüft, ob ein Schrumpfen der Gesellschaft tatsächlich die prognostizierten fatalen Folgen hätte. Alles dreht sich um die Frage: Brauchen soziale Systeme tatsächlich viele Menschen als Träger von Rollen, um Probleme besser zu lösen und ihre Aufgaben zu erfüllen? Der Titel des Buches lässt das Ergebnis der Überprüfung erahnen.
Hondrichs Denkfigur besticht in der Überraschung durch das Aufweisen nicht intendierter Folgen und Zusammenhänge. So sieht er beispielsweise die eigentliche Ursache des Geburtenrückgangs in unserem immer Älterwerden.
"So wenig die Vergreisung von Individuen und Gesellschaften durch den Fall der Geburtenrate verursacht ist, so sehr verursacht andererseits der steigende Altenanteil diesen Fall!"(S.15) Provokativ gesprochen heißt das: Wir alle verursachen das Absinken der Geburten, indem wir länger leben und immer weiter nach einem langen Leben streben. Intuitiv, um jene Disparität wissend, erhalten politisch verordnete und staatlich subventionierte Geburtenförderungsprogramme unsere uneingeschränkte Zustimmung. Doch zu den Wirkungen der Politik gehören immer auch unbeabsichtigte. Sie bleiben gern unbedacht. Hondrich um die Ecke denkend: "Was Kindern dienen soll - Mutterschutz, Kündigungsschutz, Anspruch auf Elternzeit und Freihaltungsanspruch, Sonderanspruch auf Verringerung der Arbeitszeit und Teilzeitanspruch für Mütter und Väter, Erziehungsurlaub -, kann Eltern schon im Vorhinein den Job kosten. Was auf die finanziell angespannte Lage der jungen Familien hinweisen soll - die öffentlich vorgerechneten Kosten für jedes Kind -, mag einige erst recht vom Kinderkriegen abschrecken."(S.252)

Den Lesern dieser Rezension wird nicht entgangen sein, dass ich das Buch "Weniger sind mehr" als eine echte Bereicherung der öffentlichen Diskussion über den demographischen Wandel ansehe. Die Besonderheit der Sichtweise auf die Selbstlenkungskräfte und den Selbsterhalt sozialer Systeme führt zu Erkenntnissen, die in dieser Form neu sind und als Zugewinn einer bereits seit langen geführten Debatte gesehen werden können. Zugegeben, man muss nicht immer mit der Argumentation und den Bewertungen des Autors konform gehen. Ein gewisses Unbehagen wird hier und da sowieso erzeugt durch die Befremdlichkeit der Systemlogik, die nicht nach Moral, sondern nur nach Funktion fragt. Aber der Erkenntnisgewinn - das demographische "Problem" nicht nur über die Zahlen oder die Demographie selbst zu erfassen, sondern über die sozialen Systemzusammenhänge -, ist dagegen enorm, wie ich finde.
Hondrich stellt die öffentliche Debatte damit vom Kopf einstückweit auf die Füße.
Toll!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
31 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr erhellend... 27. März 2007
Format:Gebundene Ausgabe
war für mich die Lektüre des Buches "Weniger sind mehr" von Karl Otto Hondrich: Denn er vertritt eine ganz andere Sichtweise als die, die uns in der Debatte um Geburtenrückgang sonst immer präsentiert wird. Hier geht es ausnahmsweise mal nicht um die anscheinend allgemeingültige Warnung, dass ein Rückgang der Geburten per se schlecht sei und das politisch dagegen gelenkt werden müsse.

In diesem Buch wird nämlich die diametrale Perspektive aufgezeigt, die bisher in der Diskussion noch niemand vertreten hat: Weniger Kinder können auch durchaus eine positive Funktion in der Gesellschaft erfüllen! Und das wirklich Erfrischende hierbei ist, Karl Otto Hondrich vertritt nicht eine Interessengruppe, wie bspw. Politiker oder einige Journalisten dies tun, sondern er schaut soziologisch auf soziale Phänomene und beschreibt deren Vorkommen und Konsequenzen wertfrei. Hier geht es niemals um Moral, sondern stets um die Beschreibung sozialer Tatbestände. Und das ist auch, meines Erachtens nach, das schwer Verständliche für viele, da das Buch entgegengesetzt unserer Gefühlslage zu lesen ist: Man muss sich freimachen von moralischen Bewertungen und sozialisierten Bewertungsschemata. Dann kommt man in den vollen Genuss dieser anderen Perspektive und schaut sich rein funktional an, was Geburtenrückgang in Gesellschaften bewirkt.

Gefallen hat mir insbesondere die Sichtweise, dass verschiedene Systeme der Gesellschaft (bspw. Wirtschaft, Familie, Politik etc.) "Selbstregulierungsprozesse" besitzen, um sich stets an die Veränderungen in der Gesellschaft anzupassen und sich selbst zu reproduzieren. Sozusagen ist die Gesellschaft schlauer als wir denken und balanciert sich selbst erfolgreich aus. Und schön ist auch die Kernthese, dass Gesellschaften ihre Nachwuchssicherung umstellen - von vielen und riskanten auf wenige und sichere Lebensläufe.

Für mich ist das Buch in der aktuellen Demographie-Debatte ein wichtiger Baustein, dem mehr Gehör verschafft werden müsste!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar